Arbeitszimmer steuerlich absetzen als Techniker im Außendienst

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Hallo, unter den Umständen habe ich Jahre lang ein Arbeitszimmer abgesetzt. Sogar nach einer Lohnsteueraußenprüfung durch das FA. Als Außendienstmitarbeiter kannst Du die Notwendigkeit eines häuslichen Arbeitszimmers begründen. z.Bsp mit der Nähe zu den Kunden. Ich gehe davon aus, dass die Dienstfahrten führen von Dir zu Hause direkt zum Kunden ohne regelmäßigen Besuch der Niederlassung. Der Hinweis zum Arbeitsplatz zu ziehen ist somit abwegig.

Hilfreich ist ein Schreiben Deines Arbeitgeber in dem er Dir bescheinigt, dass die Nutzung eines Büros in der Niederlassung aus dienstlichen und organisatorischen Gründen nicht möglich ist und eine Tätigkeitsbeschreibung aus der hervorgeht, dass Du für ein Gebiet in dem Dein Wohnort liegt zuständig bist bzw. dort arbeitest.

Mfg werists

Home Office Arbeitsvertrag mit regelmäßigen Büro besuchen, wie kann ich das steuerlich absetzen?

Hallo,

Mich würde interessieren wie ist das steuerlich geltend machen kann. Zur Beschreibung :

Ich habe einen Home-office Arbeitsvertrag. Allerdings fahre ich 4x die Woche ins Büro, welches 57 km von meinem Zuhause entfernt liegt. Ich bin dann über 8 Std. ausser Haus. Ich würde jetzt die Kilometer angeben und das Arbeitszimmer ansetzen, zumal ich auch Bereitschaftsdienste tätige. Wie sieht es mit dem VMA aus? Oder was gibt es für Möglichkeiten zur Absetzung in der Steuer?

Vielen Dank schon mal

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Lohnsteuerjahresausgleich im Minijob - wie?

Hallo,

ich habe letztes Jahr einen Minijob angefangen. Aufgrund eines internen Fehlers meines Arbeitgebers (Mitarbeiter > 10), habe ich im ersten Monat viel zu wenig, aber im zweiten zu viel verdient (Geld wurde im späteren Monat verrechnet). Anschließend wurde ich auf die Steuerklasse 6 gestuft. Nun will ich meine Steuererklärung selber machen. Ich bin aktuell (hoffentlich richtig) in Anlage N und habe in den Zeilen 6-11 die Verdienste eingetragen, die auf meiner Abrechnung auf dem letzten Blatt (Abrechnung Dezember, Jahreswerte) stehen. Zu Beginn war ich noch nicht wirklich auf eine Steuerklasse ausgewiesen, aber rückwirkend wurden alle Verdienste mit der Steuerklasse 6 berechnet und die Differenz von meinem Lohn aus Dezember abgezogen. Meine Frage ist jetzt: Wie teile ich dem Finanzamt mit, dass ich zwar mehr als die 450€ im Monat verdient, aber netto und im Gesamtschnitt nicht über die 450€ kam - oder sieht das Finanzamt das? Die Info, dass ich das Geld vom FA zurückbekäme, kam von meinem Arbeitgeber. Ich solle einen Lohnsteuerjahresausgleich machen.

Vielen Dank für hilfreiche Antworten, ich hoffe ich habe das soweit richtig verstanden. :-)

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Wie setze ich das Studienzimmer und den Weg zur Uni im Masterstudium (Vollzeit) bei gleichzeitiger Teilzeitbeschäftigung ab?

Ich habe zwei Fragen zum Absetzen meines Masterstudiums im Rahmen der Fortbildungskosten. Ich studiere Vollzeit einen Master und arbeite gleichzeitig halbtags und beziehe daraus Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit. Das Masterstudium setze ich voll als Werbungskosten ab.

Im einzelnen ist nun die Frage, was meine "erste Tätigkeitsstätte" ist. Ich bin jeden Tag im Büro als Arbeitnehmerin und jeden Tag an der Uni. Intuitiv habe ich bisher das Büro als erste Tätigkeitsstätte angegeben, habe allerdings nun online gelesen, dass bei einem Vollzeitstudium der Studienort die erste Tätigkeitsstätte ist. Ich würde intuitive das Büro wählen, da ich über den Job ja auch meine Einnahmen generieren. Was ist an dieser Stelle "Trumpf" um die erste Tätigkeitsstätte zu bestimmen? Und wir gebe ich die andere "Arbeitsstätte" dann an? Die Uni als Reisekosten zur Fortbildung? Und falls soch die Uni die erste Arbeitsstätte sein sollte, ist mein Büro dann eine Auswärtstätigkeit?

Die zweite Frage bezieht sich auf mein häusliches Arbeitszimmer, das seit dem Beginn des Masterstudiums als Studierzimmer für das Studium genutzt wird. Wo gebe ich nun das Arbeitszimmer an? Ich habe mehrfach gelesen, dass es unter die Fortbildungskosten fällt. Ich kann in meinem Steuerprogramm detailliert die Kosten für das Arbeitszimmer berechnen und dann auf unterschiedliche Einkunftsarten verteilen (Je nachdem für welche Tätigkeiten das Arbeitszimmer genutzt wird - Gewerbe, nichtselbständige Arbeit, etc.). Sollte ich das Arbeitszimmer hier bei den "Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit" angeben? Oder entsteht dann der Eindruck, dass das Arbeitszimmer für die berufliche Tätigkeit genutzt wird? Oder sollte ich die berechneten Kosten für das Arbeitszimmer an dieser Stelle nicht berücksichtigen sondern einfach bei den Fortbildungskosten veranschlagen?

Vielen Dank im Voraus für Ihre Hilfe!

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(kleines) Arbeitszimmer: zählt der (große) Flur anteilig mit?

Hallo, ich arbeite freiberuflich und möchte aus Kostengründen mein Büro in meine Wohnung verlagern. Das künftige dortige Arbeitszimmer ist leider sehr klein. aber es ist ein eigener Raum, kein Durchgangszimmer o.ä.. Ich bin nicht im Außendienst und der Raum ist/wäre natürlich mein beruflicher Mittelpunkt (wie z.Zt. noch mein gemietetes Bürozimmer). Die Whg. hat insg. 3,5 Zimmer, wir wohnen zu zweit. Insofern alles paletti. Meine Fragen:

  1. Wie/ kann ich für die Berechnung des Arbeitszimmers anteilige Flurflächen und/oder das WC berücksichtigen?

  2. Wenn ich die Wohnung exakt ausmesse, kann ich nach der Wohnflächenverordnung anteilige Balkon- und Abstellraumflächen herausrechnen, um den prozentualen Anteil private/berufliche Nutzung zu erhöhen?

Hintergrund ist, dass die Wohnung recht groß ist (88 m2), das Arbeitszimmer mit nur 6 m2 aber dramatisch klein. In meiner jetzigen Bürogemeinschaft wird die Nutzflächen wie WC, (Tee-)Küche, Flur usw. ja auch anteilig einberechnet und umgelegt, weil ohne diese das Zimmer nicht erreichbar oder zum Arbeiten genutzt werden kann.

Wie schaut das also beim häuslichen Arbeitszimmer aus? Im Gegenzug werden Zimmer ja auch nicht anerkannt, wenn dahinter z.B. die Küche liegt. Bei mir ist es umgekehrt: Ich muss durch den Flur und die Küche, um mein Arbeitszimmer zu erreichen.

Habe ich Chancen? Danke !!!!!

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Wie das mit dem häuslichen Arbeitszimmer bei einem Nebengewerbe?

Hallo,

ich habe nebenberuflich ein Gewerbe angemeldet. Die gewerbliche Tätigkeit ist ein Internethandel. Hauptberuflich bin ich Angestellter. Der Handel wird steuerlich mit einer Gewinnermittlung erfasst, also nicht Bilanzierungspflichtig.

Das notwendige Büro ist nun in meinem neu errichteten Einfamilienwohnhaus entstanden. Die Kosten möchte ich Anteilig der qm durch die Abschreibung steuerlich geltend machen.

Nun meine Fragen:

  1. Gibt es einen Höchstbetrag den ich steuerlich geltend machen kann?
  2. Wie hoch ist der mögliche Abschreibungssatz?
  3. Was passiert, wenn ich das Gewerbe aufgebe, bzw. die Immobilie verkaufe?

Vielen Dank für Eure Antworten

mfg.

Krischaaan

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Kosten für Arbeitszimmer und Vorsteuerabzug

Als Selbständiger, dessen häusliches Arbeitszimmer (=Betriebssitz) den Mittelpunkt seiner beruflichen Tätigkeit darstellt, darf man doch die Kosten für das Arbeitszimmer begrenzt steuerlich geltend machen. Wenn eine direkte Ermittlung nicht möglich ist, seien die Kosten nach Wohnfläche aufzuteilen...

Wie verhält es sich aber mit der gezahlten Umsatzsteuer? Als Wohnungsegentümer bekomme ich natürlich eine Rechnung mit ausgewiesener Mehrwertsteuer. Kann ich diese auch anteilig nach Wohnfläche berechnen und als Vorsteuer abziehen?

Wenn ja, kann ich dies auch in den monatlichen USt-Voranmeldungen angeben, oder nur in der järhlichen USt-Erklärung? (Die Stromzahlungen erfolgen monatlich, Rechnung jährlich)

Meine Tätigkeit bring nun aber vergleichsweise hohe Stomkosten mit sich, sodass eine direkte Berechnung natürlich besser wäre als eien Aufteilung nach Wohnfläche. Wenn ich hierfür einen eigenen Stromzähler im Arbeitszimmer installiere, würde das FA eine Aufteilung nach kWh anerkennen?

Ein eigener Stromvertrag mit dem Versorger wäre wohl ideal, ist aber nicht ganz so einfach machbar.

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