Ausdruck elektr. Lohnsteuerkarte 2014, reicht das für neuen Arbeitgeber?

3 Antworten

Dein Arbeit­geber braucht keine Papier­bescheinigung mehr, sondern Dein Geburts­datum und Deine Steueridentifikations­nummer.

Hallo, ich suche überall meine Lohnsteuerkarte und kann sie nicht finden..

Verschwendete Lebenszeit, denn die Dinger gibt es nicht mehr.

benötige diese jedoch dirngend morgen früh schon zur Unterzeichnung meines Ausbildungvertrags.

Der Arbeitgeber braucht nur deine Steuer-ID zur Anmeldung bei ELStAM.

Es gibt keine Lohnsteuerkarten mehr in Papierform, der Ausdruck der elektronischen Lohnsteuerbescheinigung genügt. Alle Angaben die früher auf der Lohnsteuerkarte standen und die der Arbeitgeber benötigt wie die Ident-Nr., Deine persönlichen Daten und das zuständige FA sind hier vermerkt.

:-))))

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Falscher Kinderfreibetrag auf Gehaltsabrechnung?

Hallo!

Kurz zur Vorgeschicht: Meine Eltern sind seit Mai 2014 getrennt und ich (19, damals 16) bin dann im September 2014 zu meinem vater gezogen und im Dezember 2014 dann meine jüngere Schhwester (17, damals 14) dann auch. Ich habe noch einen kleinen Bruder (heute 13) und noch eine Schwester (auch 17).

Mein Vater war bis März 2015 selbstständig und ab April 2015 dann vollzeitbeschäftigt bis heute.

Nun wollte er mit seiner neuen Lebenspartnerin seine Steuererklärung machen und da ist augefallen, dass nur ein Kind bei den Freibeträgen eingetragen ist, was ja bedeutet, dass er monatlich (laut seiner Aussage) ca. 170€ zu viel bezahlt hat. Er teilte mir außerdem mit, dass er es seinem Arbeitgeber direkt mitgeteilt hätte, sowie dem Finanzamt. Nur dies wurde nie richtig eingetragen und meinem Vater ist es nicht aufgefallen.

Wenn das stimmen sollte, bekäme mein Vater mehrere tausend Euro zurück logischer- und gerechterweise zurück, oder nicht ?

Da mein Vater nicht so viel im Internet unterwegs ist und ich ihm helfen möchte, frage ich hiermit, wie er am besten vorgehen soll.

Ich bedanke mich über jede Antwort!

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Hauptbeschäftigung nicht beim Finanzamt gemeldet, was tun?

Hallo zusammen ...

Ich suche nun schon seit Stunden, finde aber nichts, was mit weiter hilft. Folgendes Problem:

Mein Mann arbeitet seit Januar 2016 bei seinem jetzigen Arbeitgeber. Ende des Jahres hat er dann auch einen Ausdruck der Lohnsteuerbescheinigung bekommen. Nun wollten wir zum ersten Mal überhaupt seine Steuererklärung machen, haben uns entsprechende Unterlagen besorgt, alles ausgefüllt und die Zettel persönlich zum Finanzamt gebracht. Mein Mann hatte auch eine Kopie seiner Lohnsteuerbescheinigung gemacht, die er mit abgeben wollte, nur für den Fall, dass es notwendig sei.

Nun hatten wir versehentlich auch meine Lohnsteuerbescheinigung eingesteckt und gaben zunächst die falsche ab. Die Dame sah das natürlich sofort und gab den Zettel zurück. Dann bemühte sie ihren Computer. Sie meinte, wenn alles im System sei, bräuchte sie den Wisch gar nicht.

Sie gab also die ID-Nummer meines Mannes ein und fand: NICHTS! Zumindest nichts über ein Beschäftigungsverhältnis meines Mannes. Mir konnte sie direkt sagen, wo ich arbeite, aber mein Mann war offenbar nie von seinem Arbeitgeber beim Finanzamt angemeldet worden. Und es handelt sich hier nicht um einen Minijob, sondern um seine Hauptbeschäftigung, bei der er weit mehr als 450€ verdient!

Er fand schließlich auch seine eigene Lohnsteuerbescheinigung und gab sie der Frau. Diese stellte fest, was mir vorher nie aufgefallen war: Oben in der Überschrift "Ausdruck der elektronischen Lohnsteuerbescheinigung" war das Wort "elektronisch" durchgestrichen. Nicht nach dem Ausdruck, sondern mittels Textformatierung schon für den Druck.

Sie teilte uns mit, der Arbeitgeber hätte meinen Mann nie für das ELStAM Verfahren registriert, weshalb seine Steuererklärung so nicht bearbeitet werden könnte und sagte, wir sollten der Firma sagen, sie solle dringend noch die Anmeldung vornehmen und alle Daten von 2016 übermitteln, denn so sei das Ganze sogar strafbar. Mein Mann habe daran keine Schuld, aber das müsse geklärt werden.

Jetzt hat mein Mann ein Gespräch darüber mit dem Büro seiner Arbeit gehabt und alles genauso weitergegeben, wie es uns gesagt wurde. Es hieß, man würde sich darum kümmern. Jetzt, drei Wochen später, haben wir beim Finanzamt angerufen und nachgefragt, bekamen aber die Auskunft, es sei bisher nichts eingegangen.

Mein Mann möchte nun nicht noch einmal mit dem Büro darüber reden, denn es kommt bei dieser Firma immer wieder vor, dass gesagt wird, man würde sich um etwas kümmern, doch es passiert nichts. Stattdessen will er die Angelegenheit nun anwaltlich klären lassen.

Ich verstehe hierbei immer noch nicht alles daher nun meine eigentliche Frage: Was hat es mit dieser ganzen Sache auf sich? Handelt es sich um Steuerhinterziehung seitens der Firma? Wie gehen wir da am besten vor? Ich möchte morgen bei den Versicherungen nachfragen, ob die Abzüge tatsächlich stimmen. Macht das Sinn?

Ich hoffe, uns kann jemand aufklären und Tipps geben. Vielen Dank im voraus.

Schöne Grüße Meowsa

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Änderung der Lohnsteuerklasse, Probleme mit Gemeinde

Ich Freiberufler, Frau Arbeitnehmerin. In 2009 und davor hatte meine Frau Lohnsteuerklasse 3.

Anfang 2009 Umzug in andere Stadt. Im Oktober 2009 bekam ich fälschlicherweise eine Lohnsteuerkarte mit Lohnsteuerklasse 3. Diese habe ich einfach zur Seite gelegt und nicht weiter beachtet, da ich keine benötige. Meine Frau bekam keine Lohnsteuerkarte.

Auf der Gemeinde wollte ich meine Lohnsteuerkarte abgeben und eine für meine Frau ausstellen lassen. Der Sachbearbeiter änderte einfach meine Lohnsteuerkarte von 3 zu 5 und stellte für meine Frau eine Karte mit Lohnsteuerklasse 3 aus, allerdings mit Beginn von 1.2.2010.

Der Sachbearbeiter weigerte sich meine Lohnsteuerkarte zurückzunehmen und für meine Frau eine Karte mit Lohnsteuerklasse 3 mit Beginn 1.1.2010 ausstellen. Wie kann ich gegen eine solche Bürokratie vorgehen?

In einer aktuellen Broschüre des „Bundesministeriums der Finanzen“ steht: „Für das laufende Kalenderjahr reicht es aus, wenn die Lohnsteuerkarte bis zum 31. März beim Arbeitgeber vorliegt.“

Wenn meine Frau nun die Lohnsteuerkarte 2010 zunächst nicht abgibt, sondern erst im Februar oder März und der Arbeitgeber nach dem obigen Grundsatz für Januar 2010, wie bisher, Lohnsteuerklasse 3 bei der Gehaltsabrechnung ansetzt, würde der Arbeitgeber dann später die GehaltsSteuerabrechnung für Januar korrigieren?

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Kirchensteuer obwohl konfessionslos?

Hallo, ich mache gerade (erstmalig) meine Steuererklärung und stelle auf dem Ausdruck meiner elektronischen Lohnsteuerbescheinigung fest, dass ich, seit ich meine neue Stelle angetreten habe, plötzlich Kirchensteuer bezahle!

Ich war vorher als studentische Hilfskraft an der Uni beschäftigt, da ist auf meinen Lohnsteuerbescheinigungen und Bezügeabrechnungen keine Kirchensteuer vermerkt. Seit Mitte April letzten Jahres bin ich an der gleichen Uni als wissenschaftliche Assistenten eingestellt und plötzlich habe ich scheinbar Kirchensteuer bezahlt.

Ich bin nicht getauft, nie in irgendeine Kirche eingetreten, auch in meiner Geburtsurkunde ist keine Religion vermerkt (nur bei meinen Eltern, explizit aber nicht bei mir). Wie kann das sein? Und viel wichtiger, an wen muss ich mich wenden, Finanzamt, Arbeitgeber, Einwohnermeldeamt?

Vielen Dank schonmal.

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Pflichtpraktikum als Hauptarbeitsverhältnis oder Nebenarbeitsverhältnis mit Nebenjob?

Morgen beginnt mein Pflichtpraktikum welches ich im Rahmen des Studiums absolvieren muss. Das Praktikum wird mit 600€ monatlich vergütet. Nebenbei habe ich noch einen Nebenjob auf 450€ Basis, welchen ich auch am Wochenende noch weiter machen werde.

Bei dem Nebenjob musste ich mir um Steuern noch keine Gedanken machen.

Nun muss ich für meinem Arbeitgeber ein Formular zu meinen Steuerdaten ausfüllen. Angabe der Steuer ID, Steuerklasse, Freibeträge etc. diese habe ich aus meiner elektronischen Lohnsteuerkarte übernommen. Nun muss ich aber auch noch ankreuzen ob dies dann mein Haupt- oder Nebenarbeitsverhältnis ist.

Ich würde jetzt vom Gefühl her Hauptarbeitsbeschäftigung ankreuzen, bin mir da aber nicht ganz sicher.

Außerdem bin ich mir auch nicht sicher in wiefern das nun versteuert werden muss. Da es ein Pflichtpraktikum ist und mein Einkommen mit dem Praktikum und dem Nebenjob unter dem Grundfreibetrag von 8.820€ liegen wird.

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