Arbeitgeberzuschuss bAV, versteuern?

1 Antwort

Die Frage lässt sich eigentlich ohne konkrete Zahlen nicht richtig beantworten, da einige "wenn" und "aber" reinspielen. Wenn man aber vom einfachsten Fall ausgeht, dann so:

"sagen wir ich zahle 100€ mtl. in eine batriebliche Altersvorsorge (Entgeldumwandlung). Dann reduziert sich mein steuerpflichtiges und sozialabgabenpflichtiges Brutto um 100€ (mit all den Vor- und Nachteilen, aber das soll hier nicht Thema sein). " => ja

"Ab 2019 muss der Arbeitgeber mind. 15% dazugeben, also 15€."
=> für Neuverträge ab 2019. Für bestehende Vereinbarungen erst ab 2022. Die 15% sind der maximale Anteil. Begrenzt ist das Ganze allerdings auf die tatsächliche Ersparnis der Sozialabgaben des AG.

"Wie gehe ich vor, um mein netto zu berechnen: Ich ermittel z.B. mit einem brutto-netto Rechner meine Abzüge von dem um 100€ geminderten Einkommen und ziehe diese von dem eigentlichen Bruto ab, danach dann noch die 100€ für die bAV?"
=> das klingt ein bisschen durcheinander. Du reduzierst dein Brutto um (in diesem Fall) 100,- Euro. Das ist das "neue Brutto", von dem dann die Steuern und Sozialabgaben abgehen.

" Ist es richtig, dass dann 115€ in die Direktversicherung fließen?" => ja.

" Fallen auf die 15€ AG-Zuschuss auch Steuern an? Erhöhen die 15€ mein Bruttoeinkommen?"
=> beides Mal nein. In der Regel wird der AG seinen Anteil separat überweisen. Theoretisch könnte er das auch auf dein Brutto aufschlagen und dir überweisen, daraus können dann aber arbeitsrechtliche Probleme enstehen. Darum wird er das wahrscheinlich nicht machen.

Welche Möglichkeiten für Ausbildungsfinanzierung (duale Ausbildung) gibt es noch?

Hallo,

ich habe im September eine Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement in Berlin begonnen. Da ich in meinem Heimatort keine Ausbildungsstelle fand und wegen gesundheitlichen Gründen (GdB 50 ist vorhanden, durch neu dazu gekommene Probleme, könnte es ab Sommer auf GdB 60 steigen) fiel ein anderer Beruf aus, da das Arbeitsamt mir nur diesen gestattet. Da ich nicht wieder arbeitslos sein wollte, bewarb ich mich auf Anraten der Maßnahmenbetreuung des Arbeitsamtes deutschlandweit, nachdem sie mir versicherte, dass mir mit einer eigenen Wohnung auf jeden Fall Stütze zusteht.

Nun hatte ich BAB beantragt, was abgelehnt wurde, da der Verdienst meines Vaters zu hoch ist. Aus diesem Grund hatte ich keinen Anspruch auf Hilfe vom jobcenter und als Azubi steht mir kein Wohngeld zu, wie sie mir bei der Wohngeldstelle erklärten. Bisher hatte ich wenigstens 180 € Kindergeld, doch jetzt bin ich 25 geworden, so dass das weg fällt. Ich dachte, da ich mit 25 ja eine eigene Bedarfsgemeinschaft bilde und somit das Einkommen meiner Eltern nicht mehr zählt, würde ich nun etwas bekommen, doch schon als ich die Anträge abholen wollte, wurde ich gleich fortgeschickt mit der Begründung, bei Azubis zählt auch nach 25 das Einkommen der Eltern. Ich bin nun echt verzweifelt. Ich bekomme im Monat 505,00 € brutto (400,00 € netto) und die Miete kostet 371 € (inkl. Heiz- Strom und Wasserkosten) im Monat. Zudem bin ich mittlerweile mit über 3000 € verschuldet, da ich die ganze Zeit fast alles allein stemmen muss. Meine Eltern wollen mir nun monatlich rund 200 € geben (meine Eltern müssen auch meine kleine Schwester finanziell unterstützen und mein Bruder ist noch Schüler, für den müssen sie also auch zahlen), aber mit 600€ kommt man in Berlin nicht weit, selbst wenn man sparsam lebt :(

Bevor der Vorschlag Nebenjob kommt: Das würde ich gesundheitlich nicht packen. Ich bin eigentlich dauerhaft nur 30h/Woche einsatzfähig. In der Ausbildung habe ich 41h/Woche und das bringt mich schon an meine Grenzen. Würde ich nun noch einen Nebenjob machen, würde meine Gesundheit (epileptische Anfälle, psychische/psychosomatische Probleme) wieder steil bergab machen, was wieder Unmengen an Medikamenten und dann schließlich arbeitsunfähigkeit bedeuten würde (hatte das schon einmal durch und dann fast 9 Monate Ausfall, gefolgt von 1 1/2 Jahr Arbeitslosigkeit - das will ich nicht nocheinmal durchmachen >_<).

Gibt es noch irgendeine Möglichkeit, irgendwo finanzielle Unterstützung bekommen? Ich will mich nicht noch weiter verschulden, doch das Lehrlingsgeld steigt im zweiten Jahr gerade mal um 10€, heißt, ich müsste noch ca. 1 1/2 Jahre so weitermachen und ich weiß nicht, ob ich das schaffe, da mein Kreditlimit bei 5000 € liegt und das will ich auch ungern ausschöpfen. Muss jetzt schon monatlich 100 € Kredit abbezahlen :(

Also ich wäre für jede Hilfe/Hinweis dankbar!

Liebe Grüße

Anne

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Firmenwagen bei 100% Zuzahlung?

Hallo zusammen,

ich bin am überlegen, ob ich einen Firmenwagen mit oder ohne Privatnutzung haben möchte.


Der Listenpreis beträgt 25.000 Euro.

Durch die1% Regelung wären das also 250€ + 30€ (Auto ohne Werbung) = 280€ / Monat. Bei meinem Arbeitgeber wird der ganze Betrag vom Netto abgezogen, sprich 280€.

Und dazu zahle ich noch den geldwerten Vorteil von ca. 158€ BRUTTO, ca. 70 Euro NETTO (20km Arbeitsweg)

NETTO beträgt der ganze "Spaß" dann etwa 350€... Ich Frage mich nun, ob sich das wirklich lohnt, oder ob ich irgendwo einen Rechen-/Denkfehler habe.


Bitte um euren Rat :)

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Firmenwagen mit Eigenanteil und geldwerten Vorteil

Hallo zusammen, mein Arbeitgeber bietet mir einen Firmenwagen an. Der Firmenwagen soll nach der 1% Regelung besteuert werden. Der geldwerte Vorteil berechnet sich zu 500 Euro. Mein Eigenanteil an dem Firmenwagen soll 300 Euro betragen. Welche Berechnung des Nettogehaltes ist nun die Richtige?

Fall 1:

Bruttogehalt ohne Abzüge: 4000 Euro

Bruttogehalt abzüglich Eigenanteil am Auto: 3700 Euro

Geldewertervorteil gemindert um den Eigenanteil: 500-300=200 Euro

Zu versteuerndes Brutteinkommen: 3900 Euro

Netto (Annahme 50% vom Brutto): 1950 Euro

Auszuzahlendes Nettogehalt (abzüglich geminderten geldwerten Vorteil): 1750 Euro

Fall 2:

Bruttogehalt ohne Abzüge: 4000 Euro

Bruttogehalt abzüglich Eigenanteil am Auto: 3700 Euro

Geldewertervorteil (ungemindert): 500 Euro

Zu versteuerndes Brutteinkommen inklusive geldwerten Vorteil: 4200 Euro

Netto (Annahme 50% vom Brutto): 2100 Euro

Auszuzahlendes Nettogehalt (abzüglich geminderten geldwerten Vorteil): 1600 Euro

Welche Berechnungsvariante ist richtig? Oder liege ich mit meiner Berechnung total daneben?

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Mutter bezieht Hartz IV, Sohn geht arbeiten und darf bezahlen - ist das rechtens?

Hallöchen zusammen

Und zwar habe ich ein Anliegen und suche nach Antworten bin jedoch noch nicht fündig geworden.

Mein Freund 18 Jahre alt lebt noch bei seiner Mutter, seine Mutter ist Alleinerziehend und bezieht Hartz IV. Kindergeld bekommt sie keines mehr, da er fest arbeitet und keine Lehre macht. Er bekommt brutto 1014€ und arbeitet in der Teilzeit. Das heißt netto Ca 600-800€ (Kommt drauf an weil er Wochenende meistens Nachtschichten macht. (Nachtzuschlag 15%)

Das Amt verlangt jetzt von ihm, von der Miete sprich komplett (700€) 250€ zu übernehmen, dazu noch 350€ für seine Mutter ihren Regelsatz! Und den halben Strom (100€) 50€ zu übernehmen und seiner Mutter etwas noch an Essensgeld zu geben sprich 50€ Ist das gerechtfertigt ?

Schließlich bleibt ihn ja sogut wie nichts mehr übrig und ich frage mich ob das wirklich so ist das er sogar den Regelsatz seiner Mutter bezahlen soll. Dazu wohnt noch seine Schwester dort 20 ist dort aber nicht gemeldet und bekommt 277€ da sie ins BVB geht, die Mutter hat dem Amt davon aber nichts gesagt.

Meine Frage ist hierbei einfach ist das alles so gerechtfertigt oder was kann man dagegen tun? Da er noch nicht ausziehen möchte weil der Arbeitsvertrag noch auf 3monate Probezeit läuft...

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Maximales Netto-Gahelts berechnen wie viel Brutto?

Hallo,

weiss nicht wie ich die Frage am besten stellen soll. Deswegen ist die Überschrift wohl etwas verwirrend.

Es geht darum:

Ich kann mir in meiner Firma aussuchen wie viel Brutto Gehalt ich mir auszahlen lassen soll. Ich habe dazu einen Steuerfreibetrag von ca. 3000€/Jahr das ganze auf Steuerklasse 1.

Wie berechne ich nun wie ich am "meisten" Netto rausbekomme umso wenig Steuern wie möglich zu bezahlen.

Nehmen wir mal als Beispiel:

15€ Stundenlohn * 180 Stunden = 2700€ Brutto 15€ Stundenlohn * 165 Stunden = 2445€ Brutto 15€ Stundenlohn * 183 Stunden = 2745€ Brutto usw

Wie viel Stunden müsste ich mir Auszahlen lassen um die wenigsten Steuerverluste und somit das beste Netto zu haben?

Hoffe es kann wer helfen.

Danke und Gruß

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