Auswärts lebendes minderjähr. Kind mit Grundsicherung darf wieviel Zuwendungen Dritter behalten?

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1 Antwort

"Angemessene“ Geschenke sind erlaubt.

Geschenke spielen für Grundsicherungsempfänger nur dann eine Rolle, wenn sie die Lage des Beschenkten so günstig beeinflussen, dass daneben die Zahlung von Grundsicherung nicht gerechtfertigt wäre.

Gemeint ist: Die allgemein üblichen Zuwendungen von Verwandten an minderjährige Kinder sind erlaubt. Dies gilt für Geld- oder Sachgeschenke zu Weihnachten oder zum Geburtstag und kleinere Taschengelder.

Und noch konkreter: „Die Großmutter eines leistungsberechtigten Kindes finanziert diesem zum 18. Geburtstag den Führerschein der Klasse B mit einem Wert von 2.000 Euro.“ Dies ist erlaubt, ohne dass die Grundsicherung gekürzt wird.

Die Zuwendung ist hier zweckgerichtet.

....... und außerdem wo kein Kläger, dort kein Richter ! K.

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Ok, was heißt konkret zB "kleinere Taschengelder"? 10, 20, 50 Euro im Monat.? Habe beim Googeln gelesen das bei Hartz vier zB kein regelmäßiges Taschengeld über 10 Euro empfangen werden darf, zB per Dauerauftrag aufs Konto des Kindes. Angenommen es gibt Leute, zB. Senioren oder ein Jugendkreis, die sammeln oder vielleicht sogar eine Art Patenschaft übernehmen, damit regel-oder unregelmäßig Beträge zwischen 10 und 50 Euro überweisen, wird das wieder abgezogen? Zweite Frage, die leiblichen Eltern des Kindes befinden sich im außereuropäischen Ausland, es finden sich nette Menschen, die dem Kind, sagen wir alle zwei Jahre ein Flugticket zu den Eltern finanzieren wollen, wird das angerechnet oder geht das als Freibetrag durch? Wenn das Kind selber mitsparen will dafür, zB durch die kleineren Taschengelder, wieviel darf auf dem Konto angesammelt sein, ohne das das irgendwann bei der Grundsicherungszahlung Einfluß nimmt? Schwerpunkt ist hier die Hilfe durch Dritte, NICHT durch Verwandtschaft, denn die gibt es nicht weiter. Keine Onkels oder Tanten, auch keine Großmütter, etc. Danke für jede Antwort die uns mehr Klarheit bringen.

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@Kialilo851

Für Minderjährige gilt ein Freibetrag von 3.100 Euro. Damit bleiben im Regelfall auch Ausbildungsversicherungen geschützt. Darüber hinausgehendes Vermögen müssen die Kinder nur verwenden, um ihren eigenen Lebensunterhalt zu bestreiten, nicht den ihrer Eltern. Hinzu kommt ein Freibetrag für notwendige Anschaffungen.

Siehe auch hier:

http://www.einfach-teilhaben.de/DE/StdS/Ausb_Arbeit/Soziale_Leistungen/Grundsicherung_fuer_Arbeitssuchende/grundsicherung_arbeitssuchende_dossier.html;jsessionid=F0B4418F1F301059F6A5047DA88BB43A.1_cid360?nn=541268&notFirst=true&docId=566696#doc566696bodyText3

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