Arbeitsvertrag und Arbeitszeit

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Mindestlohn bezieht sich aber nicht auf Anzahl der Stunden sondern auf den Stundenlohn. In deinem Fall müsstest du dann 30 Std. arbeiten und bekommst nur 25 bezahlt, es sei denn er will auch die Arbeitszeit auf 25 Std. senken. Je nach Kündigungsschutz solltest du dann überlegen, ob du die Änderung akzeptierst. Verpflichtet bist du dazu nicht. Ohne dein Einverständnis darf er nichts ohne Weiteres am Vertrag ändern.

Student: Nebenjob (20h) + Nebengewerbe = Steuern und Krankenversicherung?

Hallo,

kurz zu meiner Person und Situation: Ich bin Student und arbeite nebenbei 20h in der Woche. Das Einkommen uebersteigt den Steuerfreibetrag, ich zahle also Lohnsteuer. Auf Grund der Wochenarbeitszeit von (nur) 20h, kann ich mich aber weiter ueber eine studentische Krankenversicherung versichern, was ja nicht nur mir sondern auch meinem Arbeitgeber Vorteile bringt.

In den letzten Tagen scheint sich mir eine Moeglichkeit zu eroeffnen nebenbei auch noch eine kleine Software fuer eine groessere Firma zu entwickeln und zu warten. Noch gibt es keinerlei Details wie die auftraggebende Firma dies vergueten moechte, aber ich gehe mal davon aus, dass ich das Projekt als freier Mitarbeiter bzw. ueber ein Nebengewerbe ausfuehren werden muesste.

Hierdurch ergeben sich fuer mich vor allem zwei Fragen: Wie wirkt sich dies auf meine zu zahlenden Steuern aus und wieviel von den Einnahmen durch die nebengewerbliche Taetigkeit muss ich etwa ans Finanzamt abfuehren? Was passiert mit der Krankenversicherung? Ich gehe davon aus, dass in einem Vertrag mit der auftraggebenden Firma keine Arbeitszeiten, sondern lediglich Ziele formuliert sind. Dennoch ist ja klar, dass ich Zeit investieren muss um diese Ziele zu erreichen. Andererseits zwingt mich ja niemand dies unter der Woche zu erledigen, und die Arbeitszeit am Wochenende hat soweit ich weiss ja keinen Einfluss darauf ob ich in die studentische Krankenversicherung falle oder mich voll krankenversichern muss.

Um ein wenig die Rahmenbedingungen zu erklaeren: Ja ich studiere wirklich, und ja ich schaffe dass trotz der "Arbeitsbelastung" wohl sogar in Regelstudienzeit - mir geht es also nicht darum hier einen Studentenstatus auszunutzen. Problem was ich sehe ist, dass mein derzeitiger Arbeitgeber der nebengewerblichen Taetigkeit evtl. nicht zustimmt, wenn ich auf einmal mehr fuer ihn koste (auf Grund des Arbeitgeberanteils bei der Krankenversicherung) und ausserdem wird der Ertrag aus dem Nebengewerbe auch nicht soo riesig sein, so dass auch der finanizielle Nutzen bei zusaetzlichen Abgaben fragwuerdig ist.

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Steuererklärung bei Hartz IV/Halbtagsjob

Hallo, eigentlich bin immer davon ausgegangen, dass ich als Hartz IV-Empfängerin mit einem Halbtagsjob (25 Std.) keine Steuererklärung machen brauch. Nun habe ich erst jetzt festgestellt, dass der Kinderfreibetrag auf meiner Lohnabrechnung nicht richtig ist. Da ich von Steuern u. alles was damit zu tun hat, keine Ahnung habe, dachte ich, dass alles so seine Richtigkeit hat. Ich bin alleinerziehend und habe 0,5 Kinderfreibeträge. Wie ich gestern erfahren habe u. jetzt auch nach recherchiert habe, könnte ich 1,0 Freibeträge beantragen. Bevor ich mich jetzt aber an das Finanzamt wende, wollte ich wissen, ob ich schon längst eine Einkommenssteuererklärung hätte machen müssen. Nach der Geburt meines Kindes wurde ich einmal aufgefordert, eine zu machen. Da ich damals 10 Stunden gearbeitet habe, brauchte ich nur die Lohnsteuerbescheinigung beifügen, aus der ersichtlich war, dass ich kein steuerpflichtiges Einkommen habe. Inzwischen arbeite ich ein paar Stunden mehr u. muss die Sozialabgaben zahlen. Dazu bekomme ich aufstockend Hartz IV. Nun habe ich etwas Angst, wenn ich mich wegen der Änderung des Kinderfreibetrages an das Finanzamt wende, dass sie mich auffordern, Steuererklärungen abzugeben u. ich viel nachzuzahlen habe. War es richtig, dass ich seit der Stundenaufstockung keine Erklärung gemacht habe? Wirkt sich die Erhöhung des Kinderfreibetrages auf meinen Nettolohn aus?

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Ich habe zum Thema "Regelmäßige Tätigkeitstätte" und "ständig wechselnde Einsatzstellen" Fragen, könnt Ihr mir helfen?

Hallo,

ich benötige Hilfe und möchte Sie bitten mir zum Thema "Regelmäßige Tätigkeitstätte" und "ständig wechselnde Einsatzstellen" einige Fragen zu beantworten.

Ich arbeite als Hauswart bei einer Hamburger Wohnungsgenossenschaft und bewohne innerhalb der Woche (Mo -Fr) mit meiner Frau eine Zweitwohnung an meinem Arbeitsort.

Meine Arbeitszeit ist Gleitzeit mit einer Kernarbeitszeit von 37 Std/Woche. Kernarbeitszeit: Mo-Do 7:30Uhr - 16:00 Uhr (inkl. Pausen) Di 7:30 Uhr - 16:30 Uhr (inkl. Pausen) Fr 7:30 Uhr - 13:00 Uhr (ab 13:00 Uhr Heimfahrt zur Erstwohnung)

Bei Einstellung wurde mir laut Arbeitsvertrag ein Hauswartbüro zugeordnet, welches sich nicht in einer der zwei Geschäftsstellen meines Arbeitgebers befindet. Ich betreue als Hauswart in Hamburg verschiedene Wohnanlagen in der Nähe meines Hauswartbüros, wobei ich den größten Teil des Tages unterwegs bin und z.B. Reparaturen bei Mietern tätige. In meinem Hauswartbüro arbeite ich täglich höchstens 2 - 2,5 Std Ebenfalls werde ich Montags, einmal die Woche für ca. 2 - 3 Std. betr. Absprachen, Material und Werkzeug usw. in unsere zweite Geschäftsstelle beordert.

Meine Fragen: Was wäre im o.g. Fall meine Regelmäßige Tätigkeitstätte? Kann ich eine Erstattung beim Finanzamt, für ständig wechselnde Einsatzstellen geltend machen? Falls ja, kann ich den Freitag mit in die Berechnung einbeziehen? Muss ein Arbeitgeber gesetzlich, falls ein Anspruch besteht, zur Vorlage beim Finanzamt ständig wechselnde Einsatzstellen bestätigen?

Ich wäre Ihnen für Ihre Hilfe und die Beantwortung meiner Fragen sehr dankbar, da sich mein Arbeitgeber weigert eine Bescheinigung über ständig wechselnde Tätigkeitstage für das Finanzamt zu erstellen.

Mit freundlichen Grüßen Limpi

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