Antrag auf Verlustvortrag abgelehnt - Bleiben Ansprüche aus vorhergehenden Anträgen bestehen?

1 Antwort

WAs ist denn die Summe der Verlust aus 2008-2012.

Was ist der Gesamtbetrag der Einkünfte in 2013?

Ohne diese Angaben kann man es schlecht beurteilen

Chronologische Abgabe von (freiwilligen) Steuererklärungen nach nachträglich ergangenem Verlustfeststellungsbescheid nötig?

Hallo zusammen,

ich habe - mit sehr großer Hilfe von den Nutzern dieses Forums bei allen meinen Unklarheiten und Fragen - erfolgreich eine nachträgliche Verlustfeststellung meiner Studiumskosten erreicht. VIELEN DANK dafür!!

Jetzt steh ich vor einem letzten Rätsel...

Hier meine Chronologie:

  • bis 2012: Studium
  • Steuerjahr 2013: Beschäftigungsbeginn
  • 2014: Abgabe einer Steuererklärung für das Steuerjahr 2013, Bescheid ist ergangen
  • Steuerjahre 2014-2017: keine Steuererklärung eingereicht. Ich bin AN ohne sonstige Einkünfte, kein Arbeitgeberwechsel, etc, also nicht verpflichtet eine Steuererklärung abzugeben
  • 2017/18: ich habe nachträglich eine Verlustfeststellung für meine Verluste aus den Studienjahren 2010-2012 machen lassen, der aufsummierte Feststellungsbescheid für 2012 ist im Juli 18 ergangen. Die Verluste werden sich folglich auf 2013 und auf jeden Fall bis in 2014, wahrscheinlich auch noch ein kleiner Rest in 2015 forttragen
  • Steuerjahr 2018: Arbeitgeberwechsel, also Pflicht zur Abgabe einer Steuererklärung bis 31.07.2019. Außerdem muss ich bis 31.12.2018 meine freiwillige Steuererklärung für 2014 abgeben. Zur Erinnerung: in 2014 soll der "Rest" meiner Verlustfeststellung aus 2013 fortgetragen werden

2 Fragen:

a) Habe ich wirklich bis 31.12.2018 Zeit, um meine Steuererklärung 2014 einzureichen, auch wenn ein Rest-Verlust aus 2013 darauf "wartet", weitergetragen zu werden? Oder muss ich das sofort machen, sobald der Bescheid 2013 geändert wurde?

b) Kann ich dann als nächstes die Erklärung 2018 abgeben (bis spätestens 31.7.2019, hierzu bin ich wegen Arbeitgeberwechsel verpflichtet), OHNE eine Erklärung für die "Zwischenjahre" 2015, 2016 und 2017 einzureichen?

Ich würde für diese "normalen" Steuerjahre (2015-2017) gerne die 4 Jahre und die Verzinsung ausschöpfen - also die Erklärung für 2015 erst bis 31.12.2019, für 2016 bis 31.12.2020 und die für 2017 bis 31.12.2021 abgeben.

Geht das so?

Danke schonmal für die Hilfe!!
Pia

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Wie kann ein rechtskräftiger Einkommensteuerbescheid rückgängig gemacht werden, ist eine Selbstanzeige wegen fehlerhafter EKSt-Erklärung klug?

Ich habe im 4. Qtl. 2012 in Deutschland eine selbständige Aktivität (IT-Berater) angefangen. In den Monaten Okt. – Dez. 2012 habe ich fünf Kundenrechnungen erstellt (Brutto Summe ca. 19,000,- EUR). Diese Rechnungen wurden erst im Jahr 2013 bezahlt wurden. Aus Unkenntnis habe ich aber bei der Einkommenserklärung für 2012 (eingereicht am 16.07.2013), die erstellten Kundenrechnungen als Einnahmen und nur die Reise- und Nebenkosten als Ausgaben angerechnet – nicht aber die Ausgaben für die anfänglichen Vorbereitungen für die Aktivität. Der Fehler fiel mir spät (zu spät) – anfangs 2015 auf, als Finanzamt von mir für die Jahre 2012 und 2013 EÜR verlangte. In der Tat könnte ich gut 13.000,- EUR aus dem Jahr 2012 als Verlustvortrag für 2013 geltend machen. In einem persönlichen Gespräch mit Finanzamt habe ich Folgendes erfahren: 1) Leider ist der Einkommenssteuerbescheid für 2012 mit falsch gebuchten Einnahmen rechtgültig und kann vom Finanzamt nicht geändert werden. Dieser weißt keine Verluste auf (da erstellte aber nicht bezahlte Rechnungen als Einnahmen gebucht). 2) Bei der Einkommenserklärung für 2013 habe ich alle diese fünf Rechnungen als Einnahmen gebucht, da diese im Jahr 2013 bezahlt wurden. Diese darf ich aber nicht korrigieren (die bereits im 2012 deklarierten Kundenrechnungen nicht wegnehmen), da diese strafbar wäre. Die Fragen: Gibt es eine Möglichkeit, den rechtskräftigen Einkommenssteuerbescheid für 2012 Rückgängig zu machen, damit ich diese korrigieren und anschließend den Verlustvortrag für 2013 geltend machen kann? Wäre eine Selbstanzeige für Fehlangaben im Jahr 2012 eine Möglichkeit oder ist der Risiko zu gross, dass ich noch mehr Probleme bekomme. Für eine Selbstanzeige muss ich – wenn ich es richtig verstanden habe – 10 Jahre aufrollen. Ich habe vom 2005 bis 4. Qtl. 2012 im Ausland gearbeitet und in Deutschland keine Steuererklärung abgegeben. Ist das Alles zu kompliziert und mit Risiken behaftet? Bedanke mich recht herzlich für die Unterstützung im Vorau.

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