Anspruch der unverheirateten Mutter auf Unterhalt auch in diesem Fall ?

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1 Antwort

Hallo Maxieu, ja, das klingt bitter, aber die junge Frau hat sich wegen ihrer Gutgläubigkeit und Verliebtheit da selber reingeritten. Nun zu den Fakten:

  1. Sie hat gegenüber dem Kindsvater einen Unterhaltsnapruch für ie Kinder bis zum Ausbildungsende. Sie selbst kann Unterhaltsansprüche fordern, bis das Kind das 3 Lebensjahr vollendet hat, solange müsste sie keiner geregelten Arbeit nachgehen. Danach ist ihr eine Teilzeitbeschäftigung zuzumuten.

  2. Aus rechtlicher Sicht hat sie gar keinen anspruch Forderungen gegenüber dem Expartner durchzubringen. Auch ist es egal, dass beide den Mietvertrag unterzeichnet hatten.

Mein Rat - eine gütliche Einigung, da er ja ohnehin versprochen hat, dass er mehr zahlt, als gesetzlich vorgeschrieben, sollte man hier versuchen, sich vernünftig zu einigen und auch an sein hoffentlich schlechtes Gewissen zu appellieren.

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Kommentar von Maxieu
28.12.2012, 12:09

Danke. Dass bei der Miete nichts mehr drin ist, scheint mir auch klar.

Der Unterhalt für die gar nicht mehr so junge Mutter (die beiden sind/ waren seit ca. 20 Jahren zusammen!) war zwischen den beiden noch gar kein Thema. Seine Versprechungen (s. dazu auch mein zweites Posting weiter oben) beziehen sich allein auf den Kindesunterhalt. Die Mutter hat übrigens (abgesehen von den Schutzzeiten) nie aufgehört zu arbeiten und ist - wie gesagt - derzeit halbtags beschäftigt.

Zur Glaubwürdigkeit seiner Versprechungen: Ich vermute eben ganz stark, dass er ihr jetzt Zusagen macht, damit sie kein formales Verfahren in Gang setzt, und dass er später einen Rückzieher macht mit Verweis auf seinen materiell geleisteteten Eigenbeitrag an Betreuung, so dass jede Art eines zusätzlichen monetären Transfers sich erledigt habe.

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