Aufhebungsvertrag nichtig?

7 Antworten

Ein befristeter Vertrag ist , wie der Name schon sagt, ein befristeter Vertrag. Ist diese Frist abgelaufen und wurde nicht verlängert, bzw. entfristet, ist es nicht nötig, einen Aufhebungsvertrag zu unterzeichnen.
Bitte schau nach, was im Vertrag steht.
Schwanger oder nicht schwanger ist dabei hier nicht die Frage.
Womit wurdest Du bedroht? Oder hast Du Dich bedroht gefühlt, aufgrund dessen, dass Du beim Chef hast antraben müssen?
Hattest Du Zeugen bei dem Gespräch?

Die Chefin sagte A wohl, dass Sie sie gerne weiter einstellen würde, aber da der Vertrag (welchen sie nicht besitzt)  gestern abgelaufen sei, dies nur mit einem Aufhebungsvertrag möglich wäre, wo der letzte Tag der 28.02.2018 säre ( Beginn Mutterschutz). 

Die Chefin wurde wohl sehr "zickig" und meinte, wenn A nicht unterzeichnet, könne sie direkt gehen und bräuchte nicht wieder kommen,  da der "Vertrag" eh abgelaufen sei.  Sie hätte A so lange unterstützt und immer aufgenommen und jetzt  meine A zi einem Anwalt zu gehen.  Dass sie dann lieber direkt weg bleibt / rausgeschmissen ist. 

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Sorry, aber der Sachverhaltes ist etwas verworren.

Grundsätzlich ist es so, wenn es ein befristetes Arbeitsverhältnis war (Sachgrundbefristung) und keine formalen Fehler gemacht wurden (gerade bei kleineren Betrieben häufig), bedarf es keine Aufhebungsvereinbarung.

Das hier auf eine Aufhebungsvereinbarung hingewirkt wurde, ist für mich ein Indiz, dass etwas nicht stimmig ist. Eine Aufhebungsvereinbarung kann grundsätzlich angefochten werden. Dies muss jedoch innerhalb von einem sehr engen Zeitrahmen (unverzüglich) geschehen. Von daher einzig sinnvolle Empfehlung: sofort zur Rechtsberatung des Vertrauens

Seltsamer Sachverhalt.

Für das Ende eines befristeten Anstellungsvertrages  braucht es keinen Aufhebungsvertrag. Der endet und fertig.

Dabei ist es auch egal, ob die Beschäftigte schwanger ist, oder nicht.

Allerdings hat der Arbeitgeber in einem Punkt Recht. Mit dem Ende des Vertrages muss er die Beschäftigte mit dem befristeten Vertrag nach Hause schicken, sonst wird ein unbefristeter Vertrag daraus.

http://www.eltern.de/beruf-und-geld/job/befristeter-arbeitsvertrag.html

A hat keinen schriftlichen Vertrag. 

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@Burkie88

A muss ja einen Vertrag haben, mündlich, oder schriftlich, wie sollte sonst eine Befristung stattgefunden haben?

Aber wenn der Arbeitgeber die Befristung nicht nachweisen kann, hat er in diesem Fall verloren.

Ausser sie war noch in der Probezeit.

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@wfwbinder

Der Vertrag war mündlich,  sie war nicht mehr in der Probezeit.  Kann sie klagen? 

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Nachtrag! : Die Chefin meinte wohl zu ihr, dass ihr befristeter Vertrag gestern ausgelaufen sei und da sie schwanger wäre, kein weiter befristeter Vertrag möglich sei und sie nun, um weiter Geld zu erhalten, den Aufhebungsvertrag unterzeichnen müsse. 

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