Auslandskrankenversicherung will Originalrechnung per Post?

8 Antworten

Wenn man Kopien einreichen könnte, wäre es kein Problem, sich Rechnungen doppelt erstatten zu lassen.

Es wäre gar kein Problem, die Rechnung einmal bei der PKV und ein zweites Mal bei der Auslands-Familien-KV einzureichen. Deshalb verlangen beide das Original.

Lustig ist bei der Geschichte allerdings, dass bei einer von uns eingereichten Rechnung aus China zwar das Original gefragt war, die Übersetzung durfte meine Frau aber selbst machen (es war kein einziges lateinisches Schriftzeichen drauf, es hätte auch eine Rechnung von einem Kaufhaus sein können).

Hallo,

bestimmte Versicherer haben in Ihrer Verwaltung festgelegt, dass per Post eine Originalrechnung oder ein Originalbeleg zur Erstattung eingereicht werden muss.

Das ist einfach eine Regelung Ihrer Verwaltung.

Bestimmte Gesetzliche Krankenversicherungen, wie zum Beispiel die BKK Mobil Oil, haben auch in den Verwaltungsregelungen, das Rechnungen und Belege per Post im Original eingesendet werden müssen um anerkannt zu werden.

Herzliche Grüße

Meine PKV will auch Originalrechnungen und ich kann das absolut verstehen:

Versicherungsunternehmen werden ständig belogen und betrogen. Es ist eine leichte Sache, am PC eine gefälschte Rechnung herzustellen. 

Da muß man schon das Original in der Hand haben um beurteilen zu können, ob die Rechnung echt ist. 

Ist es rechtens, dass ich ein Kontaktverbot zu Großvater im Heim habe?

Mein Großvater wurde von meinem Vater (mit dem ich ein sehr schlechtes bzw. gar kein Verhältnis habe, aus persönlichen Gründen in der Vergangenheit) in ein Pflegeheim gesteckt, weil er dement ist. Ich hatte immer Kontakt zu ihm, unabhängig von der Beziehung zwischen mir und meinem Vater. So auch als er ins Heim kam. Ich besuchte ihn und rief an, um mich nach ihm zu erkundigen. Aber jetzt wurde er in ein anderes Heim verlegt. Um den Kontakt halten zu können sprang ich über meinen Schatten und kontaktierte meinen Vater um nach der Adresse und der Telefonnummer zu fragen. Dieser sagte mir dann aber, dass nun vertraglich mit der Heimleitung festgelegt sei, dass niemand außer ihm selbst meinen Großvater besuchen oder anrufen dürfe. Die Begründung dazu ist, dass dieser nach Kontakt mit "Außenstehenden" (wie z.B. mir) ausfallend dem Personal gegenüber gewesen sei.

Lange Rede, kurzer Sinn: Ist es Rechtens mir den Kontakt zu meinem Großvater zu verbieten? Er hat sich immer sehr über meine Besuche und Anrufe gefreut und ich möchte auch weiterhin aus erster Hand wissen wie es ihm geht.

...zur Frage

Darf meine Rechtsschutzversicherung die Deckung ablehnen?

Guten Tag!

Ich bin ganz neu hier und kenne mich folglich noch nicht so gut aus. Ich bitte daher um Nachsicht, wenn ich falsche Buttons anklicke oder sonstige technische Verbrechen begehe. :-)

Vorgeschichte:

Meine GmbH hat 2007 eine Rechtsschutzversicherung abgeschlossen. Diese brauchte bisher glücklicherweise noch nie in Anspruch genommen zu werden. Hauptgrund für den Abschluß der Rechtsschutzversicherung war, dass ich neben anderen Risiken insbesondere Rechtsstreitigkeiten über ausstehende Forderungen von säumigen Kunden abgedeckt haben wollte.

Versicherungsumfang:

  1. Privat-, Berufs- und Verkehrs-Rechtsschutz für Selbständige, § 28 ARB
  2. Berufs-Vertrags-Rechtsschutz, Klauseln 2.4 und 2.5 in Abschnitt V der ARB
  3. Einige weitere private Bereiche, die hier jedoch irrelevant sind.

(Zur Erläuterung: Ich bin geschäftsführende, 100%-ige Gesellschafterin der GmbH)

Sachverhalt:

Einer meiner Kunden hat mit fadenscheinigen Begründungen meine letzte Rechnung gekürzt. Selbstverständlich habe ich die Dienstleistung sofort eingestellt. Der Streitwert beläuft sich zum Glück nur auf ca. € 2.000,-.

Im Vertrauen darauf, dass ich eine Rechtsschutzversicherung habe, rief ich dort an, erklärte den Fall und bat um eine Deckungszusage. Diese wurde mir mit dem Hinweis verweigert, dass solche Forderungen generell gar nicht versicherbar seien, weder bei meiner Rechtsschutzversicherung noch bei irgendeiner anderen. Hierüber war ich selbstverständlich äußerst erstaunt. Es ergab sich eine lange Diskussion, denn ich fühlte mich in 2007 völlig falsch beraten.

Offenbar habe ich die Falschberatung glaubhaft 'rübergebracht, so dass die Versicherungssachbearbeiterin mit der Schadensabteilung Verbindung aufnehmen wollte, um eine Kulanzregelung zu erzielen. Nach einiger Zeit erhielt ich einen Brief, in dem mir eine Kulanzregelung von bis zu € 500 "in Aussicht gestellt" wurde.

Meine Fragen

  1. Ist es richtig, dass offene Forderungen generell nicht rechtsschutzversicherbar sind oder werde ich verschaukelt?

  2. Ist es überhaupt richtig, dass mein konkretes Anliegen gar nicht in meinem Versicherungsumfang enthalten ist? Ich habe eher das Gefühl, dass man mich abwimmeln wollte.

  3. Ich bin zwar der deutschen Sprache mächtig, bin mir aber nicht sicher, wie ich die "Inaussichtstellung" interpretieren soll. Eine verbindliche Zusage ist es nicht, oder?

  4. Bietet man mir die Kulanzreglung wegen der Falschberatung an oder hofft man, mich damit "abspeisen" zu können, um billig davonzukommen?

  5. Würdet ihr die Kulanzregelung annehmen oder euch an den Ombudsmann zwecks Intervention wenden oder notfalls sogar klagen?

  6. Was ist der Unterschied zwischen Berufs-Rechtsschutz gem. § 28 ARB und Berufs-Vertrags-Rechtsschutz, Klauseln 2.4 und 2.5 in Abschnitt V der ARB?

Vielen Dank schon im Voraus für eure Antworten. :-)

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?