Ausbildung Anrechnungszeit Rente

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Bei der Berechnung der Rente werden verschiedene rentenrechtliche Zeiten berücksichtigt. Das können beispielsweise Beitragszeiten oder beitragsfreie Zeiten sein. Die Auswirkungen auf die Rentenhöhe sind unterschiedlich. Zu den beitrags- freien Zeiten zählen Anrechnungs-, Zurechnungs- und Ersatzzeiten. Zu den wichtigsten Anrechnungszeiten gehören: > Arbeitsunfähigkeit, Krankheit und Rehabilitation, > Schwangerschaft und Mutterschutzfristen, > Arbeitslosigkeit sowie > Schulbesuch und Studium. Anrechnungszeiten sind diese Zeiten in der Regel aber nur, wenn sie eine versicherungspflichtige Beschäftigung unterbrochen haben. Dabei reicht es aus, wenn sie im Monat nach dem Ende der Beschäftigung beginnen. Ein direkter – tatgenauer – Anschluss ist nicht erforderlich.Liegen Ihre Anrechnungszeiten zwischen dem vollende- ten 17. und dem vollendeten 25. Lebensjahr, müssen sie keine versicherungspflichtige Beschäftigung unterbro- chen haben. Diese Regelung bietet insbesondere Berufs- anfängern die Chance auf eine Anrechnungszeit.Für Zeiten der Schulausbildung, die keine Anrech- nungszeiten sind, können Sie freiwillige Beiträge nach- zahlen. Das gilt zum Beispiel immer dann, wenn Sie die Höchstdauer von acht Jahren überschritten haben. Möglich ist das auch für Schulzeiten zwischen dem vollendeten 16. und 17. Lebensjahr. Ob sich das für Sie lohnt, erfahren Sie bei Ihrem Rentenversicherungsträger. http://www.deutsche-rentenversicherung.de/cae/servlet/contentblob/232688/publicationFile/52921/rente_jeder_monat_zaehlt.pdf

Schulzeiten und Praktika zählen nicht zu den 45 Jahren, die langjährig Versicherte abgeleistet haben müssen. Ebenso wenig kann ein Studium oder der Besuch einer Meister- oder Fachschule angerechnet werden.

Eine betriebliche Lehre, bei der regelmäßige Beiträge eingezahlt werden, ist hingegen voll anrechnungsfähig.

Kein Beitrag bzw. kein Kind erzogen = keine Beitragszeit.

Freundin in zweiter Ausbildung steuerlich geltend machen als außergewöhnliche Belastung?

Hallo! Meine Freundin (Verlobte - falls relevant) und ich leben in einer gemeinsamen Wohnung. Ich bin voll berufstätig, und sie befindet sich in ihrer zweiten Ausbildung. Die erste Ausbildung hat sie erfolgreich abgeschlossen. Sie ist 24 Jahre alt und Ihre Eltern erhalten kein Kindergeld für sie (Antrag und Widerspruch wurden abgelehnt). Da ich mich somit in der Unterhaltspflicht fühle, habe ich Sie für das Jahr 2011 als "besondere Belastung" in meiner Steuererklärung angegeben. Im Steuerbescheid vom Finanzamt wurde diese Belastung jedoch nicht berücksichtigt. Eine Angestellte vom Finanzamt konnte mir keine kokreten Gründe dafür nennen. Vielleicht noch wichtig zu wissen ist, dass meine Freundin nebenbei jobt allerdings auch Schulgeld für Ihre Ausbildung zahlt. Sie kommt im Durchschnitt auf ein monatliches Einkommen von ca. 200€. Davon bleiben ihr nach Abzug des Schulgeldes und der Monatskarte noch rund 70€ zum leben. Essen, Miete und weitere "Wohnkosten" zahle ich allein. Wer kann mir sagen, warum ich meine Freundin nicht steuerlich geltend machen kann?Oder ist dem Finanzamt ein Fehler unterlaufen? Vielen Dank für Eure Zeit und Mühe!

...zur Frage

Ferienjob 2013 - Mit welchen Abzügen muss ich rechnen?

Hallo liebe Community,

ich habe gerade folgendes Problem:

Ich habe 2011 mein Abitur gemacht und direkt im selben Jahr September eine zweijährige Ausbildung begonnen. Diese Ausbildung habe ich nun dieses Jahr am 27.06.13 erfolgreich abgeschlossen.

Nun werde ich vom 08. Juli 2013 bis 24.08.13 mit einem Ferienjob etwas Geld verdienen, und zum Wintersemester 2013 studieren.

Meine Frage lautet nun, mit welchen Abzügen muss ich bei dem Ferienjob rechnen, mit einem Brutto Monatsgehalt von 2.070 €? (ohne Schichtzuschlag)

Meine Annahme ist folgende:

Bei der Ausbildung habe ich dieses Kalenderjahr insgesamt 5.355 € Brutto verdient. Hinzu kommt der voraussichtliche Lohn vom Ferienjob, wodurch ich dieses Kalenderjahr über die 8.000 € Gesamteinkommen kommen müsste.

Demnach kann ich die Lohnsteuer nicht mehr zurück fordern?

Zuzüglich nehme ich an, dass ich die Sozialversicherungsbeiträge abzugeben habe.

Letztendlich bleiben mir bei einem Brutto Ferienarbeitslohn von 2.500 € (inkl. Schichtzuschlag) also nur ungefähr 1.600€ netto?

Ist es nicht der Fall, dass ich durch mein Studium im Wintersemester keine Sozialversicherungsbeiträge zu entrichten habe?

Ich hoffe Ihr könnt mir helfen

Raphael

...zur Frage

Wieviel Jahre werden für 1 Kind das 1980 geboren ist in der Rente angerechnet?

Wie viel Jahre werden für ein Kind das 1980 geboren wurde in der Rente angerechnet?

...zur Frage

Rentenversicherung wertet Realschule nicht als Anrechnungszeit, bei Bruder die Fachoberschule doch?

Die Rentenversicherung hat bei mir die Realschule nicht als Anrechnungszeit gerechnet (Gesetzesänderung), aber bei meinem Bruder wurde dich Fachoberschule schon angerechnet? Das ist doch fast das Gleiche, er hat die Schule nur nach seiner Ausbildung gemacht und dann später studiert, ich hatte nach meiner Realschulzeit eine Ausbildung gemacht. Soll ich Widerspruch einlegen? Oder wer kann es mir erklären. Danke Euch.

...zur Frage

Eigene Firma oder Ausbildung?

Ich habe vor kurzem meine eigene Firma gegründet. Kurze Zeit davor, hatte ich mich allerdings für Ausbildungen beworben. Habe die Tests zum Vorentscheid auch gemacht und gestern habe ich nun zwei Einladungen für Vorstellungsgespräche bekommen. Nun weiß ich aber, dass ich mit meiner Firma wesentlich mehr Geld verdienen kann, als das Ausbildungsgehalt und auch mehr, als das spätere mögliche gehalt bei Festanstellung. Allerdings habe ich noch keine Ausbildung gemacht und es klingt immer doof, wenn man gefragt wird: was haben Sie denn gelernt? und man sagt: nichts... Wir sind aber eine 4 Köpfige Familie und sollte ich genommen werden, würden uns finanziell schwierige Zeiten bevor stehen. Wobei es mich auch nicht grade reizt, drei jahre für das bisschen Geld zu arbeiten, wo ich doch weiß, dass ich mehr verdienen könnte. Beides zusammen würde auch nicht gehen, da ich sonst keine Zeit mehr für mein eigenes Unternehmen habe. Ich weiß, dass es am Ende mein Konflikt ist, indem ich diejenige bin, die eine Entscheidung treffen muss. Aber ist eine Ausbildung wirklich zwingend erforderlich? Grade zu Zeiten, in denen man oftmals in dem Beruf, den man gelernt hat, nicht unbedingt auch einen Job finden muss? Was meint ihr?

...zur Frage

wer legt den beitragssatz für die Rentenversicherung fest?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?