Auflösung Kapitalversicherung für Kosten im Altenheim

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"Kapitalversicherung für den Todesfall"

Eine Kapitallebensversicherung ist mir bekannt. Die wird auch zu einem bestimmten Erlebenszeitpunkt, frühestens im Todesfall ausgezahlt. Sie besteht gedanklich aus einer Risikokomponente (für den Todesfall) und einer Sparkomponente (für den Erlebensfall). Eine solche KLV hat daher regelmäßig einen Rückkaufwert - grob gesagt - in Höhe des nicht verbrauchten Sparanteils plus Gewinnanteile.

Aber was soll man sich unter Deiner "Kapitalversicherung für den Todesfall" vorstellen? Ist das nun eine KLV oder eine Risikolebensversicherung? Bei einer Risikolebensversicherung gibt es keinen Rückkaufwert, keinen Vermögenswert und auch keinen Erlebenswert. Also lohnt auch keine Auflösung. Es wäre allerdings möglich, dass Du die RLV auf Deine Kosten weiterführst, wenn Du als Begünstigter mit Bezugsrecht dann eines Tages die Auszahlung anläßlich des Todesfalles bekämst und damit eine nachträgliche Entschädigung für die von Dir gezahlten Heimzuschüsse.

Versschaffe Dir doch rst einmal eine Übersicht, welche Mittel Du in welchem Zeitraum zur Verfügung haben mußt. und wieweit mit dem Verkauf der Eigentumswohnung dieser Bedarf gedeckt werden kann. Die Kapitalversicherung aufzulösen ist in jedem Fall ein Verlustgeschäft - diese beitragsfrei ruhen lassen wäre immer vorzuziehen. Da es absehbar war, dass die Finanzmittel der Dame nicht ausreichen stellt sich die Frage, warum die Kapitalisierung der Eigentumswohnung nicht schon vorbereitet wurde? Oder ist es möglicherweise ausreichend diese nur zu vermieten oder gegen eine Leibrente zu verkaufen? Nur der Fragesteller kennt die Lebenserwartung der Mutter - ebengfalls ein zu berücksichtigender Aspekt. Bevor isch ein Darlehen aufnekmen würde, würde ich erst einmal die Verbindlichkeiten vom Heim auflaufen lassen - das geht zwar auch nicht ohne Gebühren ab, ist aber sicher einfacher als ein Darlehen aufzunehmen.

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Vielen Dank für die schnelle Antwort. Zu dem Hinweis mit der Übersicht und dem Zeitraum: für die monatlichen Heimkosten abzüglich der Pflegeversicherung und der Rente meiner Mutter fehlt ein Betrag von ca. EUR 1.300,- den ich jeden Monat überweisen muß. Da nach Rücksprache mit dem Sozialamt alle Vermögenswerte aufgebraucht werden müssen, bevor die Kosten von dort bezahlt werden, ist dies der Betrag dern ich monatlich haben muß. Der Verkauf der ETW wurde auch schon von ein paar Monaten in Angriff genommen, es hat sich aber noch kein Käufer gefunden. Und daher die Frage, ob diese Kapitalversicherung zu den Vermögenswerten gehört die aufgebraucht werden müssen.

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Übernahme Pflegekosten

Hallo, meine Mutter ist im Altenheim. Sie hat schwere Demenz, Pflegestufe 2. Sie ist noch fit auf den Beinen, und läuft ziemlich viel herum. Die Rente reicht gerade für die Bezahlung. Nun habe ich schon seit cirka 2 Jahren festgestellt, dass man meiner Mutter bei der Körperpflege nicht ausreichend behilflich ist. Ich habe das auch schon bei der Heimleitung angesprochen. Dann ging das eine Zeitlang gut. Aber immer wieder stelle ich fest dass wieder nicht ausreichend für meine Mutter gesorgt wird. Z.B. Zahnhygiene. Die vorletzte Tube Zahncreme war über ein Jahr alt und schon eingetrocknet. Die jetzige ist auch schon ein paar Monate Alt. Nun will ich sie aus diesem Heim raus holen, und in ei anderes Heim bringen. Das neue Heim ist aber einiges Teurer, und müsste dann zum Sozialamt gehen. Die sagen mir aber dass sie diese Kosten nicht übernehmen, weil sie ja in einem Heim ist. Ist das so richtig? Ich habe gehört dass man freie Heimwahl hat. Mit Freundlichen Gruß Lothar

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Spekulationssteuer mit tlw. Untervermietung?

Moin moin aus Berlin,

ich bin in Not geraten und muß mich von meiner ETW trennen. So wie ich die Fakten derzeit sehe, fällt bei mir die 25% Steuer aus Spekulationsgeschäften an.

Chronologie:

2000 ETW gekauft (marktüblich)

2005 verkauf an leibl. Mutter, um einer Verwertung vorzubeugen (deutl. unter Wert/Restschuld)

2015 Rückkauf (ohne Gewinn/Verlust)

Ende 2018 geplanter Verkauf an leibl. Sohn (mit ca. 37.000€ Gewinn, aber unter derzeitigen Wert)(falls die Finanzierung scheitert, Verkauf Anfang 2019 maktüblich mit ca. 65.000€ Gewinn ggü. letzten Kauf)

Seit 2000 bin ich Nutzer der ETW (tlw. als Mieter, bzw. als Selbstnutzer)

Problem: Als es mir gesundh. schlechter ging, habe ich 60% meiner Wohnung seit 09.2017 vermietet um die ausbleibenden Lohn zu kompensieren

Frage1: 10-Jahresfrist entfällt, da letzter Kauf jünger. Oder?

Frage2: 3-Jahresfrist entfällt auf die 60%, da im Jahr des Verkaufs keine Eigennutzung. Oder?

Frage 3: auf die 40% fällt keine Sp-Steuer an, da im Jahr des Verkaufs und den beiden Jahren davor eigengenutzt. Richtig? Oder hab ich da was durcheinander gebracht?

Frage 4: Wenn ich im Dez. 2018 die ETW wieder 100% selber nutze, zählt das dann für "im Jahr des Verkaufs eigengenutzt"? In den Jahren zuvor war ja Eigennutzung vorhanden.

Bemerkung: Eine verbale Beratung bei Finazamt oder Steuerberater ist derzeit nicht möglich, da inzwischen nahezu gehörlos.

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Vater verstorben! Darf i. trotz gepl.Erbausschlagung d .letzte Heimkostenrechng v. meinem Kto bez.?

Mein Vater ist kürzlich verstorben und hat einen großen Schuldenberg hinterlassen. Daher werden ich und meine 3 Brüder sowie alle Nachkömmlinge das Erbe ausschlagen. Da es schon beim Tode unserer Mutter zu finanziellen Unstimmigkeiten bezüglich der angefallenen Heim- u. Beerdigungskosten gekommen ist, haben wir Kinder uns so geeinigt, daß ich die letzte Heimkosten- und Apothekenrechnung von meinem Konto überweise und die anderen sich die Beerdigungskosten teilen (welches den gleichen Anteil ergibt). Alle weiteren Rechnungen, Mahnungen oder sonstigen Briefverkehr des Vaters lassen wir ruhen. Die Zahlung der o.g RE habe ich heute veranlasst. Nun bin ich mir aber nicht mehr sicher, ob dies nicht später als angenommenes Erbe ausgelegt wird. Aber die RE wurden ja von meinem eigenen Konto überwiesen und nicht vom Konto des Vaters (welches sowieso schon überzogen ist). Wer kann mir helfen? Noch kann ich die Überweisungen rückgängig machen.

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