auskunft über ausgaben für verstorbene mutter

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Der Fall ist etwas unklar beschrieben: Sind die Ausgaben VOR dem Tod der Mutter getätigt worden oder danach? Besteht eine Erbengemeinschaft? Wieso wird dann der Bruder alleine tätig?

Um es klar zu sagen: Bis zu ihrem Ableben war die Mutter verantwortlich für das Konto. Sie hatte Anspruch auf Rechnungslegung gegenüber dem Bevollmächtigten. Dieser Anspruch ist auf die Erben übergegangen. Nach dem Tode hat man als Miterbe unmittelbar Anspruch auf Rechnungslegung.

Es ist bei Ansprüchen nun einmal so, dass nicht jeder sie erfüllen will. Deine Alternative ist nun, klein beizugeben oder Deinen Anspruch durchzusetzen. Das geschieht bei Gericht. Im Zweifel bleibt Dir die Inanspruchnahme eines Anwalts nicht erspart. Es gibt niemand, den Du da vorschicken kannst.

Sie hatte Anspruch auf Rechnungslegung gegenüber dem Bevollmächtigten.

Den dafür erforderlichen Rechtsbindungwillen n. §§ 662, 666 BGB vermag ich bei einer der Fallschilderung nach von der Erblasserin erteilten Vorsorgevollmacht nicht zu erkennen.

Nach dem Tode hat man als Miterbe unmittelbar Anspruch auf Rechnungslegung.

Allenfalls über Verfügungen nach dem Erbfall.

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@imager761

Wie immer ist der Kommentar dieses Users rechtlich fehlerhaft und inhaltlich belanglos. Null Punkte.

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vielen dank für die hilfreiche auskunft. die ausgaben wurden vor dem tod meiner mutter getätigt. die beerdigungskosten wurden von einem treuhandkonto bezahlt, zu dem mein bruder zugriff hatte, auch hierüber bekam ich bisher keine abrechnung.

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Zwei Jahre später überschreibt die Oma die Wohnungen an ein paar Enkel. Nebenbei bei dem Notar, der auch den Pflichtteilsverzicht beurkundete. Weil das Ganze noch sehr frisch ist, kann es sein, dass sie auch nur ihr Testament geändert hat. Die, die dabei waren, sagen entweder nichts (Enkel) oder wissen es nicht so genau (Oma).

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