Aufwandsentschädigung?

1 Antwort

Wenn du laut Satzung einen Anspruch auf Auszahlung hast, wäre folgender Weg zu empfehlen:

Schreiben per Einschreiben mit Rückschein an den 1. Vorsitzenden des Vereins - Hier den betrag, den du forderst benennen und eine Frist zur Zahlung setzen. Bankverbindung angeben.

14 Tage sind ausreichend.

Bei Nichteinhaltung der Frist , einmal schriftlich mahnen.

Danach einen gerichtlichen Mahnbescheid erwerben und abschicken.

Sollte der Verein darauf nicht reagieren, kannst du einen Gerichtsvollzieher mit der Eintreibung deiner Forderung beauftragen. Das ist der zivilrechtliche Weg.

Als Alternative kommt eine Klage vor dem Arbeitsgericht in Frage - da ist aber vorher zu klären, ob es überhaupt zuständig ist, da es sich um ein Ehrenamt handelt. Auskunft dazu gibt dir kostenlos ein Rechtspfleger beim zuständigen Arbeitsgericht.

Die Mahnung kostet nur Zeit und kann, wenn ein fester Termin benannt wird, entfallen.

Mit Ablauf des Datums befindet sich der Verein sofort im Verzug.

Warum also sollte man noch unnötig Zeit verplempern, wenn die eh nicht zahlen wollen!?

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@Alarm67

Vielen Dank für Eure Antworten. Bevor ich diese Schritte gehe, wäre es wichtig für mich zu wissen... Ob die es rechtlich überhaupt dürfen oder ob es bei der Entlastung des Vorstandes in der Versammlung von den Mitgliedern entschieden hätte werden müssen. Bin dankbar für jeden rechtlichen Tipp 👍😉

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