Anliegerkosten für ein 100 Jahre altes Haus mit Grünstreifen?

2 Antworten

Ist halt die Frage ob Du Anlieger bist. Was mit dem Grünstreifen passiert. Wird der umgewidmet und künftig als Straße genutzt. Hört sich ja so an. Dann könntest Du über Umwege Anlieger werden. Stichwort Straßenausbau Satzung. Die werden die Kosten auf alle Anlieger umlegen entsprechend der QM Grundstücksgröße und versuchen den Investor zu schonen.

Klar da würde man sofort seine Rechtsschutzversicherung ggf. erweitern und dann falls Genehmigungen eingereicht würden, klagen gegen die Baugenehmigung bzw. Kostenbescheide des Straßenausbaus und Umwandlung des Grünstreifens.

Ich hatte einen ähnlich gelagerten Fall wo ein Gewerbebetrieb keine Baugenehmigung hatte für eine Ladezone vor einer Lagerhalle. Die sollte nachträglich genehmigt werden. Genehmigung für Lagerhalle war vorhanden. Hatte allgemeine Rechtsschutzversicherung. Habe erfolgreich diese erweitert auf Grund und Boden und Mietsachen. Kosten wurden übernommen. Letztlich habe ich meine Immobilie deshalb verkauft, weil Klage verzögert wurde durch Bezirksregierung über Jahre hinweg. Verkaufen und neu bauen ging schneller. Hat nur 2 Jahre gedauert.

Meinst du die Stadt würde den dir verkaufen ?

Also vor Jahren, war das mal im Gespräch und die Stadt hätte zum Bauplatz Preis mir den Grünstreifen mit101qm verkauft.

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@Nithor

Kannst ja mal anfragen. Aber das Angebot steht heute sicherlich nicht mehr. Aufpassen, wenn die Stadt den Grünstreifen umwidmet. Das werden die machen und Euch Kostenbescheide zusenden. Ist halt die Frage ob der Stadtrad SPD oder CDU dominiert ist und ob man den Investor schonen will. Wenn der Investor die Kosten übernimmt, muss man nur darauf achten das das rechtssicher gemacht wird.

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