Ausstieg aus gesetzlichen Versicherungen?

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Gesetzliche Rentenversicherung: nein, außer du bist selbstständig. Aber selbst da gibt es viele Berufe bei denen du zumindest eine Zeit lang einzahlen musst.

Gleiches gilt für die Arbeitslosenversicherung.

Bzgl. der Krankenversicherung musst du Beamter sein, selbstständig oder 3 Jahre hintereinander mit dem Einkommen über der Pflichtgrenze liegen.

Letzte Regelung soll lt. Koalitionsvertrag geänder werden.

Überlege mal warum das so ist? Würde das jeder machen, müsste der Staat dann für alles aufkommen, oder du würdest wie im Mittelalter leben mit Hunger, keiner Krankenversicherung etc. und betteln gehen, falls die Alternativen versagen. Das ist halt unser soziales System, das sich seit Bismark und Krupp bewährt hat mehr oder weniger. Aber es gibt halt nichts besseres derzeit.

als Arbeitnehmer gibt es keine andere Möglichkeit und das ist auch gut so. Es sind Risikoabsicherungen, der Sozialstaat hat seine positiven Seiten und diese spürt man insbesondere wenn man krank ist, arbeitslos, pflegebedürftig oder alt ist.

Solange Du versicherungspflichtig beschäftigt bist, hast Du hier keine Chance.

Oberhalb der Versicherungspflicht kannst Du dann in die PKV wechseln und wenn Du Dich selbständig machst, dann brauchst Du auch nicht mehr in die Arbeitslosenversicherung und die Rentenkassen einzuzahlen.

Wenn es diese Regeln nicht gäbe, dann würden viele Schlaumeier ein lustiges Leben führen und bei Krankheit oder hohem Alter mangels Absicherung vom "Staat", also von uns Steuerzahlern unterstützt werden wollen.

Was geht denn da verloren? Schon mal was von der gesetzlichen Rente gehört? Und was ist, wenn du krank oder arbeitslos wirst? Dann möchtest du ja sicherlich auch Leistungen vom Staat erhalten, wie soll das funktionieren wenn keiner einzahlen würde?

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