Auflösung einer Limited - Rückerhalt der Beteiligung an der Firma in der Einkommensteuererklärung 2011 vergessen - Folgen?

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3 Antworten

Was erwartet mich nun?

Der Dank des Finanzamts, dass es nun nicht mehr rumrätseln muss, was wohl mit deiner Ltd-Beteiligung sei.

Ein Verfahren?

Falls du ein Strafverfahren o.ä. meinst - Nein.

Falls du das normale Besteuerungsverfahren meinst - Ja.

Strafsteuern?

Nein. Aller Wahrscheinlichkeit nach fallen ja keine an, denn wenn du von dem, was du aus der Veräußerung/Aufgabe deiner Beteiligung erhalten hast, die Anschaffungskosten abziehst, wird wohl kein nennenswerter Gewinn übrigbleiben (mutmaße ich mal).

Oder schlimmeres?

Erst recht nicht. Wir sind hier nicht im Orient.

Also erstmal vielen Dank an euch beide für eure Antworten. Letztlich habt ihr beide auch Recht gehabt.

Um das Thema abzuschließen: Ein Telefonat mit dem zuständigen Sachbearbeiter hat das ganze Thema letztlich geklärt. Allerdings hat sich die Angelegenheit ohnehin noch etwas anders bzw. für mich entlastend dargestellt, nachdem ich erfolgreich nach den alten Unterlagen gesucht und diese dem Finanzamt auch zur Verfügung gestellt habe.

Ich war zunächst sehr erschrocken und verunsichert, da ich bisher nur eine normale Steuererklärung ohne jeden Schnickschnack abgeben mußte. Da habe ich mich quasi schon mit einem Bein im Gefängnis gesehen. ;-)

Mach Dir keine Sorgen.

Du teilst mit, dass Du nur den Rückerhalt hattest, aber keine zu versteuernden Einkünfte.

Damit ist die Sache erledigt.

Zwergnase99 28.06.2017, 19:58

Ganz so einfach ist es leider nicht. Habe heute nochmal Post erhalten. Das Finanzamt möchte jetzt einen "Veräußerungsvertrag" für meine Beteiligung... Kann mich nicht erinnern ein solches Dokument erhalten zu haben aber ich werde mal im Keller suchen. Aber so wie ich das sehe werde ich mich wohl doch mit einem Steuerberater in Verbindung setzen müssen. 

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Impact 28.06.2017, 20:41
@Zwergnase99

Es bleibt Dir natürlich unbenommen, wegen diesem "Nichts" Geld für einen    h i e r   nicht notwendigen Steuerberater auszugeben.

Du könntest natürlich meinem kostenlosen Rat folgen und das mitteilen, was ich schon sagte.

"Das Finanzamt" will gar nichts von Dir - der dortige Bearbeiter aber wohl. Und der soll sich seinen Vertrag holen wo der Pfeffer wächst. 

Wenn Du sagst "Null", dann ist das so. Soll er mal versuchen Steuer festzusetzen. Hoffentlich knallst Du ihm dann eine Dienstaufsichtsbeschwerde rein!

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