Arbeitgeber rechnete mir bei 7-stündiger Abwesenheit keinen Verpflegungsmehraufwand gerechnet, Rat?

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Das Bundesreisekostengesetz und auch das EStG sehen einen Verpflegungsmehraufwand ab 8 Stunden (bis einschl. 2013) bzw. bei mehr als 8 Stunden (ab 2014) vor. Ein Verpflegungsmehraufwand bei einer Abwesenheit von weniger als 8 Stunden wäre somit in jedem Fall eine betriebliche Reisekostenregelung. Solche Erstattungen müßten auch versteuert werden.

Ab 2014 gilt die neue Regelung von 12 EUR (für Deutschland) bei mehr als 8 Stunden (für Deutschland: bisher 6 EUR ab 8 Stunden, 12 EUR ab 14 Stunden). Weiterhin werden mehrtägige Dienstreisen neu geregelt.

Schau mal hier: http://www.reisekostenabrechnung.org/verpflegungsmehraufwand-2014/

Wann genau kann ich VMA "berechnen"?

Mein Chef will mir die Reisekosten eines 5tägigen Seminars erstatten und möchte eine Reisekostenabrechnung von mir haben. Er übernimmt allerdings schon die Kosten für Unterbringung (incl. Verpflegung). Jetzt bin ich verunsichert, ob ich VMA ansetzen kann oder nicht, weil die ja eigentlich nur anzusetzen sind, wenn mir mehr Kosten enstanden sind, als ich zu Hause gehabt hätte. Kann mir jemand bei dem Problem weiterhelfen?

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Nutzung Privat-KFZ für Fahrten zum Kunden + Mobilitätspauschale des Arbeitgebers - Versteuerung?

Folgender Sachverhalt:

Ich arbeite im Außendienst und fahre jährlich ca. 30tkm. Davon sind 18tkm privat und 12tkm geschäftlich -> Fahrten zum Kunden.

Zusätzlich zu meinem Bruttogehalt erhalte ich eine "Mobilitätspauschale" in Höhe von 900 Euro pro Monat von meinem Arbeitgeber. Diese Mobilitätspauschale wird automatisch jeden Monat komplett versteuert.

Ich habe vor kurzem meine Steuererklärung für 2017 abgegeben und erhielt die Nachricht vom Finanzamt, dass die Fahrtkosten/Dienstreisen in Höhe von 30cent/km (12tkm0,3cent = 3600 Euro) nicht anerkannt werden, da die Leistungen des Arbeitgebers (meine Mobilitätspauschale in Höhe von 900 Euro) gegen gerechnet werden.

Sprich (Beispielrechnung):

  • Bruttogehalt: 5100 Euro
  • Mobilitätspauschale: 900 Euro
  • Gesamt Brutto: 6000 Euro

Meine Frage:

Ist die Aussage des FA korrekt oder ist es nicht so, dass ich ein Anrecht auf die Werbungskosten habe, da ich die Mobilitätspauschale des Arbeitgebers bereits versteuere? Es heißt doch "Leistet der Arbeitgeber an den Arbeitnehmer für die Benutzung seines Privatfahrzeugs für betriebliche Fahrten eine pauschale Vergütung für einen bestimmten Zeitraum, so handelt es sich hierbei stets um steuer- und sozialversicherungspflichtigen Arbeitslohn. Dies gilt insbesondere, wenn bei der Erstattung weder die Anzahl noch die Fahrstrecken der tatsächlich ausgeführten Fahrten berücksichtigt werden."

Besten Dank & VG,

Johannes

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