Aufhebungsvertrag zu bestehendem Darlehensvertrag möglich Danach Abschluß geänderter Darlehensvertrages?

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2 Antworten

portu:

Sollen Bedingungen eines Darlehensvertrages geändert werden, wie  z. B. Zinsen, Tilgungshöhe, vorfälligkeits-entschädigungs-freie Sondertilgungen, Zinsfestschreibungsfrist, Entlassung eines Mitschuldners aus der persönlichen Haftung, Erweiterung der Sicherungsabrede  u.v.D.m., bedarf es grundsätzlich nicht eines neuen Darlehensvertrages.

Es genügt ein schriftlicher Nachtrag zum (ursprünglichen) Darlehensvertrag.

Hierbei ist darauf zu achten, dass mit  Wirksamkeit  der Änderung bestimmte Privilegien des Darlehensnehmers, wie z,.B. die Kündigungsmöglichkeit nach § 489 BGB, nicht   beeinträchtigt werden.

Mehr läßt sich m. E. zu deinem Fragen-Torso nicht sagen.      

Ja: Zwischen Verwandten und Bekannten mag das gehen.

Nein: Als Bank würde ich das nicht machen, denn es besteht die Gefahr von Vertragslücken zwischen Aufhebung und Abschluss, insb. wenn Grundpfandrechte damit verbunden sein sollten.

Jetzt kannst Du Dir was aussuchen oder mal bitte den Sachverhalt ausführlicher beschreiben.

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