Arbeitgeber schreibt Verkehrsmittel vor - rechtens?

7 Antworten

Danke für die bisherigen Antworten. Also es ist ja nun mal so, dass alle mit einem Dienstwagen mit freien KM zur Verfügung gestellt bekommen haben. Sicher spielen ein paar Aspekte, wie Klimaziel (bei einer Firma mit ~50 Angestellten und es betrifft nur 5-10 Leute, die Bahnfahren sollen) oder die Sicherheit eine Rolle. Meine Vermutung (ja, Vermutung) ist aber die, dass der AG sich schlicht bei der Leasing-Rate verrechnet hat und jetzt die Bahnkosten besser steuerlich absetzen kann. Sonderkonditionen hat der AG hingegen keine.

Das Märchen, es liege dem AG nur die Gesundheit der MA am Herzen mag ich nicht recht glauben. Dafür hat man in der Arbeitswelt zu viele Märchen aufgetischt bekommen. Allerhöchstens die Versicherungssituation nach 6-8h Tagung und dann noch 3-4h Autofahrt könnte dem AG unsicher sein. Wobei es jedem zuzumuten sein sollte, auch mal 10-11h am Tag zu arbeiten. Ist in anderen Berufen doch auch üblich und danach fährt man ja auch noch nach Hause mit dem Auto und ist versichert.

"Wer zahlt, schafft an" kann hier nicht in vollem Umfang gelten, da wir schließlich einen nicht ganz geringen Beitrag monatlich für den Dienstwagen abdrücken. Freie Kilometer privat zur Verfügung - also nach Tagung "Freizeit" bei der Abreise?! Das ist hier die Frage.

Klagen würde nichts bringen, da steckt man doch lieber zurück, ist doch klar. Dennoch werde ich eine Rechtsberatung in Anspruch nehmen und ggf. mit dem AG abklären, dass ich die Fahrten hin- und zurück "privat" erledige. Hierfür wäre ich dann ja immer noch durch den privaten Unfallschutz versichert, denke ich. Allerdings auch wieder nur eine Vermutung.

Danke für das Urteil - spricht im Prinzip ja für sich. Trotzdem ist hier ja nicht der konkrete Fall angegeben, dass man >3-4h fährt, nachdem man 6-8h getagt hat. Plus hatte in dem Fall ein >35kg schwerer Arbeitskoffer eine Rolle gespielt.

Blöde Situation :-)

Es könnte sein, dass der Arbeitgeber befürchtet, dass dann doch jeder mit dem eigenen Dienstwagen fährt, weil eben die Bequemlichkeit siegt.

Bei der Bahn gibt es für Gruppen von 4 und mehr Leuten interessante Konditionen.

Natürlich dar er keinen Zwang ausüben, aber Euch ggf. die Mehrkosten aufdrücken.

Guten Tag,

grundsätzlich ist die Aussage Deines Arbeitgeber, dass er die Kosten, welche im Zusammenhang mit einer Reise der DB entstehen übernehmen wird.

Sollte eine andere Anreise durch die Arbeitnehmer erfolgen, würden die entstehenden Mehrkosten nicht erstattet. Sondern immer nur der Fahrpreis, welcher mit der DB entstanden wäre.

Herzliche Grüße

Fahrtkosten bei Arbeit und Studium, wie kann ich die absetzen?

Hallo zusammen,

Ich bin Vollzeit-Student nach abgeschlossener Berufsausbildung (also Fort-/Weiterbildung). Neben dem Studium arbeite ich weiterhin in einer anderen Stadt als freier/"arbeitnehmerähnlicher" Mitarbeiter bei einem Betrieb auf Lohnsteuerkarte.

Ich fahre dann normalerweise zum Arbeiten für etwa 4 Tage im Monat in die andere Stadt (mit Übernachtungen). Die Fahrtkosten wären also pro Reise einzelne Fahrten vom Übernachtungsort zum Arbeitgeber und jeweils die Anreise/Abreise.

Seit 2014 gilt ja nun die Hochschule als "erste Tätigkeitsstelle". Die Fahrten zur Hochschule trage ich also in Anlage N mit 0,3 € pro Kilometer (eine Richtung) ein.

Was bedeutet das nun für meine Fahrtkosten zur Arbeit? Ist mein Arbeitgeber nun eine weitere ("erste") Tätigkeitsstelle oder vielleicht eine Auswärtstätigkeit? Und wie trenne ich Anreise+Abreise von den Fahrten zum Arbeitgeber (innerhalb der anderen Stadt)?

Vielen Dank schon im Voraus!

...zur Frage

Muss ich meinen Chef über Nebentätigkeit informieren?

Muss ich auch meinen Chef vor Aufnahme eines Nebenjobs informieren, wenn der Nebenjob überhaupt nichts mit meiner Haupttätigkeit zu tun hat?

...zur Frage

Wie rechne ich einen Bonusbetrag länderspezifisch um?

Hallo Zusammen,

ich suche nach einem Index bzw. Umrechnungsfaktor, mit dem ich (Bonus)beträge nach dem jeweiligen Gehaltsniveau des Landes umrechnen kann.

Wenn ich beispielsweise den gleichen Betrag pro Mitarbeiter (z.B. 100 EUR) an alle Mitarbeiter weltweit auszahlen möchte, so wären es z.B. in Deutschland die 100 EUR und vergleichsweise in Indien 20 EUR (weil auch die Gehälter entsprechend niedriger sind). Bei Recherchen kam ich auf verschiedene Indices (Kaufkraft, Big Mac etc.). Diese bringen mich aber gefühlt nur bedingt weiter, da ich auf dieser Basis z.B. in Russland aufgrund der Inflation etc. dann gem. der Indices einen höheren Betrag auszahlen sollte als in Deutschland. Das ist für mich nicht stimmig, denn die Gehälter in Russland sind relativ gesehen geringer als in Deutschland.

Hat hier Jemand Erfahrung mit diesem Thema?

Tausend Dank schon mal!

Kerstin

...zur Frage

Darf ein Arbeitgeber den gesamten Urlaubszeitraum vorschreiben?

Manche Betriebe machen Sommerferien oder sperren über die Weihnachtstage zu und die Mitarbeiter müssen dann dafür ihre Urlaubstage verwenden. Gibt es eine Regelung, wie viele Tage des Jahresurlaubs vom AG vorgeschrieben werden dürfen?

...zur Frage

Kann man den Arbeitgeber bitten Abgaben höher zu berechnen um Nachzahlungen zu vermeiden?

hallo,

hab die Frag ein ähnlicher Form schon versucht zu stellen, jetzt eben noch mal anders:

Der Arbeitgeber führt Steuern, Sozialbeiträge und eben auch den Solizuschlag ab. Normalerweise hat der AG dafür eine eigene Abteilung oder aber er gibt die Aufgabe an ein Steuerbüro o.ä. weiter.

Im vorliegenden Fall wurden die Steuererklärungen für 2014 - 2017 eingereicht. Jedesmal wurde eine Nachzahlung des Solidaritätszuschlages fällig, etwa 30 €. Da keine Steuer ertsattet werden konnte, lief die Berechnung immer auf eine Nachzahlung hinaus.

Meine Frage: Kann man den Arbeitgeber / das Steuerbüro nicht dazu zwingen, den Beitrag zur Vermeidung von Nachzahlungen auch entsprechend korrekt zu berechnen? Da gibt es doch Sätze, die bei einem bestimmten Steuersatz und der angegebenen Steuermerkmale angesetzt werden müssen?

Im vorliegenden Fall wurde die Steuer korrekt berechnet (bis auf ca. 1- 2 €, also keine Erstattung), aber der Solidaritätszuschlag viel zu niedrig angesetzt. Das Finanzamt kam bereits auf einen höheren Beitrag NACH Abzug aller absetzbaren und abzugsfähigen Beiträge.

Also, darf man das vom Arbeitgeber verlangen, dass er, wenn er schon die Steuer richtig berechnet, auch den Solibeitrag richtig abführt? Wäre wirklich dankbar für eine Antwort!

...zur Frage

Ist ein Zwangsurlaub rechtens?

In unserer Firma haben einige so viele Überstunden, dass der Chef Zwangsurlaub anordnen will. Das ist ja alles schön und gut, aber allen ist klar, dass in der Zeitr, in der man weg ist, die Arbeit liegen bleibt. Denn es ist niemand zu einer Vertretung in der Lage, da jeder selber so viel Arbeit hat, dass er zusehen muss, mit seiner eigenen Arbeit fertig zu werden. So fallen nach dem Urlaub direkt wieder neue Überstunden an. Wir möchten die Stunden daher lieber ausgezahlt haben, und das eben wegen oben genannter Gründe. Darf uns der Chef trotzdem in Zwangsurlaub schicken?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?