Aufhebung / Beendigung Beteiligung an S.W. Immofonds 2051. Steuerliche Behandlung?

2 Antworten

Nein.

  1. Einkünfte, die bei der KG entstehen, werden in der gesonderten und einheitlichen Feststellung von Besteuerungsgrundlagen festgestellt und damit von Amts wegen in der Einkommensteuerfestsetzung der Beteiligten berücksichtigt.
  2. Hier handelt es sich jedoch nicht um Einkünfte, sondern um einen Verlust auf der Vermögensebene.
  3. Die Minderung des Kapitals erfolgte durch die in der Vergangenheit erlittenen Verluste und wurden bereits als Verluste aus V+V festgestellt.
  4. Zu prüfen wäre, ob durch die Rückgabe der Anteile (=Vekauf an irgendwen) ein steuerlich relevanter Verlust aus Veräußerungsgeschäften entstanden ist, der sich nicht auf der Ebene der KG, sondern auf der persönlichen Ebene abspielt. Da die Anteile 2000 angeschafft wurden - und damit auch das Miteigentum an den Grundstücken - sind die 10 Jahre Haltefrist verstrichen, so dass der Verlust steuerlich unbeachtlich ist.

Das wird alles im Rahmen der gesonderten und einheitlichen Feststellung des Betriebsstäätenfinanzamts festgestellt.

Man muss aufpassen, welche Einkünfte wo festgestellt werden. Verkauft jemand seine Anteile an einer KG und macht da einen Gewinn oder Verlust, passiert dies nicht auf der Ebene der KG. Man muss da höllisch aufpassen, dass man diese Einkünfte dann an der richtigen Stelle angibt.

Da wir hier aber wohl einen 23er Verlust haben und mehr als 10 Jahre verstrichen sind, hat sich das Ganze hier ohnehin erledigt.

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