Arbeitszimmer nur absetzbar wenn keine Alternative im Unternehmen besteht?

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2 Antworten

Es kommt hier auf die Details und die Plausibilität an.

Bitte Deinen Arbeitgeber um eine Bestätigung, daß Du in der Woche 3-4 Tage im Home Office arbeiten wirst und dort der Mittelpunkt Deiner Arbeit sein wird. Nur für Meetings und Kundentermine wirst Du ins Büro bzw. zu Kunden gehen, um dort Anforderungen aufzunehmen, Präsentationen von erarbeiteten Ergebnissen zu halten und Beschlüsse für Deine weitere Arbeit (im Home Office) mitzunehmen.

Damit sollte es gelingen, bis zu 1.250 EUR p.a. für ein häusliches Arbeitszimmer abzusetzen, wenn es bei Dir einen geeigneten Raum gibt.

The impossible is only the untried: http://weirdnfunny.com/image/2007/07/15/the_impossible_is_often_untried.html

Da wirst du leider keine steuerlichen Vorteile drauß ziehen können, hast aber durchaus eine Verhandlungsbasis gegenüber deinem Arbeitgeber wie ich finde, der dir den Aufwand irgendwie entschädigen sollte oder einen anderen Arbeitsplatz zur Verfügung stellen sollte, wenn er diese Arbeit bei dir in Auftrag gibt und es objektiv gesehen wirklich ungünstig ist sich im vorhandenen Großraumbüro ordentlich zu konzentrieren.

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