Anzahlung bei Handwerksleistungen

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Bisher war die Antwort im Ausland klagen....

Aber Achtung, es gibt seit genau 10 Tagen ein neue Rechtsprechung für die EU !!! Und danach kann man auch im Heimatland klagen - das galt für einen Autokauf einer österreicherin in Deutschland. Meines Erachtens sollte das auch für Handwerkerleistungen gelten - aber ohne guten Anwalt wird da nichts gehen.

Du musst dir also überlegen, ob deine Anzahlung den Aufwand lohnt, immerhin will dein Anwalt erst einmal von dir Geld sehen. Bei einer rechtsschutzversicherung sollte man dort nachfragen...

In jedem Land der Erde gibt es Gerichte. Die Frage ist nur, ob sich der Weg dahin wirtschaftlich lohnt. Da wir über Deinen Fall rein garnichts wissen, können wir Dir da keinen Rat geben. Ergoogle Dir mal Details über das Gerichtswesen des fraglichen Landes und entscheide dann selber.

Im Grunde die gleichen wie in Deutschland. Der Prozess ist nur etwas aufwändiger, je nach dem wo der Firmensitz ist. Innerhalb der EU ist das aber auch nicht so groß. Hier ist lediglich die Sprache oft ein Problem (evtl. braucht man einen Korrespondenzanwalt).

Bestattungskosten begleichen mittels Rentenüberzahlung trotz Ausschlagungs des Erbes?

Meine Mutter ist verstorben. Daraufhin überwies das Pflegeheim den für den Sterbemonat erhaltenen und nichtverbrauchten Rentenanteil über 776,00 an die dt. Rentenversicherung zurück. Ich als Sohn habe das Erbe ausgeschlagen, übernehme jedoch die Bestattungskosten und möchte das Rentenguthaben für die noch offenen Bestattungskosten verwenden. Die dt. Rentenversicherung teilt nun mit, dass der nicht verbrauchte Betrag lediglich den Erben zustehen würde und nicht für die Bestattung herangezogen werden kann. Den Rentenanteil über 776,00 Euro habe ich bereits an das Bestattungsunternehmen abgetreten. Welche Möglichkeiten habe ich, das Rentenguthaben im Rahmen der Bestattungskosten zu erhalten?

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Wie Steuerschuldnerschaft bei Reverse-Charge Rechnung aus dem Ausland behandeln?

Hallo,

ich habe eine Frage zum Reverse Charge verfahren. Und zwar habe ich folgende Situtation als Beispielbeschreibung (Quelle: https://welt-der-bwl.de/Reverse-Charge-Verfahren):

Ein in Italien ansässiger selbständiger Programmierer (Unternehmer) führt im Juni für ein deutsches Softwareunternehmen ein Softwareprojekt durch, das Honorar ist 10.000 €.

Es handelt sich dabei um eine sonstige Dienstleistung eines im übrigen Gemeinschaftsgebiet (im EU-Land Italien) ansässigen Unternehmers i.S.d. § 13b Abs. 1 UStG und das deutsche Softwareunternehmen muss als Leistungsempfänger die steuerpflichtige sonstige Leistung von 10.000 € in seiner Umsatzsteuer-Voranmeldung (dort gibt es einen eigenen Abschnitt "Leistungsempfänger als Steuerschuldner (§ 13b UStG)") für Juni aufnehmen, wodurch 1.900 € (19 %) Umsatzsteuer resultieren. Das deutsche Softwareunternehmen kann zugleich die 1.900 € als Vorsteuer geltend machen, so dass die Zahllast aus diesem Geschäftsvorfall 0 ist.

Das heißt, der Staat zahlt den Unternehmen, die im Ausland einkaufen immer die dazugehörige Steuer zurück? Wird der Staat dadurch nicht arm? (Bitte nicht hauen....ich bin neu in dem Thema :o) )

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Umlegung anteiliges Wegegeld inkl. Rüstzeiten?

hallo,

ich habe von meinem Vermieter eine Rechnung bekommen. Es handelt sich um eine Montageleistung eines Rauchmelders. Den Auftrag ist vom Vermieter rausgegangen. Die Firma, die vom Vermieter beauftragt wurde, hat uns angeschrieben, wann sie bei uns in die Wohnung reinkommen wollen. Den Schreiben haben wir nicht erhalten, weil wir im Ausland waren, und zum Termin waren wir immer noch nicht zurück gewesen. Daraufhin hat die beauftragte Firma ihre Fahrtkosten den Vermieter in Rechnung gestellt. Der Vermieter sieht es nicht ein, dass er für diese Kosten aufkommen muss, ich ebenfalls nicht. Wer von uns hat Recht? und gibt es ein Artikel, worauf man sich beziehen kann? Oder sogar (bestenfalls) ein Muster Schreiben?

Vielen Dank für Eure Hilfe

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Steuer Nachzahlung wegen Handy Prämie!? (EStG)

Hallo, ich habe einen neuen Bescheid für die Einkommenssteuer 2010 erhalten. Zum Sachverhalt: Laut einer dem Finanzamt vorliegenden Mitteilung, habe ich im Jahr 2010 eine Vergütung für den Abschluss eines Mobilfunkvertrages in Höhe von 376,- Euro erhalten. Der neue Bescheid für das Jahr 2010 weißt nun eine Nachzahlung in Höhe von 118,61 Euro aus (scheinbar mit Verzinsung). Ich habe dagegen Einspruch eingelegt. Nach einigen Wochen bekam ich nun die folgende Antwort vom Finanzamt: "... der Einspruch ist nach meinen Feststellungen nicht begründet. Die Ihnen von der Firma Sparhandy GmbH gezahlte Vergütung für die Verlängerung oder den Erstabschluss eines Mobilfunkvertrags stellt steuerpflichtiges Einkommen im Sinne des § 22 Nr. EStG (Einkünfte aus Leistungen) dar. Leistung im Sinne des § 22 Nr. 3 EStG ist jedes Tun, Dulden, oder Unterlassen, das Gegenstand eines entgeltlichen Vertrags sein kann und das eine Gegenleistung auslöst. Die in Frage stehende Vergütung wurde Ihnen für den Abschluss eines neuen Mobilfunkvertrags gewährt. Dabei ist es unerheblich welchen Gebührentarif Sie monatlich zahlen müssen und ob die Handykosten in irgendeiner Weise steuerlich geltend gemacht werden. Sollten Sie nach nochmaliger Überprüfung zu dem Ergebnis kommen, dass der Bescheid nicht beanstanden ist, so bitte ich, mir bis zum 24.04.2014 mitzuteilen, ob Sie den Einspruch zurück nehmen. Füllen Sie bitte für Ihre Antwort die beigefügte Erklärung aus und senden Sie diese dem Finanzamt zurück." Was nun? Die Prämie habe ich erhalten, dafür statt einer reduzierten Grundgebühr die volle monatlich bezahlt. Zudem setze ich auch keine Handykosten ab.

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Muss auch dann eine Steuernummer oder Umsatzsteuer-Ident.Nummer auf der Rechnung angeben werden, wenn die erbrachte Leistung umsatzsteuerbefreit ist?

Wir sind ein gemmeinnütziger Verein, der regelmässig Tourneen mit einer Familie aus Nigeria durchführt.

In diesem Zusammenhang führen wir entwicklungspolitische Bildungsveranstaltungen an Schulen durch. Diese Veranstaltungen werden durch eine Stiftung gefördert.

Die Fördermittel haben wir noch nicht erhalten.

Als Nachweis für die erbrachte Lehrtätigkeit liegen mir in Nigeria unterzeichnete (aber von mir selber ausgefertigte) Rechnungen vor, die aber von der Stiftung nicht anerkannt werden, weil eine Steuernummer fehlt (eine USt-IdNr kommt bei EU-Ausland m.W. sowieso nicht in Frage).

Die erbrachten Leistungen sind aber nach § 4 Nr. 21b Umsatzsteuerbefreit, weil "steuerfreie Unterrichtsleistungen selbstständiger Lehrer, die unmittelbar dem Schul- und Bildungszweck dienen" - davon gehe ich zumindest aus..

Ansonsten vielen sie unter die Kleinunternehmerregelung (ca 5000 €).

Die Referenten aus Nigeria haben keine Steuernummer!

Wie ist das zu bewerten, sollte hier nicht die Rechnung auch ohne Steuernummer akzeptiert werden können? Das zuständige F.A. hat sich dazu bislang nicht äussern wollen.

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