Auto zum Verkauf angeboten?

5 Antworten

Wenn der Käufer sich noch nicht auf dem Weg gemacht hat um das Auto abzuholen und ihm dadurch auch kein anderer (finanzieller) Schaden entstanden ist, dann wird er sich zwar ärgern und in eure Richtung fluchen aber das war’s auch schon.

Eine Anzeige, Klage etc. wird nichts bringen. Lediglich Schadensersatzansprüche können geltend gemacht werden. Der entstandene Schaden müsste aber vorerst nachgewiesen werden.

Was ihr aber abgezogen habt, ist nicht die feine englische Art.

In einem KFZ-Kaufvertrag steht üblicherweise so was drin wie: "Der Verkäufer bestätigt, dass es sich bei dem Fahrzeug um sein >uneingeschränktes Eigentum< handelt.

Das war es beim Verkauf durch Dich nicht - somit ist der Fall klar.

Na logisch. Ihr solltet vielleicht bei solchen Dingen mal mehr miteinander reden.

Wenn Dein Mann sein (auf ihn zugelassenes) Auto verkauft, dann kann er das als Eigentümer tun. Du kannst das nicht, denn es gehört Dir ja nicht.

Ich wäre daher zur Lösung eher so vorgegangen, dass der Neffe eben das Auto nicht bekommt (da Du es als Nicht-Eigentümerin strikt gesehen nicht verkaufen konntest), sondern der Käufer, der per PayPal das Auto vom Eigentümer gekauft hat.

Den eBay-Käufer kann ich verstehen.

Der Ebay Käufer hat die besten Chancen bei einer Klage zu gewinnen!

Warum nimmt man nicht den einfacheren Weg und macht den Rückzieher innerhalb der Familie.

Erfahrungsgemäß ist das der einfachere Weg!

Das Du ein Auto, welches Dir nicht gehört, überhaupt nicht verkaufen kannst/darfst, davon möchte ich gar nicht erst anfangen zu reden.

An Stelle Deines Mannes als Eigentümer des Fahrzeugs würde ich von Dir erwarten, dass Du dem Bruder absagst, denn auf die Probleme, die das Rückgängigmachen des Ebay-Verkaufs verursacht, hätte ich keine Lust.

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