Aufhebungsvertrag - muss man sich als Arbeitnehmer darum kümmern?

...komplette Frage anzeigen

5 Antworten

Abgesehen davon, dass der Arbeitgeber einer vorzeitigen Vertragsauflösung zustimmen muss, hat er -bzw. seine Personalabteilung keine Probleme damit, einen solchen Aufhebungsvertrag abzufassen... Meistens liegt soetwas als pdf-Datei vor !! Zur Orientierung, wie sowas aussehen kann, hier mal ein Muster zum Nachlesen ... http://www.ihk-lahndill.de/download/pdf/muster-aufhebver.pdf ... Grüße vom Querkopf

Wenn der Arbeitgeber einem Auflösungsvertrag zustimmt, ist dieser recht formlos möglich und auch sehr knapp. Im Prinzip steht dort nur, daß das Arbeitsverhältnis zu einem gewissen Datum beendet ist. Sofern noch Verpflichtungen bestehen (Rückgabe von Schlüsseln, Dienstfahrzeugen etc.), müssen diese vor Vertragsende geklärt werden.

Arbeitgeber haben das normalerweise als Vorlage direkt verfügbar, d.h. ich verstehe die Frage nicht ganz.

Es gibt kein Recht auf vorzeitige Beendigung des bestehenden Vertrags.

Was ist das für eine Frage? Erstmal sollte der Freund klären, ob der Arbeitgeber überhaupt bereit ist, einen Aufhebungsvertrag zu schließen oder auf einer ordnungsgemäßen Kündigung mit Einhaltung der Kündigungsfrist besteht.

Rechtlich ist der Arbeitgeber nicht zum Abschluß eines Aufhebungsvertrages verpflichtet, sondern dies stellt eher ein Entgegenkommen dar.

Arbeitgeber haben in der Regel entsprechende Msuer zur Hand, sofern es sicht nicht um eine "kleine Klitsche" handelt.

Wie das Wort schon sagt ein Vertrag, und der kommt nicht von alleine und schon gar nicht automatische. Und wenn die andere Partei diesen nicht will, bleibt nur die ordentliche Kündigung eines Arbeitsverhältnisses.

Da Dein Freund ja den Aufhebungsvertrag abschliessen will, muss er erst einmal den AG davon überzeugen, diesem zuzustimmen, denn das ist kein Selbstgänger.

Den Vertrag nachher zu schreiben dürfte das geringste Problem sein - das macht üblicherweise die Personalabteilung.

Was möchtest Du wissen?