Anlageempfehlung gesucht,für ca. 5 Jahre bis Renteneintritt

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Wenn Du Hauseigentümer bist und die 75.000 Euro Dein gesamtes Barvermögen sind, dann solltest Du der Tatsache ins Auge blicken, dass ältere Häuser -um ein solches handelt es sich ja offenbar- reparaturanfällig sind. Wir wissen nicht, was alles schon gemacht worden ist, aber etwa eine neue Heizung oder das Neudecken des Dachs können Dich 5.000 bis 10.000 Euro kosten, für jede der Maßnahmen gesondert. Schon deswegen und wegen sonstiger Ersatzanschaffungen kannst Du nicht Dein gesamtes Barvermögen für die Altersvorsorge einplanen. Ich würde 15.000 bis 20.000 Euro als Barreserve auf einem Tagesgeldkonto halten. Den Rest würde ich in Mischonds investieren, allerdings auch nur schrittweise um nicht von der Börsenentwicklung überrascht zu werden.

Ich würde auf jeden Fall schon aufgrund der immer noch nicht überstandenen Finanzkrise ein weit gestreutes Portfolio aufbauen zu dem ganz sicher auch wieder Immobilien gehören sollten. Da die Immobilie in Ihren Fall in Deutschland aber schon abbezahlt und somit auch schon vorhanden ist, sollte vielleicht noch erschwingliches Agrarland oder aber auch Wohnungs- oder Gewerbeflächen zur Vermietung im europäischen Ausland vor den nach wie vor bedrohlichen Szenarien eines möglichen Absturzes der üblichen Finanzwerte schützen können und auch Erträge bringen. Ich kann dazu ein Buch empfehlen, welches ich erst vor kurzem entdeckt und gelesen habe. Bisher habe ich keinen vergleichbaren Ratgeber auf dem Markt gefunden. Ich selbst bin in folgender Pressemitteilung darauf gestossen und habe seitdem einen ganz anderen Überblick: ww.ptext.de/nachrichten/vermoegen-schuetzen-buch-informiert-sichere-geldanlagen-720754 Ich hoffe, dass auch Sie genug Anregungen finden werden, um Ihr Geld sinnvoll und vor allen Dingen sicher anzulegen.

Ach, Du bist die Nadine Otto von der Pressestelle der Tredition GmbH (Verlag) und machst hier Werbung? Natürlich ganz unschuldig mit den Worten:

Ich kann dazu ein Buch empfehlen, welches ich erst vor kurzem entdeckt und gelesen habe. Bisher habe ich keinen vergleichbaren Ratgeber auf dem Markt gefunden. Ich selbst bin in folgender Pressemitteilung darauf gestossen ...

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Korrekterweise müßte es wahrscheinlich heißen "ca. ab in 5 Jahren", denn Du willst ja nicht den gesamten Betrag genau mit Renteneintritt liquide vorhalten, oder?

Also kommt es nicht darauf an, eine absolute Sicherheit für in fünf Jahren mit dem Anlageinstrument zu erhalten, sondern ein Instrument zu finden, das in fünf Jahren beginnend und dann über die nächsten X Jahre hinweg (X möglichst groß) eine Kapitalentnahme ermöglicht.

Erste Option: die klassischen Sofortrenteverträge mit verzögertem Auszahlungbeginn in fünf Jahren könnten angesichts niedriger Marktzinsen ungünstig sein, garantieren aber eine dann lebenslange Rente. Diese ist dann allerdings fix und ermöglicht nicht eine kurzfristie Erhöhung bei Bedarf. Prüfe hier mal Angebote.

Zweite Option: man kann diesen Betrag in zwei oder drei defensive bis ausgewogene Mischfonds stecken, die dann in fünf Jahren wieder über Auszahlpläne abgebaut werden. Welchen Betrag Du entnehmen möchtest, kann man variieren. Es könnten auch bei akutem Bedarf größere Beträge entnommen werden. Das wäre eine sehr flexible Option, die eine Rendite von vielleicht im Mittel 3-5% p.a. auf die Anlage bietet.

Dritte Option: es gibt von ein paar Anbietern (Schroders, Templeton, Fidelity, JP Morgan) Fonds, die ein feste Ausschüttung pro Monat/Quartal anbieten. Diese wird aus den Erträgen finanziert (Dividenden, Rentenkupons) bzw. auch temporät aus der Substanz gezahlt, wenn dies notwendig ist. Man hat damit einen vergleichbaren Ansatz, jedoch Fonds, die darauf ausgelegt sind, möglichst hohe laufende Erträge zu liefern. Bei diesen Fonds sind Renditen von 3-8% p.a. möglich, die aktienlastigeren Varianten davon sind jedoch auch etwas volatiler. Man kann auch hier flexibel Anteile zusätzlich liquidieren, wenn der Bedarf besteht, aber je volatiler ein Fonds ist, desto höher ist auch das Risiko von Wertabschlägen, wenn man kurzfristig Geld benötigt.

Keine Option: Festgeld ist angesichts niedriger Zinsen eigentlich keine Option. Man könnte kaskadiert Festgeld mit verschiedenen Laufzeiten anlegen, aber da hast Du erstens keine Flexibilität und zweitens dürften die Renditen enttäuschen. Sollten die Zinsen dann steigen, steckt man in niedrig verzinsten Festgeldern fest.

Vielleicht wäre eine Mischung aus der zweiten und dritten Option der Weg. Vergiß auch nicht eine Tagesgeldposition als kurzfristige Liquidität, sollte diese noch nicht existieren.

Darum: prüfe und vergleiche :-)

Ist die Allianz Direktversicherung bAV empfehlenswert?

Hallo Liebe Community,

Schon seit Jahren liegen die VWL meines AG brach. Immerhin bietet er 26€ an, was zwar nicht den maximalen 40€ entspricht, aber geschenkt ist nun mal geschenkt. Jedoch bietet mein AG nur eine bAV mit der Allianz an.

Doch frage ich mich, ob die bAV der Allianz gut ist: https://www.allianz.de/produkte/altersvorsorge/betrieblichealtersversorgung/direktversicherung/?clusterid=tab-0

Und auch frage ich mich, ob ich sie überhaupt brauche, denn meine Vorsorge sieht derzeit so aus:

Betriebsrente:

Mein AG zahlt basierend auf einem Faktor einen Zuschuss meines jährlichen Bruttos in die BR ein. Diese wird derzeit mit 6% p.a. verzinst und bei mir werden jährlich so ca. 1200€ eingezahlt, die sich jährlich leicht erhöhen. Ich zahle jedoch von meinem Brutto nicht weiter ein. Das System ist jedoch im Umbau, da es dem AG natürlich mittlerweile zu teuer ist und ich weiß auch nicht, wie mich das treffen wird. Generell will der AG weg von der pauschalen Verzinsung und alles in eine bAV wandeln.

Versicherungen:

  • Kapital LV der AachenMünchner (Vertrag 1998) mit mtl. Beitrag von 41€, endet in 15J., steuerfrei
  • private RV von Asstel (Vertrag 2007), mtl. 90€ und 3% dynamik, läuft bis 65, 100% Kapitalauszahlung möglich
  • Riester-Rente der Continentale, Fondsgebundene Versicherung, mtl. 162€, 30% Kapitalauszahlung möglich, lebenslange Rente

Immobilien:

  • selbstgenutzte ETW, Wert ca. 150.000€, abbezahlt in 2-7 Jahren (abh. ob ich in 3J. die Restschuld begleiche

Sonstiges:

  • mtl. Überschuss von ca. 1200-1500€, wird in diverse Anlagen verteilt (Tagesgeld, Aktien, Private Equity)

Ich habe ja schon recht viele Versicherungen und Sparanlagen. Andererseits, würde ich auf 26€ pro Monat nicht verzichten. Ich bin jetzt 29, d.h. in 38J kommt da noch was zusammen.

Da meine Abgaben relativ hoch sind, lohnt es sich bei mir durchaus auch vom Brutto für die Rente zu sparen Aber mir sind die Investitionen der Versicherungen nicht transparent genug.

Allerdings bietet die Allianz auch das Produkt "Invest alpha-Balance" an. Wenn ich das richtig verstehe, ist es dann ein Fonds Sparplan, den ich bestimmen kann? Ist dem wirklich so und wie flexibel ist das? Darf ich dann auch mal Fonds komplett verkaufen und das Geld "parken"? Die Idee ist, dass ich in der Hausse auch mal Gewinne realisiere. Diese zu erkennen ist dann mein Problem :), aber ein "Fondsdepot" mit der Absicherung, dass alle eingezahlten Beiträge erhalten bleiben, hat einen gewissen Charme. Da gibt es doch einen Haken, oder?

Und wie sind Allianz Fonds im Allgemeinen? Würdet ihr zu einer bAV bei der Allianz raten?

Eine Idee von mir ist, die private Rente von Asstel zu kündigen und stattdessen 200€ vom Brutto in die bAV einzuzahlen. Nur kann es sein, dass eine bAV nur als Rente bezogen werden kann und Auszahlungen nicht möglich sind?

Ich danke allen, die sich die Zeit nehmen, meine Fragen zu lesen und zu beantworten. Danke!

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150.000 EUR anlegen

Hallo, ich stehe vor einem kleinen Problem. Hier die Ausgangssituation:

Ich bin 30 Jahre und studiere derzeit ohne nebeneinkünfte. Mein Studium habe ich durch eine Erbschaft bereits finanziert 150.000 EUR sind übrig geblieben. Ich besitze KEIN Wohneigentum, dh. ich zahle derweil ca. 400 EUR Miete.

Da es mir irgendwie nicht in den Sinn kommen will, dass ich 150.000 EUR auf dem (Giro)Konto habe die unter 1% verzinst sind und ich noch Miete zahlen muss, muss ich mich wohl oder übel mal Gedanken machen ob ich nicht Wohneigentum erwerben möchte und somit das Geld zumindest halbwegs vor der drohenden Inflation schützen kann.

Ich habe auch schon mit meinen Eltern gesprochen, die mir ein Betrag bis MAX 120.000 EUR zur Verfügung stellen würden. Diesen würde ich ich dann mit 3% pa effektiv bekommen (es ist eine freiwillige Zinszahlung meinerseits... daran möchte ich auch nichts ändern).

Mein Studium endet in ca. 2 Jahren und ich wohne in der näheren Kölner Umgebung.

Nun meine Fragen:

  1. Ist es derweil Sinnvoll in Immobilien zu investieren wo durch die derzeitigen Krisenzeiten die Preise (gerade in Großstadtnähe) doch recht stark angestiegen sind? (wir reden über eine selbstnutzung)

  2. Falls nicht, wie würdet ihr an meiner Stelle das Geld anlegen? Ich hab leider keine große Ahnung worin man am besten investiert. Aktien, Fonds, Staatsanleihen oder doch Gold? Langfristig gesehen möchte ich schon eine Wohnimmobilie kaufen (am liebsten ein Haus und keine Wohnung), aber die Frage ist halt, ob ich nicht 5 Jahre warten soll und hoffen soll, dass sich der Immobilienmarkt etwas entspannt. Weil ja momentan alle Leute Kredite durch die günstigen Zinsen aufnehmen und die Häuser direkt verkauft werden.

Da ich keinen Kredit von der Bank benötige und meinen Eltern nur einen Inflationsausgleich zahlen möchte, ist der Leitzins für mich absolut egal. Ich denke eben, dass es besser ist wenn der Zins hoch ist und die Immobilienpreise wieder runtergehen, da hoffentlich die Nachfrage sinkt.

Ich weiss nur eins, ich möchte keinem wildfremden Finanzberater mein Geld anvertrauen ohne zu wissen, dass er sich auch 100%ig mit der derzeitigen Lage auskennt. Dann les ich mich selbst in die Materie rein. (was ich auch schon zum Teil gemacht habe)

Vielleicht hat ja jemand eine Idee, die ich so noch nicht kenne.

Danke Mfg Michael

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Unterhaltsvorschuss / Mangelfall und nun doch "teilweise leistungsfähig"

Guten Tag,

zuerst möchte ich mitteilen, dass mein Kind 2 Jahre alt ist und die Kindesmutter Unterhaltsvorschuss seit der Geburt an bezieht. Mein Einkommen wurde überprüft und das Jugendamt ist zum Ergebnis gekommen, dass ich nicht zahlen muss, das Schreiben setze ich hier noch ein. (Etwas weiter unten).

Ich bin auf "Stundenbasis" angestellt, meine Stunden schwanken und daher auch mein Gehalt jeden Monat, sagen wir, zwischen 900 und 1330 Euro. Die letzten 2 Monate habe ich ein mal 1330 und ein mal 1217 Euro verdient, davon wurde mir, was ich wahrscheinlich nicht absetzen kann, jeweils 100 Euro abgezogen, da ich von der Firma einen Roller-Darlehen von 500 Euro erhalten habe, was auf fünf Monate abgezogen wird. Also hätte ich vorletzten und letzten Monat zumindest zum Teil (Fahrtkosten betragen ca. 80 Euro), Unterhalt bezahlen können. Vor 3 Monaten kam die "Befreiung". Ich weiß nun nicht, wann sie sich wieder melden.

Da mehrere Mitarbeiter eingestellt wurden, kann es auch gut sein, dass mein Einkommen auf 1100-1150 runter geht. Ich also ca. 20-70 Euro zahlen müsste.

1.) Wenn ich das nicht melde, ist dass eine unterhaltspflichtverletzung und muss ich, trotz dem Schreiben vom Jugendamt, den Unterhaltsvorschuss zurückzahlen?

2.) Macht es Sinn, freiwillig beim Jugendamt vorzusprechen und dies zu melden, obwohl jederzeit dass Gehalt runtergehen kann und ich keinen Einfluß darauf habe?

3.) Wenn ich z.B. 70 Euro zahlen muss und meine Firma die Aufträge entzogen bekommen würde, und ich arbeitslos werden würde, müsste ich die 70 Euro dann weiterzahlen? Ich meine, dann kann man es ja nicht mehr?

4.) Was würdet Ihr in dieser Situation machen? Denke schon Tage darüber nach.

Diesen Monat verdiene ich ca. 1150 Euro Netto, abzgl. der 100 Euro für das Darlehen für den Roller.

Hier noch das Schreiben vom JA:

Ende Mai 2014.

Sehr geehrter Herr X,

Ihre eingegangenen Unterlagen haben wir geprüft. Anhand dieser Unterlagen kommen wir zum Ergebnis, dass Sie derzeit zur Leistung einer Unterhaltszahlung für Ihr Kind nicht in der Lage sind. Demnach werden wir weiterhin die Leistungen nach dem UVG für Ihr Kind erbringen, ohne von Ihnen einen Ersatz zu verlangen. Insoweit entstehen keine Unterhaltsrückstände. Wir erlauben uns aber zu einem späteren Zeitpunkt wiederum eine Prüfung Ihrer Einkünfte vorzunehmen. Wir werden uns sodann wieder bei Ihnen melden und entsprechende Unterlagen anfordern. Mit freundlichen Grüßen.

Bitte um Hilfe. Vielen Dank!

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Selbstgenutzte Eigentumswohnung 60 qm aber kein Einkommen mehr und Kindesunterhalt

Hallo Liebe Mitfories,

folgende Situation :

1.) ich bin seit Januar 2013 nun von meiner Frau geschieden. Während des Trennungsjahres habe ich Trennungsunterhalt und Kindesunterhalt gemäß meinem Einkommen der Einkünfte der letzten 12 Monate vor Trennung bezahlt.

2.) Ich war bereits vor der Trennung krank ( Krebs ). 1 Monat vor der Trennung viel ich in den Krankengeldbezug. Das heist es waren vom bisherigen Gehalt nur noch ca. 75 % als Einkommen da. Interessierte aber keinen Richter. Ok habe trotzdem gemäß Urteil weiter gezahlt. Wir haben eine Scheidungsfolgenvereinbarung abgeschlossen. Wir verzichten beide auf nacheheliche Solidarität ( was eher zu meinen Lasten geht ) aber dafür wollte Madame nichts von meinen Anfangs- und Schlussbeständen wissen ( was zu meinem Vorteil ist )

3.) Nach Scheidung bleiben mir jetzt noch rund € 60.000.- Barvermögen. Sonst keine Vermögenswerte. Eine Unterhaltstitulierung fürs Kind von 110% gemäß DT befristet aber erstmal bis Ende 2014.

4.) war trotz körperlichen Beschwerden ( vorallem psychisch ) wieder arbeiten. Zu allem Überfluss verliere ich jetzt noch meinen Job zum 28.02.2013 ( betriebsbedingt ). Habe mich informiert das derUnterhaltstitel wg. Arbeitslosigkeit nicht abgeändert werden kann. Gilt als vorläufiges Ereignis. Also da hänge ich bis Ende 2014 drin in den 110%. Kind ist 6 Jahre alt und wohnt bei der Mutter

5.) Aufgrund meiner Krankheit gehe ich davon aus das ich so schnell keine Arbeit mehr finde.

Um irgendwie einen Neustart hinzubekommen würde ich von meinen Eltern eine Schenkung von € 50.000.- erhalten ( ich wohne derzeit bei denen aber das ist keine Dauerlösung ). Mir stehen also € 100.000.- zur Verfügung. ABER ALG 1 Bezieher mit unsicherer Prognose für weitere Erwerbsfähigkeit.

ANGENOMMEN : ich bekomme einen Kredit um den Restbetrag für die Wohnung. Dieser Kredit kann auch irgendwie bedient werden von mir. Ich nutze die Wohnung selbst für mich + zum Umgang mit 1 Kind

FRAGE : Ich werde aufgrund minimalen Einkommen ( wahrscheinlich Hartz 4 ) zum Mangelfall was Kindesunterhalt betrifft. Kann ich dann gezwungen werden die von mir selbstgenutze Wohnung ( 60 qm die zur Alterssicherung dient ) zu verwerten ? sprich zu verkaufen ? um den Kindesunterhalt weiterhin bezahlen zu können.

Anmerkung : - Die Kindsmutter ist arbeitsfähg - hat eine schuldenfreie Eigentumswohnung von 90 qm und arbeitet halbtags bislang.

Aber machen wir uns nichts vor Sie ist eine Kindesbesitzerin und wird das Kind niemals von mir betreuen lassen. Lieber lässt Sie mich Fensterkitt fressen bevor Sie das Kind zum Vater lässt. Sprich ich bleibe der Barunterhaltspflichtige

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Anlagestrategie DWS Riesterrente Premium: Vertrag mit hohem Beitrag vs. regelmäßige Einmalzahlungen

Es wurde ja bereits darüber diskutiert, dass man die Nachteile der Zillmerung in der DWS Riesterrente Premium umgehen kann, indem man zunächst einen Vertrag mit sehr niedrigem Monatsbeitrag abschliesst und dann die eigentlichen Beiträge als Einmalzahlungen tätigt. Meine Frage ist nun, ob sich dadurch die Anlagestrategie der DWS für mein Kapital ändert. Zur Verdeutlichung: Nehmen wir an, ich schließe einen Vertrag mit monatlichem Beitrag von 500 EUR und Laufzeit 30 Jahre ab. Wenn ich nun meine ersten 500 EUR zahle, "weiss" die DWS dass noch 179950 EUR an Beiträgen kommen werden, also genügend Kapital, um einen etwaigen Verlust der ersten 500 EUR wieder zu kompensieren. Dementsprechend kann die DWS die 500 EUR wohl "guten Gewissens" chancenorientiert anlegen, ohne Gefahr zu laufen, nach 30 Jahren die eingezahlten Beiträge nicht garantieren zu können. Schließe ich jedoch einen Vertrag mit sehr (!) niedrigem Monatsbeitrag ab und tätige dann zu Beginn eine Einmalzahlung von 500 EUR, so muss die DWS davon ausgehen keine ausreichenden Einzahungen mehr zu erhalten, um einen etwaigen Verlust dieser 500 EUR wieder zu erwirtschaften. Dem zu Folge müsste sie die 500 EUR eigentlich sicher (und damit renditeschwach) anlegen, um nicht in Schwierigkeiten bei der Beitragsgarantie zu kommen. Liege ich mit diesen Überlegungen richtig? Bin für Meinungen und Gedanken sehr dankbar!

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