arbeitszeit8uhr-bis16uhr,Arbeitgeber verlangt Arbeitszeit von11uhr-19uhr,ist das rechtens

4 Antworten

Der Arbeitgeber darf es, solange in deinem Arbeitsvertrag nichts anderes festgehalten ist. An deiner Stelle würde ich das Gespräch mit dem Arbeitgeber / der Personalabteilung suchen und eine gütliche Lösung besprechen. Man wird dir sicherlich entgegenkommen, wenn du schon lange in derselben Firma arbeitet.

Sind Deine bisherigen Arbeitszeiten schriftlich festgehalten - und das scheint nicht der Fall zu sein - , kann der Arbeitgeber die bisherigen Arbeitszeiten in den Abend hinein verändern. Denn jeder Arbeitgeber/ jede Arbeitgeberin ein sogenanntes Direktionsrecht und darf die Festlegung bzw. Änderung der Arbeitszeiten vornehmen.

Hierbei muss der Arbeitgeber sich jedoch "in den Grenzen des billigem Ermessens" bewegen. Dies bedeutet, dass er sowohl seine Interessen als auch die Interessen des Arbeitnehmers berücksichtigen und miteinander abwägen muss. Zudem muss der Arbeitgeber einen sachlichen Grund anführen können, der auch nicht willkürlich sein darf. Er könnte z.B. für eine Verlagerung der Arbeitszeit in die Abendstunden betriebliche Gründe anführen.

Jedoch hat er zu berücksichtigen, inwieweit schutzwürdige familiäre oder gesundheitliche Belange des Arbeitnehmers entgegenstehen. Besonders dann, wenn die Betreuung minderjähriger Kinder abgesichert werden muss.

Mal abgesehen vom Recht des Arbeitgebers, das ja hier schon erläutert wurde (vielleicht auch mal den Arbeitsvertrag studieren)...

Ich habe einen guten Teil meiner Erwerbstätigkeit von 8:30 bis 19:00 Uhr gearbeitet und das zu Zeiten, als sämtliche Läden in Deutschland um 19:00 schon geschlossen waren. Es gint trotzdem irgendwie.

Das kulturelle Leben hört nicht um 20:00 Uhr auf und wenn man anderntags länger schlafen kann, ist es fast überall auch um 23:00 noch in vollem Gange.

Für Arzttermine kann man sich von der Arbeit freistellen lassen, das war schon immer so. Viele Arztpraxen haben Dienstags um 8:00 Uhr den Blutabnahmetermin. Für so etwas musstest Du ja bisher etwas Ähnliches in Anspruch nehmen.

Harz4 und zweit Wohnung für den Sohn, da die Ausbildungsstelle nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen ist?

Mein Sohn ist 16 Jahre alt und fängt am 01.08.16 eine Ausbildung zum Koch in einer anderen Stadt an, die nicht zur Arbeitszeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen ist. Ich bin nun schwanger, nicht mobil und erhalte ab dem 01.07.16 für meinen 16 jährigen Sohn, das ungebohrene Baby und mich Alg2, da mein Zeitarbeitsvertrag natürlich durch die Schwangerschaft nicht verlängert wurde und somit am 30.06.16 auslief.

Nun meine Frage:

Da die Ausbildungsstelle ja zu den Arbeitszeiten eines Kochs zur Früh- und Spätschicht keine Verkehrsanbindungen hat (Zug und Bus fahren erst ab ca 6 Uhr und der lezte Bus bzw Zug fährt gegen 22 Uhr zurück), muss ich für meinen 16jährigen Sohn eine kleine Wohnung nehmen (20-30qm). Diese möchte er auch von seinem Ausbildungsgehalt selbst zahlen. Er bleibt aber bei mir als Hauptwohnsitz gemeldet. Er ist ja auch erst 16 Jahre alt und kommt an arbeitsfreientagen und Urlaub ect. immer nach Hause. Ich muss ja eh den Mietvertrag unterschreiben. Er ist ja noch viel zu jung.

Wie verhält sich das alles jetzt zum Harz 4? Was muss ich beachten? Wie mach ich das alles richtig?

In der Arbeitszeit, wird mein Sohn am Ausbildungsort vom Jugendamt und Kompass ev. 3-4 mal die Woche unterstützt, weil er ja noch so jung und noch nicht weit genug ist, eine Wohnung, Ämtergänge und alles was zum selbständigen Leben so dazu gehört, allein zu bewältigen. Wie verhält sich das jetzt alles zum Alg 2? Ich hätte dann ja quasi ne Zweitwohnung, oder?

Ich blick da nicht mehr durch ... Mir ist das alles gerade zu hoch. Kenn mich da auch nicht wirklich aus und weiß auch nicht, wie ich das jetzt alles richtig mache.

Über Infos eurerseits, wäre ich sehr dankbar ...

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Darf Arbeitgeber Raucherpausen von der Arbeitszeit abziehen?

Ich bin selber Nichtraucher und genieße damit bei meinem Chef eine höhere Wertschätzung als einige meiner Kollegen die rauchen. Die haben mir nämlich heute erzählt, dass der Chef ihnen gesagt hat, dass er ihnen die Raucherpausen von der Arbeitszeit abziehen würde. Ob das jetzt ein Spaß war oder nicht, war wohl für sie nciht ersichtlich. Darf ein Arbeitgeber denn prinzipiell überhaupt Raucherpausen von der Arbeitszeit abziehen? Ich fände das eigentlich gerecht. Wie sieht da die rechtliche Regelung aus?

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Arbeitslosengeldberechnung nach Probezeitkündigung mit hohem Einkommen, vorher kurz arbeitslos

Hallo,

Von April 2007 - 2009 war ich im Referendariat und verdiente nur ganz wenig. Meldete mich anschließend wegen der Krankenversicherungspflicht für 20 Tage arbeitslos, obwohl ich schon wusste, dass ich ab Mai 2009 arbeiten werde - mit einem 5 mal höherem Gehalt. Nun bekam ich nach 5,5 Monate Probezeit die Kündigung. Das Arbeitsamt lässt nun das letzte Einkommen bei der Berechnung völlig außer betracht und verweist mich auf Harz IV für die fehlende Summe. Berechnungsgrundlage ist alleine der Verdienst aus dem Referendariat. Mir bleibt gerade mal 400 Euro ALG I.

Ich empfinde dies als sehr ungerecht, zumal ich sehr hohe Beiträge gezahlt habe in den letzten 5,5 Monaten und dies auch in Zukunft tun werde. Hätte ich die 20 Tage im April nicht ALG I in Anspruch genommen, wäre der letzte wesentlich höhere Verdienst mit einbezogen worden.

Ist das rechtens? Das Ergebnis ist schlechthin untragbar.

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Muss ich Unterhalt an meine Ex-Frau zahlen wenn Sie nur zu Hause ist und nicht Arbeiten will?

Hallo,

ich habe da mal eine Frage. Das Jobcenter schreibt mich regelmäßig an und verlangt das ich Unterhalt an meine Ex-Frau zahle, wir sind seit 2010 geschieden und haben einen Sohn der jetzt 7 Jahre alt wird. Das ich für meinen Sohn aufkommen muß ist mir klar.

Meine Ex ist noch jung 25 Jahre alt und hat von einem anderen noch eine Tochter 2 Jahre alt und ist erneut Schwanger von ihrem neuen Lebensgefährten, dieser bewohnt mit ihr eine gemeinsame Wohnung und es sind beide dort gemeldet.

Er geht nur einer Nebentätigkeit nach und meine Ex lebt auf harz4 vom Amt.

Ich bin dabei neu zu Heiraten und meine zukünftige Frau verdient auch gutes Geld hat aber auch verpflichtungen zu tragen und zu Zahlen.

Ich habe die Schulden meiner Ex Frau übernommen die sie wärend der Ehe gemacht hat und trage diese Monat für Monat ab.

Nun verlangt das Jobcenter das ich an meine Ex-Frau unterhalt zahle, ist das so rechtens?

Nach meiner berechnung, müsste Sie ja Arbeiten gehen, unser Sohn ist ja nicht mehr zwischen 0 und 3 Jahren, er geht in die Schule und könnte eine OGATA besuchen.

Da das zweite Kind nicht von mir ist, müsste doch nun der andere Vater mit zahlungen einspringen oder nicht?

und da Sie ja in einem Eheähnlichen verhältnis lebt und von ihm auch Schwanger ist, müsste er doch auch zum unterhalt beitragen?

Meines erachtens nach, müsste ich ja nur noch für meinen Sohn aufkommen oder nicht?

Für ein paar Antworten wäre ich dankbar aber bitte nur ehrliche Antworten. Es sollte schon stimmen was man schreibt, bitte keine frei erfunden oder falschen Antworten schreiben, dann lasst es lieber bleiben!!!

MFG Smurf

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Müssen alle Arbeitsverträge einer Firma in etwa gleich aussehen?

Anders gefragt, kann eine Firma unterschiedliche Arbeitsverträge für gleiche Arbeit ausgeben? Mir kam zu Ohren, daß bei manchen die Bezahlung nach Stunden erfolgt, gem. Vertrag also auch Überstunden gleich bezahlt werden, bei mir zB steht aber ein festes Gehalt drin und nix zu Überstundenbezahlung. Ist das so erlaubt?

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Ist eine Statusfeststellung bei der DRV Bund ohne Anhörung rechtens?

Hallo,

eine Statusfeststellung durch die DRVB zu der Frage ob man selbständig/freiberuflich oder angestellt ist, kann imho nur unter Mitwirkung des Betroffenen stattfinden.

Wenn nun in einer Einrichtung (Pflege) eine Betriebsprüfung stattfindet und die Einrichtung alle Unterlagen der Freiberufler inkl. Dienstleistungsvertrag, Rechnungen an die DRVB gibt, diese die betroffenen Freiberufler jedoch nicht zur Mitwirkung auffordert und der FB weder von der Einrichtung noch der DRVB etwas hört....sondern eines Tages von seiner Krankenkasse die Mitteilung erhält, dass er in der Zeit von...bis....als Angestellter beschäftigt war - ist das rechtlich so in Ordnung?

Davon erfährt der FB durch eine Mitteilung seiner KK, die ihn quasi beschuldigt, das Gehalt nicht in der Steuererklärung angegeben zu haben und auch keine KK und PV Beiträge dafür gezahlt zu haben. Man verlangt nun die Gehaltsabrechnungen und einen korrigierten Steuerbescheid sowie die Zahlung der Beiträge nachträglich, da die Einrichtung - hier als Arbeitgeber - nur Beiträge für RV und AV zahlte.

Der Clou ist noch der, dass der FB in der angegebenen Zeit gar nicht dort tätig war.

Ist also eine Statusfeststellung wie geschildert, rechtmäßig? Danke.

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