Auto privat verkaut?

2 Antworten

Etwas Druck kann helfen muß aber nicht. Mündlich ist es schwer zu beweisen , da steht Aussage gegen Aussage. Wenn du zeugen dafür hast, dann wäre es mit Sicherheit einfacher für dich. Aber ohne zeugen kannst das Geld abhaken unter der Rubrik Erfahrung sammeln was Gutmütigkeit anbelangt. Du kannst natürlich versuchen mit Druck und Anzeige etwas zu erreichen , aber wenn der eiskalt ist no change tut mir leid.

Ja ich habe ein zwei zeugen,

Danke

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@IvanS

Ja dann sieht es doch gleich ganz anders aus, schreibe ihm mit einer Frist bis wo er das Geld zu zahlen hat und warte ab was passiert. Diesen Brief aber am besten per Einschreiben mit Rückschein schicken so kann er nicht sagen er hat nichts bekommen. Wenn er dann noch nicht zahlt , bleibt nur der klage Weg. Viel Glück

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@Gerd0308

Einschreiben Rückschein wird er vermutlich nicht annehmen, hier ist möglicherweise Einschreiben Einwurf sinnvoller.

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@Answer123

Ja stimmt könnte sein, aber bei Einwurf kann er sagen da war nichts. Denn Einwurf besagt ja nur das der Postbote den Brief in den Briefkasten gesteckt hat. Aber er kann sich auch versehen wie es hier bei uns auch immer häufiger vorkommt. Dann steht wieder Aussage gegen Aussage. Der Bote wird sagen ich habe es eingeworfen, ob in den richtigen Briefkasten ist ihm egal er hat es eingeworfen. Diesen dreck hatte ich vor Jahren auch schon mal. Da kommst Du nicht weiter mit. Solange der Bote sagt er hat es eingeworfen, ist der Rest egal. Dann musst Du beweisen das er es in den Falschen Briefkasten geschmissen hat oder in den richtigen. Aber der Empfänger wird sagen nee ich habe nichts erhalten. Es ist alles einwenig scheiße.
Aber Moment wenn er die Annahme verweigert, wird ein Vermerk vom Postboten gemacht mit der Formulierung der Empfänger verweigerte die Annahme, Brief geht an den Absender zurück.
Schon hast Du ihn, dadurch das er die Annahme bewusst verweigert hat, ist er in der Beweispflicht das Du ihn nicht geschrieben hast. Das kann er aber nun nicht mehr, da er die Annahme verweigert hat.
Wenn du ganz krass sein willst, gehe zum Amtsgericht mit deinen beiden Zeugen und lasse dir einen Pfändungsbefehl ( Beschluss ) geben. Mit diesem wird dann ein Richter das Geld eintreiben und das wird für ihn immer teuerer. Leider musst Du hierbei zuerst in Vorleistung gehen, aber das Geld bekommst Du ja wieder. Es sei denn er weigert sich weiter.

Aber ich glaube davor kommt noch zuerst die Schriftliche Mahnung vom Gericht die er dann beantworten muss. Weigert er sich auch diesen nicht anzunehmen, begehrt er einen großen Fehler, denn dadurch erkennt er die Schuld an. Da er keinen Widerspruch eingelegt hat. Naja das Geld wirst Du dann wohl nur mit diesem Aufwand bekommen leider.

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@Gerd0308

Nach gängiger Rechtsprechung gilt ein abgelehntes Einschreiben als "nicht zugegangen". Damit hast du gerade bei Fristen erst mal die A****karte, denn die Nicht-Zustellung des Schreibens ist sogar dokumentiert, also unstreitig.

Juristisch reicht es aus, dass der Brief in den Machtbereich des Empfängers gelangt ist, also z. B. in seinen Briefkasten. Das zu beweisen liegt allerdings bei dir. Die Problematik mit der Schludrigkeit der Post bei Einschreiben Einwurf ist mir aus eigener Erfahrung hinreichend bekannt. Allerdings habe ich auch schon Rückscheine ohne Datum, oder mit nicht ausgefülltem Auslieferungsvermerk zurückbekommen. Insofern ist auch ein Einschr.-RS mit Vorsicht zu genießen.

Außerdem bleibt noch das Problem, dass ein Einschreiben (gleich welcher Art) nur dokumentiert, dass ein Schreiben zugegangen ist. Der Inhalt des Schreibens wird jedoch nicht dokumentiert, kann also wirksam bestritten werden.

Die optimale Lösung ist eine Zustellung per Gerichtsvollzieher (über den GV als PZU oder als Steigerung persönliche Zustellung durch GV. Das ist aber vergleichsweise teuer. (Hab mit beidem noch keine eigenen Erfahrungen gesammelt.)

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@Answer123

Welche Alternativen bleiben? Neben der persönlichen Übergabe gegen Empfangsquittung (die professionelle Schuldner aber natürlich verweigern) sind die sichersten Zustellungsarten: ein Telefax mit Sendeprotokoll (das akzeptieren die Gerichte als Anscheinsbeweis) oder die Zustellung durch einen vertrauenswürdigen Boten, der später als guter Zeuge vor Gericht aussagt. Der Zeuge sollte das Schreiben also selbst in den Briefkasten des Empfängers einwerfen, dies möglichst früh am Tag, jedenfalls aber vor 16 Uhr. Dann sollte er als Erinnerungsstütze eine schriftliche Notiz anfertigen, wann, wo, wie er den Brief zugestellt hat. Noch ein Tipp: Das Originalschreiben sollte man erst in Gegenwart des Boten in den Umschlag stecken und verschließen, damit der Zeuge später auch bestätigen kann, was in dem Umschlag war. Manch ein dreister Empfänger hat nämlich vor Gericht schon behauptet, er habe nur einen leeren Umschlag oder ein weißes Blatt erhalten. 

Und wie ist es mit Zustellung per TelefaxDazu ausführlich in diesem Beitrag hier

Der Link dazu

https://www.rechthaber.com/einschreiben-sind-rechtlich-wertlos/

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@Gerd0308

🙂

Also ich schreibe meine Texte ja lieber selbst, aber der Text oben trifft es ganz gut.

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@Gerd0308

Ich würde auf mindestens zwei Zeugen upgraden, die weder mit dir verwand, noch in deinem Haushalt leben, noch deine besten Freunde sein sollten. Bezahlen sollte man sie aber selbstverständlich auch nicht! Falls jemand auf die bescheuerte Idee kommen sollte...

Eine Faxnummer des Empfängers muss man auch erst mal haben. Gerade bei Privatpersonen schwierig. Bei Schreiben, wo keine eigenhändige Unterschrift erforderlich ist, reicht oft auch eine E-Mail mit Zustellprotokoll (DSN).*

*Vorsicht: Dokumentiert ist nur die E-Mail, nicht den Inhalt von Anhängen.

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@Answer123

@Answer123 ich glaube du versiehst dich gerade 😁 ich bin nicht der Fragesteller, ich habe Antwort gegeben. Du schreibst so als sei ich der Fragesteller. 😁 Doch das ist Ivan S ganz oben.

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@Gerd0308

Vielleicht missverständlich formuliert. War als allgemeine Handlungsempfehlung gedacht, nicht persönlich auf dich bezogen.

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Hallo,

setze ihm nochmals schriftlich per Einwurfeinschreiben eine letzte Frist mit dem Hinweis, dass du dir ansonsten rechtliche Schritte vorbehältst.

Etwas Respekt verschaffst du dir dann hiermit:

https://www.my-mahnverfahren.de/?partner_id=1000&Netzwerk=g&Keyword=mahnbescheid%20beantragen&gclid=Cj0KCQiAv8PyBRDMARIsAFo4wK0UQeEmPDB7HQeS-_5Gct-LcMGZOu54J4q76SKkgHLcB8_OgNV45YYaAmvXEALw_wcB

Ich dort hab mit ihm gesprochen, haben Polizei gerufen, Polizei meinte das er recht hat, weil besteht kein kaufvertrag, und ich mit meinem vertrauen, habe noch auf ihn anmelden gelassen, und wo der termin kamm mit bezahlen, hat er einfach gelogen das er mir nichts mehr schuldet, und ich musste ihm das fahrzeugbrief abgeben

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@IvanS

Ja gut...wenn er auch schon den Fahrzeugbrief hat, sieht deine Chance nicht erfolgreich aus !

Es steht Aussage gegen Aussage !

Dieser Deal war eine schlechte Lebenserfahrung für dich. Also, immer alle Vereinbarungen schriftlich machen !

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