Arbeitsamt / Krankenkasse

3 Antworten

Also ich habe mir Deine 4 Fragen, die alle einen ähnlichen Text haben, noch einmal durchgelesen und kann Dir nur den Ratschlag geben: Setz Dich mit einem Mitarbeiter der Krankenkasse zusammen und lass Dir alles genau erklären.

Dein Problem ist zu komplex, als dass man das hier durchkauen könnte.

Wenn das Arbeitsverhältnis vor Ablauf der Lohnfortzahlung endet und du aber weiter krank (AU) bist, gibt es Krankengeld. Du hast aber keines beantragt (warum weiß ich nicht). Der Krankengeldanspruch entsteht nämlich am Tag nach dem der Arzt Dich krank geschrieben hat. Er ruht nur während der Lohnfortzahlung. Da diese aber mit Ende des Arbeitsverhältnisses endet schließt sich dann das Krankengeld direkt an. U. U. könnte man hier mit einem sozialrechtl Wiederherstellungsanspruch argumentieren, das hängt aber davon verschiedenen Faktoren ab (z. B. Warts Du bei der ALG-Antragstellung noch AU, hätte die Krankenkasse das wissen können etc.). Grundsätzlich sollte man sich rechtl. Rat einholen, wenn das Wasserrohr ein Leck hat ruft man auch den Klempner und mit rechtl. Dingen ist das genauso.

Hallo,

da fehlen einige Informationen. Wann hat die Beschäftigung begonnen ? Bestand schon Lohnfortzahlung? Sonst gibt es KG ab 1.Tag.

Aber davon ab: Wenn vom 18.7. - 11.8. arbeitsfähig, müßte es ALG geben (wenn die sonstigen Voraussetzungen (Vorversicherung) gegeben sind. KG wird es für diese Zeit nicht geben. Als erstes den Verfasser des Ablehnungsbescheids anrufen, woher er die Info mit dem KG hat.

Viel Glück

Barmer

Krankheit und Arbeitnehmerkündigung während der ersten 4 Wochen der Probezeit - Wie wird das mit dem Krankengeld bei der Krankenkasse geregelt?

Hallo,

ich bin seid dem 01.09.2016 bei einer Bundesbehörde beschäftigt und habe dort in den ersten 2 Tagen die Hölle auf Erden erlebt. So einen Einstieg, mit Horrorgeschichten von völlig apathischen Mitarbeitern (und selbst die arbeiten dort erst seid ein paar Wochen) die kurz vor dem Zusammenbruch stehen und absolut menschenunwürdigen Verhältnissen (keine Toiletten, mir wurde am 1. Tag schon klipp und klar gesagt, dass ich jeden Tag von 07:00 Uhr bis um 20:00 Uhr bleiben muss, es gibt keine Stühle und Tische für manche MA und für die neuen schon gar nicht, mir wurde gleich am 2. Tag verboten meine 30 minütige Pause, die mir sowieso von der Arbeitszeit abgezogen wird, zu machen), habe ich in meinem ganzen Arbeitsleben noch nie erlebt. Ich bin völlig schockiert und außerstande da wieder einen Fuß reinzusetzen. Mir geht es richtig schlecht, ich habe Panik da wieder hin zu müssen, kann nicht schlafen oder essen, muss mich sogar teilweise übergeben. Ich bin einfach nur fertig!

Ich habe dann am 04.09. einen Arzt aufgesucht und bin seiddem krankgeschrieben. Da dies aber kein Dauerzustand ist und ich jetzt auch schon wieder neue Stellen in Aussicht habe, muss ich da ja irgendwie raus. Also werde ich nächste Woche fristgerecht zum 30.09. kündigen.

Aber wie lauft das jetzt mit dem Geld? So wie ich das verstanden habe, muss der AG laut § 3 Abs. 3 EFZG mich dann für die Dauer der Arbeitsunfähigkeit nicht bezahlen (weil ich ja schon in den ersten 4 Wochen der Probezeit krank bin und kündige) und meine Krankenkasse steht nun in der Pflicht Krankengeld zu zahlen. Aber wie geht das von Statten? Macht die Krankenkasse das automatisch oder muss ich mich da melden? Wenn ja, wann? Denn meine Befürchtung ist, dass ich am 30.09. ohne einen einzigen Cent dastehe.

Ich bin unendlich Dankbar wenn mir da jemand weiterhelfen könnte!

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