Arbeitslos mit 61 Jahren nach 47 Arbeitsjahren - was zählt ?

2 Antworten

Normalerweise dürfte es keine Probleme geben, da Du dann nachweisen kannst, dass die Firma geschlossen wird.

Allerdings, so las ich in der Tageszeitung, gibt ein legales Schlupfloch, mit dem Dir auch die letzten 2 Jahre trotz Arbeitslosigkeit anerkannt werden.

Übe während der Arbeitslosigkeit einen Minijob aus, der nicht über 15 Stunden wöchentlich liegt. Da der Minijob nun rentenversicherungspflichtig ist, werden die Zeiten voll auf Dein Rentenkonto angerechnet - egal wie hoch oder niedrig die Einzahlungen sind.

So hast Du keine Ausfallzeiten, die durch Arbeitslosigkeit entsteht und bekommst die Rente ohne Abschläge ausgezahlt.

Die derzeitigen Gesetze und Vorschriften gestehen Dir 2 jahre ALG I zu, allerdings hängt es auch von Deinem Sachbearbeiter ab, wieweit Du dann noch regelmäßig Dich bei Firmen bewerben mußt.

Mit 63 Jahren kannst Du dann auch sicher mit voller Rente in den Ruhestand gehen, allerdings dürften die beiden letzten Jahre der Arbeitslosigkeit nicht mehr zu den Rentenanwartsschaftszeiten zählen.

Wie die Rentenversicherung allerdings begründen will, warum die Beiträge der Agentur für Arbeit während der Zeit des ALG I Bezuges nicht mehr in den Anwartschaftszeiten berücksichtigt werden, ist mir ein Rätsel.

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Bitte keine Antworten wie "Sollte doch bestimmt gehen" sonder bitte nur von denen, die tatsächlich mit der Materie vertraut sind.

Ganz Herzlichen Dank! Klaus

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