Ansatz von Entfernungspauschale bei Dienstwagengestellung vom AG?

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Wenn er den Wagen hat, keine Fahrten versteuert (also auch nicht den Weg zur Arbeit), so ist er doch auch gar nicht belastet.

Also kein Abzug der Entfernungspauschale.

Für Personen mit Dienstwagen nur dann Entfernungspauschale, wenn auch der Weg zur Arbeit besteuert wird.

Warum Versteuerung geldwerter Vorteil bei Dienstrad-Finanzierung aus Gehaltsumwandlung?

Mein Arbeitgeber ermöglicht die Anschaffung eines Dienstrades. Allerdings übernimmt er nicht die Kosten, sondern die Arbeitnehmer bezahlen die Leasingraten in Form einer Gehaltsumwandlung aus dem Bruttolohn selber. Der einzige finanzielle Vorteil, der sich für den Arbeitnehmer (außer den gesparten Sozialabgaben) daher ergibt, ist, dass das Fahrrad einen geringeren Anschaffungspreis haben könnte (muss aber nicht sein), da der Arbeitgeber entsprechende Prozente bei den Händlern bekommt. Das ist aber sicherlich ein geringerer geldwerter Vorteil, als der Gesamtpreis des Rades. Warum muss bei einer solchen Dienstrad-Finanzierungsregelung dennoch 1 Prozent des Anschaffungspreises als geldwerter Vorteil versteuert werden. Dieser Vorteil liegt ja nicht vor, da der AN das Rad selbst bezahlt. (Bei "normalen Dienstwagen/Dienstrad-Finanzierungen bezahlt der AG ja das Fahrzeug und stellt es zur Verfügung. Da macht das Sinn und ist logisch).

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Firmenwagen - Sicht Arbeitnehmer / Arbeitgeber

Hallo Zusammen,

das Thema Firmenwagen ist ja recht komplex. Wir betreiben eien UG und waren bislang so klein, dass Überlegungen wie Firmenwägen gar nicht gestellt wurden. Inzwischen wachsen wir ziemlich gut, von daher interessiere ich mich für das Thema Firmenwagen, fand bislang aber nur Informationen die mich mehr verwirrt als weitergebracht haben:

1.) Sofern ich weiss, kann ein Firmenwagen mit <50% dienstlicher Nutzung über die 1% Regelung versteuert werden (seitens Arbeitnehmer). Wie verhält es sich dabei, wenn eine Tankkarte inklusive ist ?

2.) Wenn der Arbeitnehmer, dem das Fahrzeug überlassen wird, hauptberuflich etwas anderes macht und das Fahrzeug zu Fahrten zu seiner Hauptarbeit verwendet -> sind diese Fahrten dann nach wie vor mit der 0,03% Regelung zu versteuern ?

3.) Wie sieht denn die steuerliche Situation (anhand eines Rechenbeispiels) für den Arbeitgeber aus ? Nehmen wir mal an der AG überlässt dem AN ein Fahrzeug mit monatlichen Leasingkosten von 500.- EUR

Da der AN dieses überwiegend privat nutzt können die Leasingkosten dann überhaupt als Ausgaben abgesetzt werden ? Und wie verhält es sich mit der Tankkarte ?

Vielen Dank für erste Anregungen / Aufklärungen.

Und bevor ich wieder gesteinigt werde: Selbstverständlich würde ein solches Thema mit dem Steuerberater erläutert werden. Mir geht es erstmal nur darum den komplexen Sachverhalt selbst zu verstehen.

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Pendlerpauschale oder Dienstreise?

Nach langem Suchen gebe ich auf und stelle meine Frage nun doch hier :)

Und zwar folgender Sachverhalt:

  • Bartholomäus Skarabäus Peingebreck ist Berater für die Firma Käfer AG.
  • Er arbeitet seit 11 Monate für einen Kunden in der Samsa-Straße
  • Das Projekt ist 25 km vom Dienstort (erste Tätigkeitsstätte) und 20km von zu seinem Hause entfernt.
  • Er besucht seinen Dienstsitz (25km entfernt) einmal im Monat.
  • Das Projekt (20km entfernt) besucht er an ca. 5 Tagen die Woche.
  • Die Fahrt zur Arbeit liegt auf einem Teilstück von 13km auf dem gleichen Weg zum Dienstort.

Nun weiß er nicht wie man das angeben muss, ist die Fahrt von zu Hause zum Projekt eine Dienstreise? Da das Projekt näher an der Wohnung liegt als der Dienstort ändert sich ja die erste Tätigkeitsstätte, da er auch mehr als 1/3 im Monat im Projekt ist?

Sind dann Fahrten zum Dienstort eine Dienstreise und Fahrten zum Projekt Pendlerpauschale?

Fahrten mit dem Dienstwagen zum Projekt müssten ja dann wie Fahrtren ins Büro über die 0,03% abgerechnet werden?

Oder gilt die Pendlerpauschale dann anteilig für die "gemeinsamen" 13km und der Rest ist die Dienstreise?

Würde die erste Tätigkeitsstätte der Dienstort bleiben wenn er 2/3 im Monat im Projekt ist der Dienstort aber näher an der Wohnung wäre?

Danke für schonmal die Erleuchtung.

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Wie kann man einen berufsbedingten Umzug durch erhebliche Fahrzeitverkürzung nachweisen?

Ich bräuchte mal ein paar Tipps zu folgendem Sachverhalt. Verheirateter Arbeitnehmer mit Arbeitsstätte in der Stadt E und wohnhaft in G. Zeitdauer für eine einfache Fahrt zw. E und G (15,5km) mit dem Auto laut Routenplaner 20Min, es sind aber zur Rushour auf der Strecke eher 35-40Min.

In einem halben Jahr steht nun ein Umzug nach E an, welches nicht vom Arbeitgeber explizit verlangt wurde. Fahrtzeit zur Arbeitsstätte wären dann laut Routenplaner 12Min., real sinds 10Min. für 4,6km.

Um den Umzug steuerlich geltend zu machen, müsste die Fahrtzeit sich erheblich verkürzen um ca. eine Std.

Als Nachweise solle man ein Fahrtenbuch führen : https://www.iww.de/astw/archiv/--9-estg--massgebende-zeitersparnis-fuer-den-ansatz-eines-berufsbedingten-umzugs-f50900

Die Anforderung seitens des FA an ein Fahrtenbuch sind ja recht hoch. Reicht es die Fahrten vor und nach dem Umzug über drei Monate in einer "abgespeckten" Version zu dokumentieren?

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Kann ich die Tätigkeit beim Kunden meines Arbeitgebers, dem Finanzamt als Dienstreise "verkaufen"?

Ich arbeite in der häuslichen Pflege bei einem Behinderten in seiner Wohnung. Meine Dienste dauern immer 24 Stunden. Ich habe ca. 2 Dienste pro Woche. Gerne würde ich Verpflegungsmehraufwand geltend machen. Ob dies anerkannt wird, steht scheinbar in direktem Zusammenhang mit der Frage nach der regelmäßigen Arbeitsstätte. Sollte der Ort meiner Tätigkeit (also beim Kunden) nicht als regelmaßige Arbeitstätte definiert sein, was ich mir nicht 100 prozentig beantworten kann, müsste ich doch jeden meiner Dienste als Dienstreise darstellen können und könnte dann den Verpflegungsmehraufwand geltend machen. Habe ich da Chancen? Das folgende Zitat macht mir Hoffnung:

Reisekosten – Langfristiger Kundeneinsatz führt nicht zu regelmäßiger Arbeitsstätte

Mit Urteil vom 9.7.2009 hat der Bundesfinanzhof entschieden, dass es sich nicht um eine regelmäßige Arbeitsstätte im Sinne des Einkommensteuergesetzes handelt, wenn der Arbeitnehmer beim Kunden seines Arbeitgebers tätig wird. Dies gilt selbst dann, wenn der Arbeitnehmer dort längerfristig eingesetzt wird.

Die Folge ist, dass der Arbeitnehmer die Kosten für die tatsächlich gefahrenen Kilometer zum Kunden steuerfrei erstattet bekommen bzw. als Werbungskosten geltend machen kann und nicht auf die Entfernungspauschale von EUR 0,30 pro Entfernungskilometer beschränkt ist. Der Bundesfinanzhof bestätigt mit diesem Urteil seine jüngere Rechtsprechung, wonach nur eine betriebliche Einrichtung des Arbeitgebers eine regelmäßige Arbeitsstätte sein kann – nicht aber die betriebliche Einrichtung eines Kunden.

Die Finanzverwaltung hat sich dieser Auffassung inzwischen angeschlossen.

Außerdem steht bei Wikipedia folgendes unter Reisekosten:

„Reise“ ist als gleichzeitige Abwesenheit von der Wohnung und der regelmäßigen Arbeitsstätte definiert. Beruflich oder betrieblich veranlasst ist eine Reise, wenn die private Lebensführung den Zweck der Reise nicht oder nur unwesentlich berührt; Abgrenzungsfragen hierzu behandelt der Artikel Dienstreise.

Reisekosten umfassen Fahrtkosten, Übernachtungskosten, Verpflegungsmehraufwand und Reisenebenkosten. Steuerlich voll anerkannt wurden sie bis Ende 2007 aber nur bis zu einer gewissen Dauer der Reise (deutsches Steuerrecht i. d. R. 3 Monate, österr. teilweise kürzer). Dauerte die Reise länger, nahm das Finanzamt im Regelfall an, dass der Mittelpunkt der Lebensführung an den Ort der Auswärtstätigkeit verlagert wurde. Der Ort der auswärtigen Tätigkeit wurde dann als neue regelmäßige Arbeitsstätte angesehen. Diese Auffassung wurde durch ein Urteil des Bundesfinanzhofs vom 9. Juli 2009 aufgehoben.[1] Damit sind Fahrten zum Kunden immer als Dienstreise anzusehen, egal auf welche Dauer sie angelegt sind.

Vielen Dank im Voraus!!!

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Ich möchte die Druckkosten meiner Doktorarbeit von der Steuer absetzen, wie hoch muss mein Einkommen sein, damit ich überhaupt was zurück kriege?

Hallo! Ich möchte die Druckkosten meiner Doktorarbeit von der Steuer absetzen. Wie hoch muss mein Einkommen sein, damit ich überhaupt was zurück kriege?

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