Ausl. thesaurierende Fonds und Bundesanzeiger

...komplette Frage anzeigen

1 Antwort

Mein Lieblingsthema :-)

Wenn Du einen ausländischen thesaurierenden Fonds verkaufst, dann gab es keine zwischenzeitliche Besteuerung bei der Bank (da es keine Ausschüttungen gab) oder der Fondsgesellschaft (da ausländisch). Also mußt Du ja jährlich die im Veranlagungszeitraum angefallenen Thesaurierungen versteuern und kannst die ggf. anrechenbare Quellensteuer verwenden.

Verkaufst Du den Fonds, dann wird von der Bank haltezeitig der akkumulierte ausschüttungsgleiche Ertrag bestimmt und versteuert. Das ist natürlich Unsinn, da ja die Vorjahre schon versteuert wurden und nur maximal der aktuelle Zeitraum jetzt noch zu versteuern ist. Der Fiskus traut den Anlegern jedoch nicht und fordert die Besteuerung beim Verkauf mit einer Option der Rückerstattung zuviel gezahlter Steuer per Veranlagung.

Also kannst Du nun in Deiner Einkommensteuererklärung, Anlage KAP, aufführen, daß der angegebene Betrag an Steuern gezahlt wurde. Weiterhin gibst Du die Summe vor haltezeitigen ausschüttungsgleichen Erträge aus allen Vorjahren aufsummiert als (negativen) Korrekturbetrag in die passenden Zeilen mit ein. Die Eigenheiten des Bundesanzeigers und seiner wahnwitzigen Suchmaschine (keine Findemaschine) fordern Dir die Eingabe der ISIN ab: FR0010135103. Dann findest Du auch die fehlenden Jahre.

Die Erläuterungen für die korrigierten Beträge sind offensichtlich und immer gleichlautend mit Verweis auf die Einkommensteuererklärungen der Vorjahre :-)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Logan 03.06.2014, 18:43

Die Eigenheiten des Bundesanzeigers und seiner wahnwitzigen Suchmaschine (keine Findemaschine) fordern Dir die Einga....

Wie wahr!!!! Das Ding nervt..... Und dann noch die nervige Sicherheitsabfrage, die bei mir nur jedes zweite Mal funktioniert...

LG

L

2

Was möchtest Du wissen?