Anspruch auf kostenfreie Papierrechnungen

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3 Antworten

das ist ein unnötiges, hartes Verhalten. Die Auflagen für das Format der Rechnungstellung bzw. deren Übermittlung hat sich deutlich erleichtert http://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Downloads/BMF_Schreiben/Steuerarten/Umsatzsteuer/Umsatzsteuer-Anwendungserlass/2012-07-02-Vereinfachung-der-elektronischen-Rechnungsstellung.pdf?__blob=publicationFile&

Die Telekommunikationsfirma hat Anspruch auf die korrekten Zahlungen. Inwiefern die Firma jedoch für die Papierform Gebühren verlangen kann, weiss ich leider nicht.

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abalzer 08.02.2013, 18:31

Ich hatte kein harten Verhalten im Sinn. Nach vielen Versuchen der Klärung und einem doch sehr schlechten Verhalten des Lieferanten blieb mir keine andere Chance. Übrigens bucht der Lieferant trotz Widerspruch des Einzugs weiterhin ab. Der Anspruch auf korrekte Zahlungen ist da, jedoch ist der gegeben durch den Nettobetrag. Die Umsatzsteuer gehört dem Finanzamt und ich würde als Unternehmer sie wieder zurückbekommen.

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Bisher hat das FA jede mir elektronisch zugegangene Rechnung, die ich anschließend ausgedruckt habe, akzeptiert.

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abalzer 08.02.2013, 18:09

Die Finanzämter bzw. Prüfer verhalten sich unterschiedlich. Das Problem ist die Aufbewahrung des Originals, das ja eindeutig in elektronischer Form vom Lieferanten bereitgestellt wurde.

Aufbewahrung der elektronischen Rechnung Die elektronischen Rechnungen müssen für die Dauer der gesetzlichen Aufbewahrungsfrist in dem Format gespeichert werden, in dem die Rechnung ausgestellt bzw. empfangen wurde. Eventuelle Konvertierungen sind zusätzlich aufzubewahren. Die Aufbewahrung muss dabei auf einem Datenträger erfolgen, der keine Änderungen mehr zulässt.

Hilfreich ist der Link auf das Bundesministerium von SBerater. Das Ministerium schreibt vor: Papier- und elektronische Rechnungen sind nach § 14b UStG zehn Jahre aufzubewahren. Während des gesamten Aufbewahrungszeitraums müssen die Echtheit der Herkunft, die Unversehrtheit des Inhalts und die Lesbarkeit der Rechnung gewährleistet werden (§ 14b Absatz 1 Satz 2 UStG n. F.). Die Vorschriften der Abgabenordnung (insbesondere §§ 146, 147, 200 AO), die „Grundsätze ordnungsmäßiger DV-gestützter Buchführungssysteme – GoBS –“ (Anlage zum BMF-Schreiben vom 7. November 1995, BStBl I Seite 738) sowie die „Grundsätze zum Datenzugriff und zur Prüfbarkeit digitaler Unterlagen“ (GDPdU) bleiben unberührt.

Ich denke, es wird deutlich, dass der Ausdruck auf Papier und die Ablage nicht ausreichen. Wird die Rechnung per Post zugesandt, ist es jedenfalls deutlich einfacher. So muss ich doch gleich ein zertifiziertes Archivsystem einsetzen, um den nötigen Nachweis zu erbringen. Gerade kleinere Unternehmen können sich das aber nicht leisten. Es kann aber zu einer Ordnungswidrigkeit führen. Es besteht ein Anspruch auf Papierrechnungen, sofern vertraglich nichts anderes vereinbart worden ist. Das lese ich aus dem Dokument des Ministeriums. (1) Rechnungen sind auf Papier oder vorbehaltlich der Zustimmung des Rechnungsempfängers elektronisch zu übermitteln (§ 14 Abs. 1 Satz 7 UStG). Vielen Dank an SBerater, denn der Link hat weitergeholfen.

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Hallo

warum lädst du die Rechnungen nicht runter und druckst diese aus ??

Geht es dir nun ums Prinzip ?

Was ist den Rechtskonform ? Das Papierlose Büro ist überall allgegenwärtig. Zum Teil kriegst du schon die Steuerunterlagen der Bank nicht per Post zugesand

PS: Rat in eigener Sache. Die Teleffirmen sind sehr aggresiv wenn es um Rücklastschriften und die Schufa geht. Also aufpassen was man macht

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SBerater 07.02.2013, 15:26

Wenn es um die Vorsteuer geht aus Sicht von Selbständigen/ Firmen, so ist mir das Problem verständlich. Bis 2011 war die Papierform gefordert.

Und von wegen papierloses Böro: es macht einen Unterschied, ob man digitale Information ausdruckt oder Information auf Papier mit einem Scanner digitalisiert. Nur wenn hier Auflagen eingehalten werden, kann die digitale Ablage der Papierform gleichgestellt werden.

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HilfeHilfe 07.02.2013, 21:19
@SBerater

ja bis 2011........................................................................ Wir haben 2013

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