Arbeitslosengeld statt Rente - wa spricht dagegen?

1 Antwort

Berechnet wird das Arbeitslosengeld nach dem Durchschnittseinkommen der vergangenen zwölf Monate, in das auch Weihnachts- und Urlaubsgeld sowie andere Einmalzahlungen einfließen. Aus dieser Summe wird ein Bemessungsentgelt pro Tag ermittelt, das – nach Abzug von Lohnsteuer, Solidaritätszuschlag und einem pauschalen Sozialversicherungsbeitrag von 21 Prozent – das Leistungsentgelt pro Tag ergibt. Von diesem Leistungssatz erhält der Arbeitslose 60 %.

Diese 60 % erhält der 63 jährige dann 2 Jahre lang und auch die Rentenversicherungsbeitrage, die für diese Zeit weitergezahlt werden, sorgen für eine Absenkung der Rente.

Nun rechne mal, ob sich der Entschluss zur Arbeitslosigkeit noch lohnt.

Hmm also 60% wären oft immer noch mehr als die Rente (dazu noch mit 7,2% Abschlag), daher kann sich das durchaus lohnen mit dem ALG1, denke ich.

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@Larkolas

Na dann - nur zu ;-))

Aber bitte bedenken: nach §121 SGBIII gilt folgendes:

Vom siebten Monat der Arbeitslosigkeit an ist dem Arbeitslosen eine Beschäftigung nur dann nicht zumutbar, wenn das daraus erzielbare Nettoeinkommen unter Berücksichtigung der mit der Beschäftigung zusammenhängenden Aufwendungen niedriger ist als das Arbeitslosengeld.

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@Primus

Okay, danke. Auch wenn man sich mit Ü60 und extra schlechten Bewerbungen wohl keine Sorgen machen muss, dann man da noch genommen wird.^^

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