Auflassungsvermerk bei Schenkung notwendig?

2 Antworten

ich habe bei der Antwort den Vorteil Deiner Kommentare.

Natürlich braucht man eigentlich keine Auflassungsvormerkung bei einer Schenkung.

Nun ist es aber so, dass Ihr das Grundstück belasten wollt.

Dabei hilft Euch aber auch die Auflassungsvormerkung nichts, denn dadurch ändert sich ja das Eigentum am Grundstück noch nicht. Es wird nur für andere Eintragungen gesperrt.

Was ihr machen solltet ist die Eintragung der Grundschuld aber die muss noch vom bisherigen Eigentümer, dem Schenkenden genehmigt werden.

Das hört sich doch sehr hilfreich an! Danke! In Form von welchem Schriftstück müsste ich mir das von meinen Eltern genehmigen lassen?

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@sprosse86

Das geschieht alles beim Notar.

Dein Bank wird dass an den Notar geben, der die Eintragung der Grundschuld dann beurkundet. Die Eltern müssen diese Eintragung genehmigen, weil sie eben noch Eigentümer sind.

Diese Dinge sind eine Standardangelegenheit, Sowohl Bank wie Notar wissen genau was zu tun ist.

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Sprosse:

Um eine Vereitelung der Umschreibung des Eigentums an dem Grundstück oder der -Eigentumswohnung auf den Beschenkten aufgrund eines rechtsgültigen Schenkungsvertrages mit Auflassung zu verhindern, kann auch nachträglich eine Eigentumsverschaffungsvormerkung (Auflassungsvormerkung) bestellt und im Grundbuch eingetragen werden.

Unter Familienmitgliedern mag eine solche Vormerkung - schon aus Kostenersparnisgründen - nicht immer gewollt sein. Hier hätte es allerdigns einer Belehrung durch den Notar bedurft und eines Zusatzes im Schenkungsvertrag.

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