Arbeitgeberzuschüsse öffentlicher Dienst vs. freie Wirtschaft

2 Antworten

Danke für die Antworten, sie haben mich auf die richtige Fährte gebracht. Der Grund ist der folgende:

An der Hochschule war ich pflichtversichert, d.h. ich musste in der gesetzlichen Krankenkasse bleiben und der Arbeitgeber --musste-- knapp die Hälfte der Beiträge zahlen. In meinem neuen Job bin ich über der Einkommensgrenze und bin somit nicht mehr pflichtversichert.

D.h. ich --kann-- mich freiwillig in der gesetzlichen versichern oder auch privat versichern. Ab dieser Einkommensgrenze ist der Zuschuss des Arbeitgebers nur noch auf freiwilliger Basis, auch wenn ihn eigentlich jeder Arbeitgeber zahlt.

Somit ist dieser Betrag erst auf der Lohnsteuerbescheinigung in den Felder für "Arbeitgeberzuschüsse für Kranken- und Pflegeversicherung" (Zeilen 24a und 24c) ausgewiesen, wenn man nicht mehr pflichtversichert ist.

Hallo,nicht ganz einverstanden:

Der Zuschuss ist nicht freiwillig, jeder Arbeitgeber muss ihn zahlen (§257 SGB V).

Allerdings ist er woanders ausgewiesen.

2

Hallo,

auch Angestellte im öffentlichen Dienst erhalten diese Zuschüsse und dann solten sie auch ausgewiesen sein.

Einzige Erklärung: Ein beamtenähnliches Verhältnis mit Beihilfeberechtigung. Kommt im Hochschulbereich auch bei befristeten Verträgen gelegentlich vor. Da gibt es diese Zuschüsse nicht.

Wie ist denn das Geld zur Krankenkasse/versicherung gekommen ? Da muss sich doch der Geldfluss überprüfen lassen.

Viel Glück

Barmer

Vielen Dank für die Hilft, sie hat mich auf die richtige Fährte gebracht. Der Grund ist in meiner Antwort nochmals aufgelistet.

0

Frage zur Lohnsteuerbescheinigung, Abfindung nach Aufhebungsvertrag, Nettogehalt stimmt nicht, was kann ich tun?

Liebes Finanzfrage-Forum,

Ich hoffe sehr, von euch/Ihnen einen Rat zu bekommen. Vielen herzlichen Dank schon mal für das Lesen meiner Frage!

Folgendes Problem:Zum 31.12.2014 habe ich mich von meinem ehem. AG getrennt (aus betriebsbedingten Gründen, Aufhebungsvertrag nach Elternzeit). Die Abfindung wurde im Januar 2015 ausgezahlt. Nun habe ich die Lohnsteuerbescheinigung erhalten und festgestellt, dass ich ca. 5000,- EUR zu wenig ausgezahlt bekommen habe.Abfindungsbetrag brutto (in Zeile 10 eingetragen): 35.650,-Lohnsteuer (Zeile 11): 4.210,-Soli (Zeile 12): 232,-Kirchenstr. (Zeile 12): 379,-Ich gehe davon aus, dass die Fünftelregelung angewendet wurde, da die Steuern sehr niedrig sind und der Betrag in Zeile 10 eingetragen wurde. Korrekt? Außerdem hatte mir die Buchhaltung damals gesagt, dass dies automatisch gemacht werden würde.

Das Problem: im Januar 2015 habe ich nur 25.000,- EUR ausgezahlt bekommen. Wo liegt mein Denkfehler? Wenn ich die Beträge vom Brutto abziehe komme ich doch auf ca. 30.000,- EUR netto? Sonstige Abzüge wurden nicht gemacht meines Wissens. Hat jemand einen Rat? Lt. Finanzamt, die ich bereits danach gefragt habe, wäre nicht korrekt abgerechnet worden. Mein AG reagiert leider nicht auf meine 5 Nachfragen. Ich überlege nun, einen Rechtsanwalt einzuschalten, wollte aber vorher natürlich ganz sicher sein...

Ich bedanke mich nochmals sehr herzlich für Ihre Zeit und Hilfe.Freundliche GrüßeIlona S.

...zur Frage

Hallo, ich beziehe seit März 2014 Rente wegen voller Erwerbsminderung von der DRV.

Ich bin 52 Jahre alt und war die letzten 20 Jahre im öffentlichen Dienst tätig. Ich zahlte, wie alle anderen auch, in der Zeit durchgehend in die Zusatzversicherung VBL ein. Anfang Dezember 2013 beantragte ich die Erwerbsminderungsrente, da ich ziemlich stark vom Parkinson beeinträchtigt bin. Ich arbeitete aber so wie es ging weiter, so dass ich auch keine Zahlung des Krankengeldes in Anspruch nahm. Ende Februar 2014 bekam ich den Bescheid von der DRV (volle Erwerbsminderung wurde bis um Erreichen der Regelaltersgrenze -2029- gewährt). Ich stellte Anfang März einen Antrag auf die Betriebsrente bei der VBL. Heute bekam ich eine Absage. Als Grund für die Ablehnung wird die Anwendung des Paragraphen 41 Abs. 2 VBLS genannt. Dem Text entnehme ich, dass die Betriebsrente nur anteilig oder gar nicht gezahlt wird, wenn die Rente aus der gesetzlichen Rentenversicherung wegen Hinzuverdienstes nicht oder nur zu einem Anteil gezahlt. Ich habe bisher keinen Cent dazuverdient. Ich bekomme auch volle Rente von der DRV. Wie kommen die Herrschaften auf so eine Begründung? Ich wurde auch nicht eimal nach dem Hinzuverdienst gefragt. Gibt es vielleicht eine andere "versteckte" Variante der Interpretation. Ist hier vielleicht was anderes gemeint?

...zur Frage

Übernachtungspauschale vom Arbeitgeber in welcher Zeile der Lohnsteuerbescheinigung?

Ein Arbeitnehmer erhält vom Arbeitgeber laut Gehaltsabrechnung (erstellt von der Datev) eine (für den Arbeitnehmer steuer- und sozialversicherungsfreie) Übernachtungspauschale.

Frage: In welcher Zeile der Lohnsteuerbescheinigung erscheint diese Übernachtungspauschale?

Ich bedanke mich im Voraus bei allen die mir Tipps und Hinweise geben können.

...zur Frage

Betriebsrente über VBL - was ist wenn man später nicht mehr im öffentlichen Dienst arbeitet?

Guten Tag allesamt.

Meine Schwester hat vor kurzer Zeit eine Stelle an der Uni angenommen und ist damit jetzt im öffentlichen Dienst beschäftigt. Sie hat Post von der VBL bekommen, über die sie jetzt eine Betriebsrente beziehen soll (VBL=Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder).

Soweit ich das richtig verstehe, ist die VBL nur zu Angestellte im öffentlichen Dienst zuständig. Was wäre, wenn meine Schwester irgendwann mal in die freie Wirtschaft wechseln würde. Müsste man dann was ändern? Bei der VBL kann man dann doch nicht mehr bleiben?

Mfg

...zur Frage

Direktversicherung und Altersteilzeit

Bin Jahrgang 1952 und möchte ab Jan. 2014 in Altersteilzeit gehen. Habe 1995 eine Direktversicherung über meinen Arbeitgeber abgeschlossen, die Beitrage werden als Gehaltsumwandlung im November an die Lebensversicherung abgeführt, das Kapital wird im Nov. 2017 ausgezahlt. Laut meinem Vertrag ist eine Übertragung an mich bis zum vollendeten 59. Lebensjahres ausgeschlossen, ich kann jährlich die Auszahlung aber bereits ab 60 beantragen. Wenn ich ab Januar in ATZ nach dem Tarifvertrag FlexÜ der Metallindustrie/ IGM bin, erhalte ich monatlich immer ein gleiches Gehalt, dass aus dem halben bisherigen Bruttogehalt und einer steuerfreien Aufstockung durch den AG auf etwa 84 % meines bisherigen Nettogehalts besteht. Es gibt kein Weihnachts- oder Urlaubsgeld. Die Beiträge in die RV erhöht der AG auf 95%, bei der Krankenkasse bin ich nicht mehr freiwillig versichert (<Beitragsbemessungsgrenze). Zusätzliche Einnahmen durch Nebentätigkeit/ Überstunden sind wegen der steuerfreien Aufstockung max. bis 450€/Monat zulässig. Wenn ich jetzt die Direktversicherung in bisheriger Weise als Einmalzahlung weiterführe erwarte ich folgende Probleme: a)Die Summe in die DV würde SV frei sein und meinen Krankenkassenbeitrag (BKK) reduzieren. Im Krankheitsfall >6 Wochen erhielte ich weniger Lohnfortzahlung. b)Die pauschale Besteuerung der Summe in die DV (20%) ist nicht mehr so lukrativ für, auch wenn ich für die steuerfreie Aufstockung durch meinen AG den Progressionsvorbehalt berücksichtige. c)Wenn ich alternativ auf monatliche Zahlung in die DV umstelle, soll die Befreiung von der SV entfallen, d.h. ich würde dann die Beiträge an die Krankenkasse und Pflegeversicherung sowohl in der ATZ als auch später auf die Kapitalauszahlung der Lebensversicherung durch die 120er Regelung doppelt bezahlen. Meine Frage: Ist es sinnvoll für mich und zulässig, dass ich den Vertrag auf mich überschreiben lasse? Ich würde die Beiträge dann aus versteuertem Nettogehalt begleichen. Sind ab diesem Zeitpunkt erwirtschaftete Zinsen (Garantiezins 4%) und die eingezahlten Beiträge nach Auszahlung des gesamten Kapitals für mich als Rentner dann Kranken- und Pflegeversicherungspflichtig? Oder ist es sinnvoller die DV ab nächstem Jahr beitragsfrei zu stellen, um Probleme mit dem ATZ-Vertrag zu vermeiden? Mit freundlichem Gruß, Peter Bruhn

...zur Frage

Lohnsteuerbescheinigung, Zeile Nr. 33 - wohin damit in der Einkommensteuereklärung?

Gesetzt den Fall, jemand hat in seiner Lohnsteuerbescheinigung bei Nr. 33 zwei Einträge:

  • Stpfl AG-Anteil zur Zusatzversorgung ZVK xxx,xx €

  • AN-Anteil zur Zusatzversorgung ZVK yyy,yy €

(ZVK ist die Zusatzversorgungskasse für Angestellte im öffentlichen Dienst)

Wohin muss das in der Einkommensteuereklärung?

Ist Anlage Vorsorge, Zeile 52 richtig?

Beide Zahlen zusammengezählt, oder nur eine von ihnen?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?