Aus steuerlicher Sicht: Betriebsrente monatlich oder als Jahresscheiben (12 oder 5) auszahlen lassen

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Die Steuer ist immer eine Jahressteuer, d. h. die Jahreseinkünfte werden zusammengezählt und insgesamt der Steuer unterworfen. Durch eine Einkommensteuererklärung werden evtl. zu hohe oder zu niedrige unterjährige Steuern ausgeglichen.

Demzufolge ist es nur eine Frage des Zinsverlustes oder -gewinnes, wenn du früher oder später unterjährig Einkünfte hast und versteuerst.

Möglicherweise sind Kranlenkassenbeiträge ein Thema / vom Zahlungstermin beeinflusst (Beitragsbemessungsgrenze), aber bei deiner Fallgestaltung eher nicht. Hier hilft ein Anruf bei der Krankenkasse.

Gruss

PD

Monatliche Betriebsrente heisst kontinuierliche Einkünfte und das Jahr für Jahr solange ich lebe (hoffentlich noch sehr lange!). Aber, wenn ich das angesparte Betriebsrentenkapital von ca. 200 K€ in 5 Jahresscheiben (40 K€/ Jahr) mir auszahlen lasse, stehe ich doch schlechter da, d.h. es gehen hohe Steuern auf die Betriebsrente an den Staat. Bei 12 Jahresscheiben sind es vielleicht 16,67 K€/ Jahr. Das war der Hintergrund meiner Frage. Eigentlich sind doch die monatlichen lebenslangen Betriebsrenten die bessere Alternative. Kennt jemand einen Rechner, wo ich die Bedingungen von mir und meiner Frau eingeben kann und Varianten der Besteuerung durchexerzieren kann?

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Mit dem Hinweis "meine jetzige BR sei höher als die berechnete BR vom Ursprungsjahr 2004 bis 2017" wurde eine Erhöhung abgelehnt. Richtig?

Hallo, bisher wurde die Betriebsrente der 3 jährigen Anpassung mit den Steigerungen des Verbraucherindex Hessen berechnet. Mit der nächsten Anpassung 01/17 hatte ich mit einer Steigerung gerechnet, die vom früherem Arbeitgeber nach Anpassungsprüfung abgelehnt wurde. Meines Erachtens hätten mir lt. Indexberechnung von 2014 - 2017 ca. 2;3 % Erhöhung zugestanden. Der Versorger teilte mir mit , dass sie die Berechnung an BAG Urteil 3 AZR 395/04 angepasst hätten und hier der errechnete Betrag der Gesamtrentenzeit aus Ursprungsjahr 11/2004 mit dem Index von 11/2016 einen niedrigeren Monatsbetrag als meine derzeitige BR aufweist. Nächste Anpassungsprüfung sei dann Jan. 2020. Das bedeutet, dass ich 6 Jahre (2014 - 2020) keine Erhöhung bekomme. Da die Preiserhöhungen sprunghaft ansteigen, will ich das so nicht hinnehmen. Mein Lebensstandard ist doch den benötigten Steigerungen angepasst. Ist diese eigenmächtige Entscheidung gerechtfertigt?

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