Arbeitgeber im Ausland fordert deutsches Konto zur Überweisung von Vergütung

3 Antworten

PostIdent geht in der Tat im Ausland nicht. Allerdings wäre die Alternative, in Mexiko die Identität durch einen Notar bestätigen zu lassen. Ob auch eine Bestätigung durch die deutsche Botschaft reichen würde, sagt Dir Deine Bank. Wenn Du das Konto einer Vertrauensperson in Deutschland benennen willst, solltest Du das mit Deinem Arbeitgeber abstimmen.

DEr Arbeitgeber darf aus meiner Sicht nicht auf einem deutschen Konto bestehen.

Aber gut man will die neue Stelle nciht mit Krach beginnen.

Trotzdem mal fragen, warum er ein deutsches Konto will. Wenn es nur wegen der Kosten für die Auslandsüberweisung ist, dann kannst Du ja die Kosten übernehmen.

Wenn Du nicht sehr weit von Mexiko City entfernt wärst bietet sich noch an, die Deutsche Bank, oder die Commerzbank zu nehmen, beide sind in Mexikocity vertreten.

Ein grundsätzliches rechtliches Problem gibt es bei einer Überweisung auf das Konto eines anderen nicht (Geldwäsche z.B. wäre nur eine solche, wenn das Geld aus nicht nachvollziehbaren Quellen stammt).

Allerdings sollte der Kontoinhaber vorher bei seiner Bank abklären, ob diese Verwendung des Kontos durch die Bank akzeptiert wird.

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Jetzt stellt sich die Frage, ob das nicht klassische Werbungskosten sind? Normale Kontoführungsgebühren kann man schliesslich (wenn man sie nachweist) auch in entsprecher Höhe absetzen.

Ich bedanke mich für konkreten Input als auch Brainstorming.

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