Arbeiten im Semesterferien

3 Antworten

So wie Du es beschreibst, wäre es kein Problem.

  1. Der Minijob interessiert nicht mehr.

  2. Die studentische Aushilfstätigkeit entspricht den Regeln (ist ja klar bei der Uni als Arbeitgeber).

  3. Wenn dieser Ergänzungsjob nur 2 Monate (also August/September läuft, dann wird das gehen.

  4. Anzumelden ist das als kurzfristige Beschäftigung, der Arbeitgeber, oder seinSteuerberater kennen das.

Hier die Regel:

Ist das Arbeitsverhältnis eines Studenten von vornherein auf maximal zwei Monate bzw. 50 Arbeitstage befristet, dann ist der Student unabhängig von Arbeitsentgelt und Arbeitszeit sozialversicherungsfrei (auch in der Rentenversicherung). Dabei spielt es keine Rolle, ob der Student während des Semesters oder in den Ferien arbeitet. Im Rahmen dieser kurzfristigen Beschäftigung kann ein Student also auch während des Semesters 30 oder mehr Stunden pro Woche arbeiten, ohne seinen Status als Student zu verlieren und sozialversicherungspflichtig zu werden.

Während des Semesters, also der Vorlesungszeit, gibt es eine 20 Std-Regelung. Wenn du darüber hinaus kommst, steht das Studium nicht mehr im Vordergrund und du fällst z.B. aus der studentischen Krankenversicherung raus. Deswegen solltest du noch mal genau schauen, ob der 2. Job über die Semesterferien hinaus geht.

Es gibt die Möglichkeit, in einem Job als Werkstudent angemeldet zu sein und einen Mini-Job zusätzlich zu machen. Wichtig: 20-Std-Regelung.

  • der Minijob hat keine Relevanz
  • Job 1 ist anzumelden - Lohnsteuerklasse 1 (sofern unverheiratet, ohne Kind)
  • Job 2 ist auch anzumelden - Steuerklasse 6 oder Ersatz für Minijob
  • während der Semesterferien (oder max. 50 Tage p.a.) kann soviel gearbeitet werden wie man will
  • unter dem Semester max. 20h/ Woche
  • GKV: Zusatzbeitrag
  • PKV: keine Auswirkung
  • RV: wird anfallen während der Semesterferien, danach zu prüfen

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