Ausstellen einer Rechnung bei Bezahlung per Vorkasse?

3 Antworten

Wer verpflichtet ist, eine Rechnung zu stellen, ist in unterschiedlichen Gesetzen definiert, mitunter auch (zusätzlich) in Verträgen.

So muss ein Unternehmer immer dann eine Rechnung ausstellen, wenn er an einen anderen Unternehmer leistet.

Ein Steuerberater hingegen muss immer eine Rechnung stellen udn bei dem gehört auch noch die Unterschrift zum notwendigen Bestandteil einer Rechnung.

Hingegen ist es eher unüblich, dass der Bäcker eine Rechnung ausstellt, nur weil er eben mal fünf Brötchen verkauft hat.

Ob die AUsstellung einer Rechnung nun vorgeschrieben oder wenigstens notwendig ist, kann dir daher so keiner sagen. Aber an der Verbuchung ändert sich dadurch nichts.

Da stellt sich die Frage:

Zahlen die auf Zuruf? Du musst denen ja wohl zumindest die Kontonummer aufschreiben.

Wird Umsatzsteuer ausgewiesen?

Macht Ihr einen Beratungsvertrag?

Irgendwo muss ja niedergelegt sein, was es kosten wird, oder wie der Preis sich berechnen wird udn was davon vorab zu zahlen ist.

Danke für die Antwort. Die Bezahlung erfolgt bei Unterzeichnung des Vertrags; das ist so im Vertrag festgelegt, genauso wie die Summe, die bei der Vertragsunterzeichnung zu bezahlen ist.

Im Vertrag stehen all notwendigen Informationen (z.B. Kontodaten).

Muss dann trotzdem eine Rechnung gestellt werden?

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@hayas

Ja. Das nennt man dann eine Anzahlungsrechnung, die auch mit Mehrwertsteuer ausgewiesen wird (es sei denn, wegen Kleinunternehmerschaft entfällt die MwSt). Später gibt es dann evtl. eine Abschlagsrechnung und zum Schluss die Schlussrechnung über den detailliert aufgeführten Gesamtbetrag und die bereits zuvor geleisteten, jetzt verrechneten Teilbeträge.

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@hayas

Wird die Rechnung an eine Firma/Unternehmer gestellt oder an einen Verbraucher?

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Natürlich muss eine Rechnung ausgestellt werden, vor Zahlung. Wie sollte denn die Klienten diese Zahlung denn belegen und ggf. verbuchen.

Dreimalige Honorartätigkeit - Steuern, Sozialversicherung, Anmeldung?

Hallo zusammen,

ich bin Student und arbeite regelmäßig in einem Minijob auf 450€-Basis. Kürzlich habe ich wenige Male Unterricht in einer Musikschule vertreten (in meinen Semesterferien, komme auch nicht auf über 20h pro Woche) und wurde von den zu vertretenden Lehrern gebeten, eine Rechnung auszustellen (Honorartätigkeit). Ich würde somit einmalig in einem Kalendermonat knapp über 200€ mehr als sont verdienen. Da ich ständig auf verschiedene Antworten stoße, möchte ich euch noch einmal explizit zu dieser speziellen Situation um Rat fragen.

  1. Darf ich überhaupt eine Rechnung ausstellen?
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wie lange habe ich Zeit, eine Rechnung zu stellen im B2B-Umfeld und EU?

ich habe gehört, dass man eine Rechnung als Firma/ Selbständiger nach einer gewissen Frist stellen MUSS, wenn die Leistung erbracht ist und der Kunde in der EU sitzt im B2B-Umfeld.

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Wie läuft das mit der Rechnung an Unternehmer in der EU?

Guten Abend,

ich verkaufe Download-Artikel in einem Online-Shop, also Artikel, die nicht versandt werden, sondern zum Download zur Verfügung stehen. Es geht im Folgenden um die korrekte Rechnungsstellung.

Folgendes weiß ich bereits:

1) Ist der Käufer ein deutscher Privatmann oder ein deutsches Unternehmen, wird ganz normal 19,00% Umsatzsteuer berechnet. Hier ist alles klar.

2) Ist der Käufer ein Privatmann oder ein Unternehmen aus einem Drittland (z.B. USA), dann muss ich eine Netto-Rechnung ausstellen. Diese Netto-Rechnung darf keine Umsatzsteuer enthalten, sondern es wird der gesamte gezahlte Betrag als Nettobetrag gezahlt. Wenn der Käufer also insgesamt 10,00 Euro gezahlt hat, dann muss ich die Rechnung auch über einen Nettobetrag von 10,00 Euro ausstellen. Privatmann und Unternehmen werden in diesem Fall gleich behandelt.

Nun geht es um die Rechnungsstellung in die EU: Seit Anfang diesen Jahres gibt es den "Mini-One-Stop-Shop". Dementsprechend muss ich bei Privatpersonen immer denjenigen Mehrwertsteuersatz berechnen, der im Land der Käufers gilt und auch an den dortigen Staat abführen. Bei Unternehmen muss ich allerdings das Reverse-Charge-Verfahren beachten.

Meine Frage hierzu: Ich verkaufe die Download-Artikel zu einem Festpreis (z.B 10,00 Euro), egal aus welchem Land der Käufer kommt. Bei einer Rechnung nach Deutschland erhalte ich 8,40 Euro (10,00 Euro - 19% USt.), bei einer Rechnung in ein Drittland erhalte ich 10,00 Euro (10,00 Euro - 0,00% USt. = Netto-Rechnung), bei einer Rechnung an einen Privatmann (z.B. in Frankreich, wo 20% USt. gilt) erhalte ich 8,33 Euro (10,00 Euro - 20% USt.). Aber wie viel erhalte ich bei einem Unternehmen aus der EU (nehmen wir an, es befindet sich ebenfalls in Frankreich, wo 20% USt. gilt)? Über welchen Betrag muss ich hier - unter Beachtung der Reverse-Charge-Regelung - die Rechnung ausstellen? Muss ich hier die 20% USt. von 10,00 Euro abziehen und die Rechnung dann über einen Nettobetrag von 8,33 Euro ausstellen, mit dem Verweis auf die Reverse-Charge-Regelung?

Danke für eure große Mühe und Hilfe.

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Wie korrigiere ich eine falsch ausgestellte Rechnung richtig?

Hallo!

Ich habe versehentlich eine falsche Rechnung ausgestellt. Der Rechnungsbetrag ist zu hoch. Das alles war letzten Monat, und ist mir heute aufgefallen.

Nun möchte ich natürlich eine korrekte Rechnung ausstellen, und dem Kunden den überschüssigen Betrag erstatten. Nur wie mache ich das?

Muss ich nun eine komplett neue Rechnung schreiben (inkl. neuer Rechnungsnummer) und auf dieser darauf hinweisen (durch kurzen Text), dass die alte Fehlerhaft war? Muss ich das alles an irgendwen sonst melden? Darf ich, sofern der Kunde damit einverstanden ist, das zu viel bezahlte Geld einfach mit der Nächsten Monatsrechnung verrechnen? (Im Sinne von einem "Guthaben")

Ich freue mich sehr über alle Antworten, vielen Dank!

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