Auszahlungsmodalität bei betriebl. Altersversorgung

5 Antworten

Hallo,

wir kennen die Details der Zusage nicht. Der Arbeitgeber ist bei von ihm finanzierten Zusagen schon recht frei. Hier geht es wohl um eine arbeitgeberfinanzierte Direktversicherung.

Damit zahlt bei Ablauf nicht mehr der Arbeitgeber, sondern die Lebensversicherung (oder Pensionskasse ?). Dann muss der Arbeitgeber aber auch keine Rückstellungen bilden.

Dass der Gesetzgeber 8 Auszahlungen vorsieht, kenne ich nicht.

Viel Glück

Barmer

Von welchem Durchführungsweg sprichst Du denn ?

Du schreibst von "Rückstellungen gebildet" Handelt es sich um eine Pensionszusage ?

Bitte etwas konkretere Angaben in den Fragestellung, ansonsten ist es "ein Stochern im Nebel".

Es handel sich um eine Pensionszusage mit 8 jährlichen Auszahlungen (Durchführungsweg). Sollte der Arbgeb. pleite gehen sind die Arbnehm. durch einen Pensionsrücksicherungsfond abgesichert.

Wenn ein Arbgeb. 10 MA hat die zur gleichen Zeit in den Ruhestand gehen und die nach Ablauf ihres Arbeitslebens jeweils 100 TEUR erhalten sollen - da kommt für ihn schon eine Menge Geld zusammen die er auf einmal auszahlen müsste.

Da ist es ihm doch sicherlich lieber wenn er die Auszahlungen auf 8 Jahre verteilen und mit dem verbleibendem Geld anderweitige Planungen und Investitionen tätigen kann, als wenn er in einem Jahr gleich 1 Mio. abgeben muss.

Nochmals die Frage:
8 jährl. Auszahlungen ein muss ? oder 1mal / 2mal/ Xmal Auszahlung möglich ? Rechtsweg ausgeschlossen ?

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@cruiserpaule

Falls es sich tatsächlich um eine Pensionszusage handelt, sind alle möglichen Auszahlungsoptionen in eben dieser Zusage benannt. Was dort drin steht geht, alles andere nicht.

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Die betriebliche Altersvorsorge wird in der Regel als monatliche Rente ausgezahlt. Wie sollte dein AG Problem mit der Liquidität bekommen. Die betriebliche AV ist doch mit einer Versicherung rückgedeckt.

Herzlichen Dank für Deine Antwort. Bei unserer Form der Altersvorsorge wird das Kapital (wie schon beschrieben) in 8 Auszahlungen ausgezahlt. Also jährlich 1 Zahlung, in 8 Jahren habe ich dann das gesamte Altersvorsorgekapital. Wenn ich mir dann von den jährl. Auszahlungen nur ein 12tel abhebe, dann habe ich eine monatl. zusätzl. Altersrente. Auf Antrag beim Arbgeb. kann man aber auch eventl. eine Einmalzahlg. erhalten. Dies hängt vom Arbgeb. ab. Sagt der nein, dann nein ? oder besteht ein Rechtsanspruch auf 1mal / 2mal/ xmal Auszahlung. ? Ich möchte mit dem Eintritt in den totalen Ruhestand meine Schulden auf einmal tilgen und nicht 8 J. lang Teilbeträge abstottern. Wie jeder weiß, ist es als Center schwer noch einen Kredit zu bekommen, wenn ich meine Schulden auf einmal tilgen muss.

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Sorry, aber was du hier wissen möchtest, ist schlichtweg unmöglich zu beantworten!!! Es gibt sehr viele und sehr verschiedene Modelle der betrieblichen Altersvorsorge.

Offensichtlich handelt es sich hier um ein Modell, dass einer Kapitallebensversicherung sehr ähnlich ist. Dazu muss es einen Versicherungsträger geben, auch Versorgungswerk genannt. Diese ist mit Sicherheit in der Lage dir die notwendigen Auskünfte zu geben. Außerdem hast du mit Sicherheit auch schon vor einiger Zeit ein Merkblatt von deinem Arbeitgeber erhalten, wo genau die Auszahlungsmodalitäten erklärt sind.

Die Adresse und den Ansprechpartner bei deinem Versorgungswerk kennt dein Lohnbüro.

Hallo, wenn es , wie Du inzwischen schreibst, um eine Pensionszusage in dieser Form handelt, besteht kein Anspruch auf eine andere Form der Auszahlung.

Dann ist es auch keine Kapitalversicherung. Bei dem genannten Fonds handelt es sich wohl um den PSV a.G., der bei Zahlungsunfähigkeit eintritt, aber kein Kapital für den Arbeitgeber anspart.

Sorry

Barmer

Was hat den bitteschön der PSV mit einer Pensionszusage zutun ??

Soviel ,Entschuldigung, Blödsinn auf zwei Zeilen habe ich selten gelesen.

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