Arbeitsrecht-Kündigung

...komplette Frage anzeigen

4 Antworten

Die Rücknahme einer Kündigung durch den Beklagten geht in Ordnung. War ja auch das Ziel der Klage. Da hat der Anwalt alles richtig gemacht. Jetzt Klage auf Mobbing einzureichen, kann erfolgversprechend sein, geht aber aus den gemachten Angaben nicht hervor. Der AN müsste also kündigen, weil das Arbeitsverhältnis durch den AG schuldhaft zerrüttet wurde. Nicht einfach, aber mit ´nem guten Anwalt und Fakten. #Wie wär´s mit einem Gütetermin?

gammoncrack 07.12.2013, 12:35

Scheinbar ist es mit er Rücknahme der Kündigung nicht getan. Man muss wohl tatsächlich vor das Arbeitsgericht und sich ein Urteil holen. Siehe den Link in meinem Kommentar.

Ich wollte erst, sinngemäß, genau so antworten wie Du.

1

Alles nicht Arbeitsrecht !!!

Zunächst die Kündigung nach 17 Jahren war vermutlich rechtswidrig, weil entweder die Kündigungsfrist oder vermutlich auch der Kündigungsgrund arbeitsrechtlich nicht haltbar waren. Aber Genaues kennt man hier nicht. Das wusste natürlich der Arbeitgeber sehr genau, und hat deshalb die Kündigung zurück nehmen müssen. Insofern hat der Anwalt des Gekündigten alles richtig gemacht.

Ziel des eines solchen arbeitsrechtlichen Rechtsstreites ist in diesen Fällen immer die Rücknahme der Kündigung und die Fortsetzung des Arbeitsvertrages !!!

So nun möchte aber der Arbeitnehmer nach dem erledigten !!! Rechtsstreit nicht mehr in diesem Betrieb mit diesem Chef arbeiten. Das ist verständlich, aber rechtlich gesehen ein völlig andere Ausgangslage.

Nun muss der Arbeitnehmer die ordentliche Kündigung aussprechen, eventuell sogar mit dem Vorwurf des Mobbings durch den Arbeitgeber - aber einfach ist das nicht.


  • Dem Arbeitnehmer habe ich geraten den Anwalt zu wechseln. Die Kündigung halte ich für rechtswidrig und eine einseitige Rücknahme für nicht möglich.

Leider arbeitsrechtlich nicht zutreffend und auch keine gute Idee. Der Anwalt scheint eigentlich ganz gut zu sein, vielleicht schafft er es sogar, das Mobbing durch den Arbeitgeber nachzuweisen.

gammoncrack 07.12.2013, 12:37

Leider arbeitsrechtlich nicht zutreffend und auch keine gute Idee.

Das scheint wohl doch zutreffend zu sein.

0
qtbasket 07.12.2013, 18:23
@gammoncrack

@gammoncrack:

Danke für deine Belehrungen - nur vermutlich habe ich von Arbeitsrecht doch etwas mehr Wissen.

0
gammoncrack 07.12.2013, 20:35
@qtbasket

Ich will Dich nicht belehren. Ich schreibe ganz bewusst "es scheint". Und es scheint mir noch immer so zu sein.

Danke für die Belehrung!

0
Euer Rat ist gefragt.

Dollarzeichen im Auge sind ja für sich genommen nichts Schlimmes - man kann niemandem vorwerfen, mit dem, was er kann, Geld verdienen zu wollen.

Die Verhältnisse müssen aber stimmen, nämlich die zwischen Leistung und Gegenleistung. Einen Mitternachtsanwalt würde ich daher tatsächlich umgehend allein lassen.

Was möchtest Du wissen?