Arbeitseinsatz gestrichen wegen Probleme mit Strom-Minusstunden hinnehmen?

3 Antworten

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Hier ein Auszug aus dem Rechtslexikon:

Risiko des Arbeitsausfalls aus betriebstechnischen oder zwingenden Gründen.

Wird der Betriebsablauf aus zwingenden rechtlichen der technischen Gründen gestört, liegt das grundsätzlich im Risikobereich des Arbeitgebers. Rechtlich hat der Gesetzgeber diesen Grundsatz in § 615 Absatz 3 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) anerkannt.

Nach dem allgemeinen Leistungsstörungsrecht gilt im Grundsatz: Ist jemandem eine Leistung unmöglich, kann er auch nicht die geschuldete Gegenleistung verlangen. Durch die Betriebsrisikolehre wird das allgemeine Leistungsstörungsrecht im Arbeitsverhältnis zur Vermeidung unbilliger Ergebnisse zugunsten des Arbeitnehmers verschoben. Je nachdem, ob eine Störung dem Risikobereich des Arbeitgebers oder der Arbeitnehmers zuzuordnen ist, hat der eine oder der andere die Rechtsfolgen zu tragen. Da der Betriebsablauf weitestgehend vom Arbeitgeber bestimmt wird, trägt er fast ausschließlich das Betriebsrisiko.

Solche Störungen des Betriebsablaufes, die die Erbringung der Arbeitsleistung unmöglich machen, können etwa sein: • technisches Versagen •logistische Fehler •Energie- oder Rohstoffmangel •höhere Gewalt (z. B. Brand)

Bei unverschuldeten Arbeitsausfällen ist der Arbeitgeber damit zur Lohnfortzahlung verpflichtet, auch wenn die Arbeitnehmer ihrerseits keine Leistung erbringen (können). Der Arbeitnehmer muss die Leistung dann auch nicht nachträglich erbringen.

Hallo wasgeht, bin keine Fachfrau auf dem Gebiet Arbeitsrecht aber ich kenne es nur so:

für mich liegt hier ein sog. Annahmeverzug vor, denn die nicht geleistete Arbeitszeit liegt hier nicht in deiner Verantwortung sondern beim AG. Du wolltest arbeiten, konntest es aber nicht, auf Grund " Höherer Gewalt ".

meiner Meinung nach gehört dies zum Risiko des AG und dürfen dem AN nicht nachteilig angelastet werden.

Google doch auch einmal nach den Stichwörtern: Arbeitsrecht / Annahmeverzug

Ansonsten warte noch etwas, du bekommst evtl. hilfreichere Antworten ! K.

Das käme auf dein Arbeitsvertrag an. Freigestellt, hättest du einen Anspruch; als Minijobber, der nicht benötigt wurde, nicht.

G imager761

Kein GiroKonto mehr wegen anfrage eines Bausparvertrags?

Hallo Community, mir ist vorgestern etwas passiert, was ich in dieser Form noch nie erlebt habe: Zur Vorgeschichte: Meine Sparkasse erhebt seit Oktober diesen Jahres 5 € pro Monat an Kontoführungsgebühren. Vorher war die Kontoführung komplett kostenlos. Daher bin ich auf der Suche nach einer neuen Bank. In meiner Stadt gibt es eine ganz kleine private Bank (82 Mitarbeiter, 22 TSD Mitglieder). Dort ist die Kontoführung kostenlos. Ich habe dort einen Termin vereinbart, da ich von der Sparkasse zu dieser Bank wechseln wollte. War alles in Ordnung, bis die Dame am Handy plötzlich meinte, dass ich kein Konto eröffnen kann, da man Schufa Wert zu schlecht sei... Ich bin gleich voll erschrocken, da ich gedacht habe, dass ich Schufa Einträge habe. Die Dame fragte mich auch gleich nach meinem monatlichen Nettoverdienst ( Das Gespräch fand in der öffentlichen Schalterhalle statt!) Daheim habe ich dann gleich sofort eine online Schufa-Auskunft geholt. Ergebnis der Bonitätsprüfung: POSITIV! Ich hab dann bei der Schufa angerufen und mich erkundigt. Ich habe mal vor 2 Wochen einen Riester-Bausparvertrag angefragt, und das Konto wohl ein Problem bei der Kontoeröffnung sein. Ich habe diesen Vertrag jedoch nur angefragt, nicht unterschrieben! Zudem habe ich noch einen Kredit auf mein Auto offen - hatte 3500 € mir geliehen (da sind noch 1500 € offen) Ich muss sagen dass ich mir finanziell nie etwas zu Schulden kommen lassen habe, daher war ich auch so überrascht, dass ich Probleme mit der Schufa haben sollte. Die Bankangestellte meine auch, dass es nicht an der Bonität liegt, sondern an dem Schufa Wert? Meine Frage jetzt: Kann mir hier jemand sagen, ob das bei jeder Bank so ist, dass ich dann Probleme bei der Kontoeröffnung bekomme? Ich muss sagen, dass die Bank bei der ich kein Konto bekommen habe einen sehr unprofessionellen Eindruck auf mich macht, da die Dame sehr unfreundlich war, und Leistungen welche auf der Homepage als "Kostenloser Service" angeboten wurden, man nach Aussage der Bankangestellten "lieber selbst" erledigen sollte. (z.B Kontowechselservice)

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Handy nach zweiter Reparatur beim Hersteller immer noch defekt (innerhalb Gewährleistungszeitraum)

Vor 3 Monaten habe ich mir ein HTC One (mit Vertrag) gekauft. Einen Monat später war es defekt (Mikrofon defekt). Der Händler hat mir gesagt, ich solle es beim Hersteller einschicken, da es ein Garantiefall ist. Das habe ich getan und nach 4 Wochen das Handy wieder bekommen. Mit tiefen Kratzern auf der Front und auf der Kamera, aber das Mikrofon ging wieder. Zumindest für 2 Tage, dann war das Mikrofon erneut defekt. Habe das Gerät also wieder eingeschickt und auch die entstanden Kratzer beanstandet. Nach wieder 4 Wochen bekomme ich das Handy erneut zurück. Diesmal ohne Kratzer und so ziemlich alles wurde getauscht: Front-Cover, Back-Cover, Display, Kamera, Mikrofon, Simschacht. Dafür scheint nun der SIM-Schacht zu klemmen. Ich habe 2 Stunden versucht den SIM-Schacht herauszubekommen um meine Sim-Karte einzulegen. Leider vergeblich.

Da ich nun schon 2 Monate ohne Handy da stehe (die monatlichen aber Beiträge natürlich trotzdem bezahle): Was habe ich für Möglichkeiten.

  1. Kann ich einen Austausch beim Händler verlangen? Wahrscheinlich nicht weil ich erst 2 mal dem Händler die Chance auf Nachbesserung geben muss, ich aber bisher immer direkt an den Hersteller gewandt habe?
  2. Kann ich den Tausch auch auf ein anderes Modell anwenden? Habe mein Vertrauen in HTC irgendwie verloren :(
  3. Wenn ich weitere Reparaturen hinnehmen muss: Kann ich Entschädigung für die Zeit verlangen, in der ich kein Handy habe? Zumindest die Gebühren die ich zahle und den Tarif nicht nutzen kann.
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O2, Störung, Kein Internet / Telefon seit 4 Monaten?

Hallo,

seit Februar 2017 habe ich eine Störung mit meinem Internet- und Telefonanschluss. Ich habe mehrmals täglich Totalausfälle. Ein normales Telefonieren ist also nicht möglich, da man jederzeit unterbrochen werden kann.

Seit 4 Wochen habe ich nun einen 24-Stunden Komplettausfall (Internet und Telefon).

Alle paar Tage habe ich mit der Störungshotline telefoniert, Stunden habe ich bereits in der Warteschleife verbracht. Ständig wird das Störungsticket wieder geschlossen, da lt. O2 die Störung beseitigt wurde. Nur leider war dies bisher nie der Fall. Man denkt, es tut sich was und dabei ist das Störungsticket schon längst wieder geschlossen. Man wartet vergeblich auf den versprochenen Anruf von O2, der kommt nicht, bis man dann wieder selber bei O2 incl. Warteschleife anruft. Dann wird das Störungsticket wieder geöffnet. Dieses Hin- und Her mache ich jetzt seit 4 Monaten mit ohne auch nur den geringsten Erfolg.

2 mal habe ich bereits einen Urlaubstag genommen, da ein Techniker kommen sollte, der leider nicht erschienen ist.

Der Techniker war nun da, konnte aber nichts tun, ich solle mich an O2 wenden. Obwohl die Störung also nicht beseitigt wurde, wurde das Störungsticket von O2 mal wieder geschlossen.

Nun habe ich O2 vor ca. 3 Wochen schriftlich meinen Fall geschildert und um Störungsbeseitigung bis zum 26.05.2017 verlangt, da ich ansonsten von meinem außerordentlichen Kündigungsrecht gebrauch machen werde. Am 26.05.2017 habe ich dort angerufen, warum ich keine Antwort erhalte. Dann wurde mir gesagt, ich soll das Schreiben nicht nach Nürnberg, sondern nach Hamburg schicken. Das habe ich dann noch ab 26.05.2017 getan, per Einschreiben mit Rückschein.

Einen neuen Vertrag habe ich bereits bei der Telekom abgeschlossen. Die Kündigung ist auch dort eingegangen. O2 gibt das zum Ende meiner Vertragslaufzeit (29.08.2017) frei.

Die Bearbeitung meiner schriftlichen Beschwerde und außerordentlichen Kündigung wird lt. heutiger telefonische Auskunft von O2 4-6 Wochen dauern. Auf Fragen, ob man das nicht irgendwie beschleunigen kann, bekommt man nur doofe Antworten.

Jetzt darf ich noch 4-6 Wochen komplett ohne Internet und Telefon verbringen. So wie ich O2 die letzten Monate kennengelernt habe, würde es mich nicht wundern, wenn ich überhaupt keine Antwort bekomme und alles noch bis Ende August so weiter geht.

Bleibt mir nun tatsächlich nichts anderes übrig, als 4-6 Wochen - oder wohl eher bis Ende August - zuhause ohne Internet und Festnetzanschluss zu verbringen?

Kann die Telekom meinen Anschluss nicht sofort bereitstellen? Dann zahle ich halt 3 Monate doppelt. Oder funktioniert das nicht?

Danke

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Krank gemeldet- trotzdem gekündigt, sogar rückwirkend ?? Gehalt gekürzt- Grund Steuervorauszahlung?

Viel Ungerechtigkeit! Bitte um Rat. Mein Papa (auch mit meinem Bruder) ist seit 16.august 2011 angestellt in einer Firma in Deutschland, hat halbes Jahr Probezeit - das heisst ab 16.Febr.´11 hätte er unbefristetes Arbeitsverhältnis. Jetzt ist er ab 8.Febr. krankgemeldet und kriegt nächste Woche auch kleine OP. Plötzlich kam per Post (ohne Einschreiben) die Kündigung dem Bruder (zum 31.Januar) - so dass er gerade noch paar Tage in der Probezeit war. Er hat TELEFONISCH nachgefragt warum und es wurde ihm gesagt, dass BEIDE GEKÜNDIGT SIND (Papa und Bruder), da gerade wenig Arbeit ist - in paar Wochen könnten die sie angeblich eventuell wieder anstellen. Aber mein Vater hat KEINE KÜNDIGUNG ERHALTEN! Mein Bruder dafür 2mal, also administrativer Fehler in Vornamen. Mein Bruder hat unterschriebene Kündigung zurückgeschickt und darauf hin auch letztes Gehalt bekommen - die Zurückschickung der Kündigung war die Voraussetzung, dass die Firma das Gehalt gezahlt hat - ohne unterschriebene Kündigung - kein Gehalt! Da mein Vater keine bekommen hat, konnte er die auch nicht unterschreiben, auch nicht zurückschicken - also auch kein Gehalt bekommen UND - er ist damit offiziell NICHT MEHR IN PROBEZEIT! ...und dazu konnte er sich auch nicht rechtzeitig bei der Arbeitsagentur melden. Da mein Papa wenig deutsch spricht (kommen aus der Slowakei - aber bei der Firma arbeiten sehr viele Polen) - habe ich da angerufen und nachgefragt - was ist los- ob die denn auch die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigugn bekomen haben - Antwort: ja, aber egal, er wurde zum 31.januar gekündigt und krank ist er ab 8. Febr. Ich sagte- er hat keine Kündigung erhalten - die sagen, die schicken die nochmal. HEUTE KAM DIE KÜNDIGUNG (24.Febr - laut Vertrag ist er nicht mehr in Probezeit) per Einschreiben an - MIT DATUM VON 24.JANUAR - gekündigt zum 31. Januar. Kann so was sein? Soll er einfach unterschreiben und zurückschicken - dass er endlich das letzte Gehalt bekommt (das schon am 15.feb. überwiesen sein sollte) ? Da habe ich noch gar nicht davon geschrieben, dass sich die Firma nicht an dem Vertrag gehalten hat:
1. Beispiel: wenn keine Aufträge waren (im Vertrag steht, Geld bekommen die trotzdem - fest 1500€ brutto), haben ihn einfach daheim gelassen - nur abgearbeitete Stunden wurden bezahlt (war auch 3 Wochen im Stück daheim) 2. Beispeil: laut Vertrag zahlen Benzin 0,30 €/ km, immer wurde nur 0,10 bezahlt! 3. Beispiel: Das GEHALT im Dezember wurde um 600 € gekürzt- angeblich STEUERVORAUSZAHLUNG? + keine Bestätigung oder Erklärung schriftlich dazu - wo das Geld gelandet ist? Und was ist jetzt mit Meldung bei der Arbeitsagentur in der Slowakei - fast 1 Monat verspätet? Ich muss dazu sagen, dass mein Papa überhaupt kein Geld übrig hat, einen Anwalt zu nehmen, hat keine Rechtschutzversich. (die in der Slowakei glaub ich sogar gar nicht gibt) und ist er auch kein Mitglied bei Gewerkschaft (?). Würde da 1 Brief vom Anwalt (als Drohung) was bringen? Lohnt sich dafür das Geld ausleihen?

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