arbeitslos und plötzlich schwanger - was sind die rechtlichen Folgen?

...komplette Frage anzeigen

2 Antworten

Solange die Schwangerschaft nicht offiziell bestätigt ist, braucht Deine Tochter sie nicht angeben.

Hat sie den Bewilligungsbescheid in den Händen und bekommt den MÜtterpass, so kann sie ihn beim Amt vorlegen.

Eine Schwangerschaft bedeutet nicht, arbeitsunfähig zu sein. Eine Arbeitsvermittlung erfolgt nur im Rahmen ihrer Möglichkeiten und man kann davon ausgehen, dass kein Arbeitgeber eine nachweislich Schwangere einstellt.

Aber darüber soll Deine Tochter sich nicht den Kopf zerbrechen, denn solange sie nur vermittelbar bleibt, läuft auch das Arbeitslosengeld:

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hallo flower1957, erst mal Gratulation zur Oma-Werdung. Schwangerschaft ist keine Krankheit, sobald die aktuelle Arbeitsunfähigkeit ausgelaufen ist, sollte sich Deine Tochter sofort bei der Arbeitsagentur arbeitslos melden und einen Antrag auf Arbeitslosengeld I stellen, dieses kann sie bekommen, wenn sie zuvor mindestens ein Jahr lang Beiträge zur Arbeitslosenversicherung gezahlt hat. Ich würde ihr raten, von der Schwangerschaft Bescheid zu geben und auch vom Arzt ein Attest mibringen, ob sie die Tätigkeit als Rettungsassistentin bzw. im Krankenhaus noch machen kann (evtl. nicht, falls die Tätigkeit so anstrengend ist, daß sie das werdende Kind gefährdet). Aber sie bekommt natürlich trotzdem Arbeitslosengeld I, denn es gibt viele Tätigkeiten, die eine werdende Mutter machen kann, die meisten Schwangeren arbeiten bis zum Beginn der Mutterschutzfrist, nur Tätigkeiten, die das Wohl des Kindes gefährden, sind verboten.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?