Arbeitslos, wer bezahlt die PKV meiner Frau

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5 Antworten

Die AA zahlt die private Krankenversicherung des Antragstellers und (!!!) seiner Angehörigen, die bei GKV-Mitgliedschaft familienversichert wären, allerdings bis zu der Grenze, was sie in die GKV zahlen müsste und das wird nicht reichen. Da hier schon etwas anders gesagt wurde, liefere ich die Quelle gleich mit:

http://www.arbeitsagentur.de/zentraler-Content/Veroeffentlichungen/Merkblatt-Sammlung/MB-Uebernahme-Beitragserstattung.pdf

Wenn ALG II beantragt werden muss, zahlt die AA die Beiträge jeweils bis zum halben Beitrag des Basistarifs.

Viel Glück

Barmer

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Kommentar von alfalfa
23.07.2013, 00:15

Kleine Korrektur. Bei ALG II müssen mittlerweile auch die vollen PKV Beiträge gezahlt werden. Urteil BSG (B 4 AS 108/10 R)

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Das ist ne gute Frage. Am besten du rufst mal bei der 0800er Serviceline der Arbeitsagentur an und bittest den Service-Center Mitarbeiter darum, dass du einen Rückruf von der Leistungsabteilung in der Arbeitsagentur kriegst. Die können dir das Ruckzuck beantworten.

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Kommentar von WomoVan
22.07.2013, 18:10

Das ist ja das Problem - das Arbeitsamt möchte nur meinen Beitrag und ohne Berücksichtigung meines Selbstbehalt bezahlen. Ich glaube aber gehört zu haben dass es dazu auch andere Ansichten oder bereits Urteile gibt. Vielleicht hat ja jemand diese Erfahrung schon mal gemacht, dass auch der Beitrag für den Ehepartner übernommen werden muss - zumindest in der Summe bis zur Höchstgrenze der GKV

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Nun, selten dass ich zweimal zur selben Frage poste, doch ich versuche mal aufzuräumen, denn es ist doch etwas komplex:

Bei Bezug von ALG I und über 55 kommt man nicht mehr in die GKV! Die BA muss den vollen Betrag zur PKV für den Antragssteller zahlen bis max. BBG Die BA muss Beträge für Ehepartner bis max BBG zahlen, wenn: - § 10 SGB V Voraussetzungen theoretisch erfüllt wären - Eine Versicherungsscheinnummer - § 257 SGB V Voraussetzungen erfüllt wären

Ein Mythos ist mittlerweile - das nur 80% der GKV Leistungen gezahlt werden (das ist Steuerrecht) - nur maximal Hälfte des Basistarif gezahlt wird (war mal bei AlG II so, neues BSG Urteil!) - Minijobs (neue!) Sozialversicherungsfrei sind - es Rechtsprechung zu dem Fall gibt

Empfehlung: PKV auf eine Versicherungsnummer umschreiben lassen, letzte Gehaltsabrechnung vorlegen und auf Maximal BBG Beitrag bestehen!

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Der Beitrag für die Privatkranken- und Pflegeversicherung des ALG 1 Abtragstellers wird von der Arbeitsagentur übernommen. Der Höchstzuschuss orientiert sich an dem Betrag, der maximal für die gesetzliche Krankenversicherung anfallen würde. Dies sind maximal 80 Prozent der Beitragsbemessungsgrenze zur GKV.

Die private Krankenversicherung der Familienangehörigen, die keinen eigenen Anspruch auf ALG1 haben, zahlt die Arbeitsagentur nicht. Da bleibt oftmals nur der Basistarif. Und dann kann es eng werden mit dem was übrig bleibt zum Leben.

  • Meine Frau ist nicht berufstätig

Genau das ist der Punkt, das muss die Frau ändern, dann könnte sie sogar in die GKV. Mit einem Minijob sollte es losgehen....

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Kommentar von EnnoBecker
22.07.2013, 19:03

Minijob reicht da nicht.

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Kommentar von barmer
22.07.2013, 20:14

Oh, heiliger Bimbam !

Mit einem Minijob kommt man nicht in die GKV und über 55 auch sonst nicht.

Die AA zahlt die private Krankenversicherung des Antragstellers und seiner Angehörigen, die bei GKV-Mitgliedschaft familienversichert wären, allerdings (insoweit richtig) bis zu der Grenze, was sie in die GKV zahlen müsste und das wird nicht reichen.

Wenn ALG II beantragt werden muss, zahlt die AA die Beiträge jeweils bis zum halben Beitrag des Basistarifs.

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Im Rahmen von ALG I wird Dein PKV Beitrag in voller Höhe übernommen, der Deiner Frau nicht.

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