Arbeiten Finanzämter unterschiedlich?

2 Antworten

Im Rechtssystem ist es durchaus normal, dass dieselben Gesetze unterschiedlich ausgelegt werden.

Das sieht man z.B. an Berufungsverfahren, die bräuchte man ja sonst nicht.

Es hat also nichts mit unterschiedlicher Bearbeitung der Finanzämter zu tun, sondern mit unterschiedlicher Auffassung des/der Sachbearbeiters/Sachbearbeiterin.

Daher gibt es auch das Instrument des Einspruchsverfahren. Und es gibt Steuerberater.....

Ja, als Amtsangehöriger eines Finanzamts kann man beantragen, dass man bei einem anderen Finanzamt veranlagt wird.

Ja das kann durchaus sein. Ich hatte einen ähnlichen Fall im Bekanntenkreis, wo jemand der Postbeamter etwas nicht anerkannt bekommen hatte. Ging übrigens auch um anteilige Fahrtkosten. Der hat einfach eine Kopie eine Kollegen beim Einspruch eingesendet und es ging durch.

Die Kopie des Kollegen war vom Vorjahr und Rechtskräfitig. Das ist der Punkt. Die haben alle Angst, da die Bescheide im Nachhinein korrigiert werden könnten zum Nachteil.

klar, Hilde, wenn du das sagst ......

ich glaube an der Geschichte kein Wort, ein Sachbearbeiter ist NICHT an die Entscheidung eines anderen Sacharbeiters gebunden .....

jeder Sachbearbeiter entscheidet für sich ........

aber du wirst mir sicherlich gleich wieder erklären, dass rückwirkend irgendein Steuergesetz geändert wurde und ich somit falsch liege ......

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Wer "die" ?

Und warum sollten die Angst haben ?

Und wovor ?

Oder vor wem ?

Und wenn der Bescheid vom Kollegen falsch wäre müssen sich aus Angst auch alle danach richten ?????

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@Petz1900

Nein, dem Steuer-Laien erschließt sich ja nicht, warum unterschiedlich entschieden wird. Von daher ist natürlich Angst da, das Bescheide nachträglich geändert werden, bzw. nächstes Jahr solche Dinge nicht anerkannt werden.

Es ging im übrigen um Anerkennung von Fahrtkosten und Verpflegungsaufwand, die Beamte bei beruflicher Weiterbildung hatten. Der Arbeitgeber die Deutsche Bundespost hatte ja nur einen Teil erstattet. Den Rest hatten die Arbeitnehmer versucht bei FA geltend zu machen mit unterschiedlichen Ergebnissen. War aber in den 80ern.

Zitat Wurzelsepp

"jeder Sachbearbeiter entscheidet für sich ........"

ja klar jeder hat da so seine eigene Interpretation der Gesetzte und der Gerichtsurteile. Aber es liegt daran, das zu gewissen Zeiten die (politische)Anweisung da war, Gerichtsurteile zu ignorieren. Da must jeder Steuerbürger einzeln klagen. Das war noch bis in die Mitte der 2000der Jahre so.

Bei Elster ist das heute noch so. Man bekommt im Zweifel natürlich keinen Hinweis, ob Verfahren anhängig sind. Die erhält man erst mit dem Bescheid.

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@hildefeuer

Man kann das natürlich so interpretieren, dass Urteile ignoriert werden sollten.

Wenn man sich aber mit Steuerrecht befasst, erkennt man, dass das oftmals Sinn macht.

Denn durch ein einzelnes Urteil könnte die Bundesrepublik pleite gehen.

Darüber sollte man sich im klaren sein.

Und warum Elster darüber aufklären?

Elster ist kein Steuerberater, dafür gibt es nämlich Steuerberater.

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@Petz1900

Es gab speziell von SPD Bundesfinanzministern die Anweisung Gerichtsurteile zu ignorieren. Gerade weil Staaten auch zahlungsunfähig werden können, fliest das in die Entscheidung der Richter ein. Auch wenn Kläger Recht haben, bekommen sie es dann nicht, eben aus politischen Gründen. Das ist mir klar.

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@hildefeuer

Nonsens, das war zu CDU Zeiten genau so.

Der Kläger hat doch Recht bekommen, bitte nicht die Tatsachen verdrehen.

Und das eine Urteil wurde genau so auf den einen Käger angewendet.

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@Petz1900

Klar mehr nicht. Die Steuerzahler sollen sich gefälligst alle einzeln ihr Recht einklagen. Wenn man dann Klage einreicht, dann werden die wach und man bekommt die Anwendung von Recht auch ohne Urteil.

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@hildefeuer

genau.

besser als wenn die Bundesrepublik pleite geht, daran kannst auch du nicht interessiert sein.

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@Petz1900

Ich werde dazu sicherlich nicht beitragen. Das macht die BRD schon von selbst, indem sie die TUI und Lufthansa rettet. Damit ist dann auf jeden Fall sichergestellt, das der russische Oligarch, dem die TUI gehört, keine Verluste erleidet.

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@hildefeuer

ach so, jetzt verstehe ich dich.

Da sind Diskussionen mit dir eh sinnlos.

Lass doch alle pleite gehen, einschließlich der BRD.

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