Arbeitslos nach Alterteilzeit?

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3 Antworten

"Man könnte die Altersteilzeit bis zum Lebensalter 63 und 8 Monate verlängern. Das geht allerdings nur, wenn eine solche Verlängerung im Tarifvertrag, der Betriebsvereinbarung oder im Arbeitsvertrag zugelassen ist. Ist das nicht der Fall, müsste eine Verlängerung der Altersteilzeit, also eine Weiterbeschäftigung, zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber einvernehmlich vereinbart werden. Einen Anspruch auf eine Weiterbeschäftigung hat der Arbeitnehmer aber nicht.“ (z. T. der Frage angepasst)

Weiterhin sind zu beachten: 

„Bezug von Arbeitslosengeld“ , „45 Jahre Wartezeit für die abschlagsfrei Rente ab 63 bereits im Alter von 62 Jahren erfüllt"

http://www.renten-recht.org/fruehrente/rente-63/altersteilzeit.html

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Beim Abschluss eines  Altersteilzeitvertrages  hebst Du  – juristisch gesehen – Dein Arbeitsverhältnis einvernehmlich auf. Allerdings nicht kurzfristig, sondern zu einem Zeitpunkt, an dem Anspruch auf ein (vorgezogenes) Altersruhegeld besteht. 

Von daher musst  Du damit rechnen,  dass bei einem Antrag auf ALG I nach dem Ende der Altersteilzeit eine Sperrzeit eintreten kann.

Die Abfindung wird nicht auf das ALG I angerechnet, da die Kündigungsfrist nicht verkürzt wurde.

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Du wirst also in drei Jahren 63.

Du hast selbst das Ende deines Arbeitsverhältnisses veranlasst.

Deine Abfindung wird vom Arbeitsamt angerechnet und mußt mit einer drei monatigen Sperre rechnen

Deine Abfindung wird vom Arbeitsamt angerechnet und du mußt mit einer drei-monatigen Sperre rechnen.
Diese Arbeitslosigkeit zählt bei den 45 Jahren nicht mit.

Steht in deinem ATZ Vertrag, daß du nach Ende ATZ unmittelbar in Rente gehst?
Bei mir war das vor 8 Jahren so.

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Primus 03.02.2016, 17:35

Meiner Meinung nach wird die Abfindung nicht angerechnet.

Wenn das Ar­beits­verhält­nis im Rah­men ei­ner Ab­fin­dungs­ver­ein­ba­rung nicht früher be­en­det wird, als dies im Fal­le ei­ner or­dent­li­chen Kündi­gung durch den  Ar­beit­ge­bers möglich wäre, d.h. wenn die vom Ar­beit­ge­ber zu be­ach­ten­den Kündi­gungs­fris­ten nicht ge­gen Zah­lung ei­ner Ab­fin­dung verkürzt wer­den, ruht der An­spruch auf Ar­beits­lo­sen­geld nicht.

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