Austritt PKV?

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4 Antworten

Annahme Vater ist noch nicht 55 Jahre und wird es auch in nächster Zukunft nicht.

Während der Arbeitslosigkeit kann die Familie in der GKV versichert werden (und wird es auch, wenn man es nicht verhindert).

Bekommt der Vater vor Ablauf eines Jahres wieder Arbeit und verdient über der Beitragsbemessungsgrenze, muss er wieder in die PKV (inkl. Kind). Dazu empfiehlt es sich, eine Anwartschaft bei der PKV abzuschließen, damit die Bedingungen erhalten bleiben.

Bekommt der Vater nach einem Jahr immer noch ALG bzw. verdient unter der BbG, kann er zurück in die GKV und kann die Anwartschaft kündigen.

s. auch http://www.finanzfrage.net/frage/pkv---kann-man-bei-arbeitslosigkeit-in-basistarif-wechseln

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Kommentar von go4java
18.05.2013, 18:12

Prima, danke. Sehr gut und komplett erklärt :-)

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Kommentar von barmer
19.05.2013, 21:22

Hallo, die AW ist nicht nötig, denn die PKV muss in den ersten 12 Monaten unter Wahrung aller Rechte zurücknehmen. AW ist wichtig, wenn man auch nach mehr als 12 Monaten in die PKV zurückwill.

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Kommentar von Rentenfrau
24.05.2013, 03:11

Kompliment Mikkey, gute und sehr verständliche Antwort !

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Hallo,

wenn der PKV-versicherte arbeitslos wird, wird er pflichtversichert in der GKV. Das Kind dann auch über ein beliebiges der beiden Elternteile beitragsfrei in der Familienversicherung.

Aber wird Vater nach 1 Monat wieder versicherungsfrei beschäftigt, muss er zurück in die PKV und die Familienversicherung endet wieder. Erst nach 12 Monaten GKV-Pflicht entsteht Recht auf freiwillige Weiterversicherung.

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Kommentar von go4java
19.05.2013, 21:58

Nun habe ich noch gelesen, dass die JAEG http://de.wikipedia.org/wiki/Versicherungspflichtgrenze maßgeblich für die Bemessung GKV oder PKV ist. Wenn ein Gehalt wie folgt definiert ist, wie genau wird die JAEG bestimmt??

  1. Basis Gehalt / Monat
  2. Variabler Gehaltsbestandteil (nach Unternehmens- und Individualleistung)
  3. Nummer 2 wird zu 50% mtl. mit ausbezahlt, die anderen 50% 2-mal im Jahr (können aber auch entfallen)
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Hallo go4java, Kollege Mikkey hat Dir ganz richtig geantwortet, die Frage aller Fragen ist: ist der Vater schon 55 Jahre, wenn ja, dann bleibt ihm die Rückkehr in die GKV für alle Zeiten verwehrt, wenn nein, gibt es noch Chancen. Und erst wenn er 1 Jahr in der gesetzlichen Krankenkasse ist, kann er sich danach dort freiwillig versichern, was nötig ist, wenn er im neuen Job über der Grenze verdient, liegt der Verdienst unter der Beitragsbemessungsgrenze wird er ganz normal pflichtversichert.

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Austritt aus der PKV ist nicht so einfach möglich. @mikkey hat es in seiner Antwort ausreichend beschrieben.

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