Aus Arbeitsmangel wurden mir meine Stunden gekürzt bei gleichem Lohn. Nun läuft Ende des Monats mein befristeter Vertrag aus. Darf AG auf Minusstunden bestehen?

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3 Antworten

Die Minusstunden dürfen Dir nicht angerechnet werden.

Lies mal:

Nach der Schilderung sind die Minusstunden dadurch bedingt, dass Ihr Arbeitgeber Ihnen nicht genug Arbeit geben konnte. Sie müssen die Minusstunden nicht ausgleichen. Nur, wenn ein AN allein darüber entscheiden kann, ob und in welchem Umfang ein negatives Guthaben entsteht, sind die Stunden ausgleichspflichtig (Urteil des Bundesarbeitsgericht vom 13.12.2000, Az.: 5 AZR 334/99). 

Aus: frag-einen-anwalt.de

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Hallo,

wenn die Chefin für Minusstunden verantwortlich ist, weil sie wegen Arbeitsmangels Arbeitsleistung nicht abverlangt hat, dann muss sie beim Ausscheiden die entstandenen Stunden natürlich vergüten. Soviel zum rechtlichen Aspekt.

Was mir an deiner Frage aber unklar ist, du arbeitest weniger Stunden bei vollem Lohnausgleich oder wie muss man dich verstehen. ?

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Arbeitszeit kürzen wegen Arbeitsmangel ist nicht dein Problem, sondern das Risiko deines Arbeitgebers lt. § 615 BGB.

Du hast deine Arbeitskraft angeboten, und der Arbeitgeber hat sie nicht angenommen, wegen Arbeitsmangel, also befindet sich der Arbeitgeber im Annahmeverzug und muss dir deinen Lohn bezahlen, so als wenn du gearbeitet hättest.

Google einmal nach www.§615BGB.de

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