Aus welchem Grund erhalten Verheiratete in der 4. Steuerklasse volle Kinderfreibeträge?

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Der Schutz von Ehe und Familie wird weltweit in den verschiedenen Rechtsordnungen geregelt. Die Regelungen finden sich in den Verfassungen und Gesetzen der jeweiligen Staaten sowie in internationalen Absprachen

Eheleute werden steuerlich bevorzugt!

Für jedes Kind eines Steuerpflichtigen wird in Deutschland ein Freibetrag (Kinderfreibetrag) von derzeit 1.824 € je Kind vom Einkommen abgezogen, welcher das sächliche Existenzminimum des Kindes sicher soll. Hinzu kommt ein weiterer Freibetrag von 1.080 € je Kind für Betreuung, Ausbildung sowie Erziehung.

Bei Ehegatten welche die Einkommensteuer zusammen veranlagen verdoppeln sich auch die Freibeträge auf 3.648 € und 2.160 €, vorausgesetzt das Kind pflegt zu beiden ein „kindschaftliches“ Verhältnis. Demnach haben Eltern Anspruch auf einen Kinderfreibetrag von derzeit 5.808 € / pro Kind, welcher jedoch nur in Kraft tritt wenn die steuerliche Entlastung dadurch höher ist als das Kindergeld.

Ebenfalls hat nach geltendem Einkommenssteuerrecht jeder Steuerpflichtige (auch jedes Kind) Anspruch auf einen Grundfreibetrag von 7.664 Euro. Kinderfreibetrag und Grundfreibetrag des Kindes werden durch den Kindergrundfreibetrag ersetzt, dadurch soll erzielt werden das Kinder die eigene Einkünfte haben den Grundfreibetrag komplett oder teils selbst nutzen können und den Eltern nur noch dann der Anspruch auf einen Kinderfreibetrag gewährt wird wenn das Kind den eigenen Kindergrundfreibetrag nicht verbraucht hat.

Zweitwohnsitzsteuer und doppelte Haushaltsführung in der gleichen Gemeinde?

Hallo,

Mein Mann und ich haben 2018 geheiratet. Bislang haben wir zwei Apartments, noch gemeldet als individuelle Erstwohnsitze (mit Sondergenehmigung - ich arbeite im Aussendienst ohne Bürplatz beim Arbeitgeber und habe mein Office folglich zu Hause).

Jetzt verlagern wir den Erstwohnsitz zusammen in das etwas größere Apartment meines Mannes (2-Zimmer-Wohnung) - dieses ist aber dennoch zu klein um dort ein Arbeitszimmer zu unterhalten. Darum wollte ich meine 1-Zimmer Wohnung als externes Büro behalten.

Es stellen sich die folgenden Fragen:

Unsere Stadt erhebt 10% Zweitwohnsitzsteuer. Befreit sind verheiratete Paare die nicht dauern getrennt leben, die Zweitwohnung rein beruflich unterhalten - und dem Erstwohnsitz in einer anderen Gemeinde haben. Unsere beiden Wohnsitze befinden sich aber in der selben Gemeinde und nur ca. einen km voneinander entfernt.....wie verhält es sich hier?

Da die Wohnungen nunmal in der selben Gemeinde sind - wie sieht es mit der doppelten Haushaltsführung aus? Da ich Home Office basiert bin - könnte meine Wohnung sonstwo in D sein....ich brauche sie schlicht als Büro. Es ist einfach Zufall dass wir so nah beieinander unsere ursprünglichen Wohnungen haben - irgendwie finde ich zu diesem Fall keine aussagekräftigen Antworten.

Wir sind dankbar um jede Hilfe!

Beste Grüße,

Suey

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Hat eigener Zweitwohnsitz Auswirkung auf Steuerklasse 2?

Folgender Fall: Ein alleinerziehender Elternteil (alleine erziehungsberechtigt) wohnt zusammen mit seinem minderjährigen Kind in einer Wohnung und ist in Steuerklasse 2 eingestuft (dh der Entlastungsbeitrag wird gewährt).

Nun möchte dieser Elternteil an einem anderen Wohnort einen Zweitwohnsitz anmelden, die ursprüngliche Wohnung bleibt aber bestehen.

Am Zweitwohnsitz sind allerdings auch andere erwachsene Personen gemeldet. Stellt dies ein Problem dar, weswegen der Entlastungsbetrag für Alleinerziehende aberkannt werden könnte? Oder reicht es aus dass am Erstwohnsitz ein Haushalt ausschließlich zusammen mit minderjährigen Kind gebildet wird, so dass eine mögliche Haushaltsgemeinschaft in Nebenwohnungen keine Rolle spielt?

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Nächstes Jahr hohe Einnahmen - Wie Versteuern?

Hallo,

ich arbeite in einer Immobilienfirma als Praktikant. Dabei habe ich dieses Jahr knapp 3000 Euro Verdient. Ich bin Steuerklasse 1 und habe einen Kinderfreibetrag von 0.5, somit zahle ich keine Steuern.

Nun habe ich die Möglichkeit erhalten nächstes Jahr mehrere Gebäude zu verkaufen, wodurch ich durch die Provisionen 2018 Einnahmen von über 100.000 Euro haben dürfte. Nun meine Frage:

Wie soll ich das ganze Versteuern? Lässt sich mein Geringer Verdienst dieses Jahr, nächstes Jahr Steuerlich Geltend machen? Ist es ratsam eine UG zum Zweck des Verkaufs zu gründen? Wahrscheinlich muss ich eine Maklerlizenz erwerben um den Verkauf in diesem Maßstab durchführen zu können oder liege ich da falsch?

Vielen Dank!

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Vermächtnis an mehrere: Erbmasse zu gering, um 100% zu erfüllen?

Hallo,

wie wird vermacht, wenn in einem Vermächtnis z.B. 6 Personen jeweils ein konkreter Betrag vermacht wird, die durchaus noch vorhandene Erbmasse bzw. das Geldvermögen hierfür aber nicht mehr ausreicht?

Beispiel:

Vermächtnisnehmer 1 soll 40.000 Euro erhalten

Vermächtnisnehmer 2 soll 20.000 Euro erhalten

Vermächtnisnehmer 3 bis 6 sollen jeweils 10.000 Euro erhalten

Die Erbmasse gibt aber nur noch 50.000 Euro her. Erhalten die Vermächtnisnehmer dann der Reihenfolge nach ihr Vermächtnis, bis die Erbmasse aufgebraucht ist (also V1 erhält die vollen 40.000, V2 nur noch die restlichen 10.000 und V3-V6 gehen leer aus)? Oder erhalten alle Vermächtnisnehmer einen Betrag entsprechend der Gewichtung ihres Anteils (im Beispiel also jeweils 50% des konkret genannten Betrags = 20k-10k-5k-5k-5k-5k)?

Vielen Dank!

Thomas Brenau

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Kurzarbeit, Elterngeld und im 9. Monat schwanger! Was machen wir?

Hallo, ich weiß nicht mehr, was ich machen soll. Ich bin Anfang des Jahres zum leitenden Angestellten "befördert" worden. Aufgrund der Finanzkrise wurde mir dieser neue Posten aber erstmal ohne eine Gehaltserhöhung angeboten. Wenn es der Firma wieder besser geht, würde ich eine angepassete Lohnerhöhung bekommen. Ich verdiene zur Zeit um die 3200€ Brutto. Meine Frau ist Beamtin und im neunten Monat schwanger. Aufgrund des Elterngeldes haben wir vor der Schwangerschaft die Steuerklassen geändert. Meine Frau hat (weil Beamtin und kaum Abzüge) Steuerklasse 3 und ich Steuerklasse 5. Das macht dann Netto stolze 1230€ die ich raus habe. Geplant war bei uns, dass meine Frau für ein Jahr zu Hause bleibt und dabei Anspruch auf die volle höhe des Elterngeldes gehabt hätte (1800€). Ab der Geburt wollten wir die Klassen wieder tauschen, Frau 5, ich 3. Statt einer baldigen Lohnerhöhung, kommt es jetzt für den gesamten Betrieb auch noch zur Kurzarbeit.. Firma: gesundes Unternehmen, schafft ein Jahr Krise ohne Prob.) Bleibe ich zu Hause, wird mir die leitende Position entnommen,meine Karriere ist hin und Elterngeld gäbe es auf meine 1230€, statt den vollen Betrag. Meine Frau will, wie unser 1. Kind ,dass Neugeborene stillen. Sie kann doch unmöglich nach 8 Wochen wieder arbeiten gehen! Das macht uns fertig! Was sollen wir tun? Ich weiss nicht mehr weiter :-(. Bitte um gute Ratschläge

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Abfindung zurück zahlen bei Erwerbsminderungs Rente

Guten Tag

ich habe zum 01.12.2011 einen Aufhebungsvertrag unterschrieben, weil ich nur so überhaupt eine Abfindung erhalten konnte. Mein Arbeitgeber hätte das Arbeitsverhältnis auch sonst beendet, weil ich eine teilweise unbefristete Erwerbsminderungsrente erhalte seit August 2011.

Ich bin nun weiter krank geschrieben mit Bezug von Krankengeld. Seit Oktober 2011 läuft ein Widerspruchsverfahren zum Erreichen einer vollen EM Rente.

Nun habe ich gehört, es kann passieren, dass ich die Abfindung ganz oder teilweise zurück zahlen muss, wenn mir eine volle EM-Rente rückwirkend oder ab 01.12.2011 gewährt wird.

Stimmt das? Kennt sich jemand damit aus? Welche Möglichkeiten hätte man im Fall des Falles, dies zu verhindern?

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