Ausl. thesaurierende Fonds und Bundesanzeiger

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Mein Lieblingsthema :-)

Wenn Du einen ausländischen thesaurierenden Fonds verkaufst, dann gab es keine zwischenzeitliche Besteuerung bei der Bank (da es keine Ausschüttungen gab) oder der Fondsgesellschaft (da ausländisch). Also mußt Du ja jährlich die im Veranlagungszeitraum angefallenen Thesaurierungen versteuern und kannst die ggf. anrechenbare Quellensteuer verwenden.

Verkaufst Du den Fonds, dann wird von der Bank haltezeitig der akkumulierte ausschüttungsgleiche Ertrag bestimmt und versteuert. Das ist natürlich Unsinn, da ja die Vorjahre schon versteuert wurden und nur maximal der aktuelle Zeitraum jetzt noch zu versteuern ist. Der Fiskus traut den Anlegern jedoch nicht und fordert die Besteuerung beim Verkauf mit einer Option der Rückerstattung zuviel gezahlter Steuer per Veranlagung.

Also kannst Du nun in Deiner Einkommensteuererklärung, Anlage KAP, aufführen, daß der angegebene Betrag an Steuern gezahlt wurde. Weiterhin gibst Du die Summe vor haltezeitigen ausschüttungsgleichen Erträge aus allen Vorjahren aufsummiert als (negativen) Korrekturbetrag in die passenden Zeilen mit ein. Die Eigenheiten des Bundesanzeigers und seiner wahnwitzigen Suchmaschine (keine Findemaschine) fordern Dir die Eingabe der ISIN ab: FR0010135103. Dann findest Du auch die fehlenden Jahre.

Die Erläuterungen für die korrigierten Beträge sind offensichtlich und immer gleichlautend mit Verweis auf die Einkommensteuererklärungen der Vorjahre :-)

Die Eigenheiten des Bundesanzeigers und seiner wahnwitzigen Suchmaschine (keine Findemaschine) fordern Dir die Einga....

Wie wahr!!!! Das Ding nervt..... Und dann noch die nervige Sicherheitsabfrage, die bei mir nur jedes zweite Mal funktioniert...

LG

L

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Was genau kann ich bei einem Pflicht-Auslandssemester absetzen?

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Entschuldigt bitte eventuelle "dümmliche" Fragen, aber jeder macht irgendwann mal seine erste! Steuererklärung. 

Pauschbeträge verwenden?

Vielen Dank für Eure Hilfe!

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Lohnsteuer mit Sofortauszahlung

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich glaube dass ich gerade mächtig aufs Ohr gelegt worden bin. Ich habe eine Adresse im Internet gefunden bei der ich meine Lohnsteuer sofort ausgezahlt bekomme. Als ich den Laden besuchte gab es einen Steuerberater und eine kleine Bank wo die Steuer finanziert werden kann. am Ende habe ich genau 100€ rausbekommen und dass für 2012 und 2013 war erstmal geschockt und empört. als ich danach einen Arbeitskollegen der das gleiche verdient und in etwa auch den gleichen Arbeitsweg hat gefragt habe wieviel Steuer incl. Fahrgeld er denn zurückbekommen hat, lag die Summe bei ihm bei ca 800€ nur für das Jahr 2013. Da ich gutverdiener bin, wundert mich dass es bei mir so wenig ist. hinter der Theke wurde nur gesagt es sind 220 Euro wovon nach Abzug für Bank und Steuerberater 100 übrig bleiben... bitte hilfe

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ETF Portfolio Zusammenstellung. Beginn mit 5.000€ & Sparplan, wie weit diversifizieren?

Hallo zusammen,

ich benötige objektive Stimmen zu meinem Portfolio, welches ich die Tage angehen möchte. Es geht mir nicht darum, meine exakten ETFs aufzuschreiben, sodass ich eine Meinung dazu bekomme. Vielmehr geht es um die Zusammenstellung meines Portfolios und ob die Sinn ergibt.

Ich wollte 5.000€ investieren mit einem darauffolgenden Sparplan von 200€ pro Monat. Ich kann bis zu 5 Sparplan-ETFS aufsetzen. Meine Risikostufe würde ich bei 7 einschätzen auf einer Skala bis 10. Ich möchte ein breit diversifiziertes Portfolio.

Meine Fragen: 1. Bei einer EInmaleinlage und dem Sparplan der darauf folgt: Würde es Sinn machen, die 5000€ vermehrt in nicht-sparplanfähige ETFs zu investieren? Macht es bei diesem Plan überhaupt Sinn auf mehr als 4/5 ETFs zu sparen? Genauere Details schreibe ich in die ETF-Beschreibungen. 2. Sollte es SInn machen, würde ich gerne weiter diversifizieren bei den Aktien-ETFs und Richtung Kommer's Weltportfolio gehen. Soweit ich das sehe, habe ich überhaupt keine Small & Mid Caps im Portfolio, allerdings macht dieses Portfolio bei den Summen glaube ich noch keinen SInn. 3. Würde ein S&P 500 bei einem MSCI World /ACWI überhaupt SInn machen? Der Fokus liegt erneut auf den USA und soweit ich das verstehe, bestehen diese zum großen Teil aus dem S&P 500. 4. Ich möchte sowohl Divididenden-Ausschüttende als auch thesaurierende ETFS, also keine 100% von keiner Sorte. Macht das Sinn oder gibt es hier etwas, was ich nicht verstehe? Ich habe es mir gut überlegt und möchte sowohl den Zinseszins-Effekt, als auch die kleine Motivation, wenn ich ab und zu was auf dem Konto sehe (zudem die Steuerfreiheit bis 800€).

65% Aktien (davon 70% MSCI World / 30% MSCI EM) 25% Anleihen 10% Rohstoffe / Immobilien

  1. MSCI World
  2. MSCI EM
  3. (Obwohl ich gerne weiter diversifizieren würde, da ich ja auch keine Small / Middle Caps wirklich habe. So habe ich dementsprechend auch über MSCI Europe/Asia Small Caps, Euro Stoxx50.. gedacht. Ebenso über den S&P 500 aber dieser ist ja mehr oder weniger vom MSCI World schon mitabgebildet, oder?)
  1. IShares Markit IBOXX EUR Liquid Sovereigns Capped oder X-Trackers II IBOXX Global Inflation
  2. X-Trackers DBLCI - OY Balanced ETF

Das wären meine Aktien-ETFS. Würde es jetzt in die weitere Diversifizierung gehen (Frage 2), würde ich auch über folgende ETFs nachdenken. 1. MSCI ACWI - thesaurierend - unfunded swap - 0,45% TER - Aktion (Ich habe auch diesen MScI ACWI gefunden, der ebenso kostenlos und sparplanfähig ist. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob der den MSCI World & EM einfach so ersetzen kann und ob dies Sinn macht..) 2. S&P 500 - thesaurierend - unfunded swap - 0,12% TER - Aktion (Alternative 1: ausschüttend - unfunded swap - 0,15% TER) (Alternative 2: thesaurierend - physisch - 0,07% TER) 3. MSCI Europe Small Caps - thesaurierend - physisch - 0,3% TER

Was denkt ihr hierzu?

Danke und LG

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Können Aktienverluste mit Finanzamt-Verlustvortrag statt mit Verlusttopf d. Bank verrechnet werden

Angenommen man hat Altverluste von 10.000 Euro aus Aktienverkäufen von vor 2008. Diese Verluste wurden jährlich als Verlustvortrag vom Finanzamt fortgeschrieben. Sie verfallen laut Gesetz ja Ende 2013 ersatzlos.

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Kindergeld nach Heirat - Einkommensgrenze

Hallo,

ich habe geheiratet und soll ab dem Tag der Hochzeit das Kindergeld zurückzahlen, also 1840 Euro, weil ich alleine über dem Freibetrag liege (6600 drüber). Meine Frau aber hat deutlich weniger verdient als der Freibetrag hoch ist.

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Der Kindergeldanspruch kann fortbestehen, wenn [..] das verfügbare Nettoeinkommen (vgl. Nr. 3.6) des Kindes bzw. des Ehegatten [...] so gering ist, dass der UNterhalt des Kindes nicht sichergestellt ist.

in 3.6 wird dann entsprechend auf die 8130 Euro Grenze verwiesen.

Das interpretiere ich nun natürlich so und das entspricht auch dem logischen Menschenverstand, dass wir mit dieser Ausdrucksweise zusammen veranlagt sind, denn da steht ja "bzw. des Ehegatten". Das heißt wir haben BEIDE zusammen eine Grenze von jeweils 8130 Euro. Und nur weil der eine diese Grenze übersteigt, der andere jedoch offensichtlich deutlich unterschreitet, finde ich es unfair und ungleichberechtigt, dass das Kindergeld nur deshalb gestrichen werden soll.

Was wäre denn, wenn ich alleine 9000 verdiene und meine Frau nichts? Demzufolge würde mir dann auch das Kindergeld gestrichen - allerdings kann man von 9000 Euro jährlich nicht zu 2. leben.

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