Arbitragegeschäfte: kann ein Privatanleger anno 2014 damit noch Geld verdienen?

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möglich ist es, aber sehen wir mal die Fakten: das Geschäft ist so schnell, die Unterschiedsbeträge gering. Damit muss man a) flink sein b) den Zugang zu den Echtzeitdaten haben und c) genügend Vermögen haben, damit man überhaupt aus den Unterschiedsbeträgen Gewinne ziehen kann (in den meisten Fällen sind wohl die Ordergebühren schon zu hoch und fressen die Margen auf). Rechne mal durch, was bei einem Unterschied von zB 0,15% eingesetzt werden muss an Ordervolumen, damit man überhaupt die Gebühren eines Privatanlegers tragen kann.

Wer als Privatanleger hier Gewinne erzielt, der hat mE Glück. Machbar ist es, aber auf Dauer wohl eher ein Glücksspiel.

Danke für die Antwort. Und in welchen Marktsegmenten scheint es überhaupt noch möglich zu sein für Privatanleger? Und eher an den Regionalbörsen? Im Xetra- und anderen Computer-Handel sicher nicht?

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Abitrage ist bei den Broker heutzutage noch üblich. Die haben auch die Zugänge zu den einzelnen Handelsplätze. Privat scheint das unmöglich, denn jeder Broker ist schneller und besser informiert als Du.

Bei harmlosen Privatanlegern ist das sehr unwahrscheinlich und eher eine Frage des Glücks.

Eine Preisarbitrage zwischen deutschen Börsen ist praktisch nicht möglich, denn hier geht es nicht nur um Preise, sondern auch um Nachfrage.

Wer mit Arbitrage 30.000 EUR verdient, muß bei optimistisch angenommenen Arbitragen von 0,1% also ungefähr 30 Mio EUR bewegt haben. Das klingt nicht plausibel bei einem Privatanleger.

Danke für die Antwort. Und wenn überhaupt, dann wäre es in welchen noch möglich? Und eher an den Regionalbörsen? Im Xetra- und anderen Computer-Handel sicher nicht?

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